Erinnern Sie sich? Kurze, einfache Sätze verbessern die Kommunikation, verringern das Risiko von Missverständnissen. Längere, verschachtelte Sätze fordern Missverständnisse geradezu heraus: Aus Aktiv wird Passiv (Sie wollen grillen, werden aber statt dessen gegrillt), Verhältniswörter wie at, on, by ändern hier tückisch schnell ihre Bedeutung, aus Tätigkeiten werden schnell Hauptwörter/Substantive, wie z.B.bei "work".
Haben Sie sich nicht angewöhnt, oft nachzufragen, sich zu vergewissern,was die oder der andere wirklich verstanden hat, kommt es zwangsläufig zu Mißverständnissen. Deshalb immer nachhaken, auch wenn es manchmal unangenehm ist. Denken Sie einfach einmal daran, wie viele Missverständnisse in der eigenen Muttersprache zwischen zwei Menschen entstehen können.Noch größer ist die Gefahr, wenn Sie Englisch sprechen und verstehen.
Englische Sätze haben eine einfache Struktur. Sie beginnen am besten mit dem, der etwas tut. I, you, he, she, it, we you they oder statt dessen: Namen (Michael, Mrs. Wolf), Berufe (baker, engineer, shop-assistant), Bezeichnungen (The table, the fridge ...) Jetzt kann eine Tätigkeit folgen. "I drive, you eat", "Peter drinks" oder Eigenschaften/Hauptwörter: "I am happy", "you are an engineer". Ergänzungen wie "I drive a car", "I drink coffee" sind die nächste Station unseres Satzes. Weiter geht es mit der Ortsangabe " I drink coffee in the kitchen", zum Schluss kommt dann, falls gewünscht, eine Zeitangabe. " I drink coffee in the kitchen at 6 o´clock." Selbstverständlich gibt es noch andere Möglichkeiten, die zu nennen aber wieder zu mehr Unübersichtlichkeit führen würde. Deshalb bleiben wir auf der einfachen, sicheren Seite. Mut zur Einfachheit. Selbst Fortgeschrittene tappen immer wieder in Missverständnis-Fallen und können mit der Einfachheitsregel Sprachprobleme vermeiden.
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