Effektives Englischtraining für den Beruf.

Grafik: Vergleich verschiedener Trainingsarten

Die Grafik zeigt verschiedene Arten des Englischtrainings, wie man welche Fähigkeit am effektivsten trainiert, um unterschiedliche Fähigkeiten für den Beruf zu erlernen.

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Wie lernt man was am effektivsten:

Menschen wählen intuitiv oft nicht die für Sie geeignetste Methode, sondern die Methode …

  • die typische Denkmuster aus der Schulzeit vorgeben. Motto: Ich fange einfach mal mit einem Buch an oder einem PC-Programm oder mit einem Volkshochschulkurs oder einer App an. Wird schon gutgehen.
  • die am bequemsten und einfachsten wirkt. Ein Buch auf der Couch durchzulesen ist bequemer als mit einer Gruppe Menschen Englisch zu sprechen. Das wirkt spontan unangenehm und anstrengend, also bevorzuge ich eine bequemere Vorgehensweise.
  • die andere Menschen nutzen. Gleichgültig, welche Ziele Andere damit verfolgen und auch gleichgültig, ob der Andere eventuell  eine Fehlentscheidung traf, bzw. nicht zielführend recherchierte. Vorher Bekannte, Freunde, Familie oder Kollegen also besser fragen:

          1. “Was willst du mit dieser Vorgehensweise erreichen?”

    2. “Warum glaubst du, bringt dich das deinem Ziel näher?”

    3. Oder: “Wie bist du zu dieser Entscheidung gekommen?”

     

Lernt man, wie man schon immer lernte,

wird man das können, was man schon immer konnte.

 

Auf die typische Schulenglisch-Karriere bezogen bedeutet das: Wenn ich immer Englisch-Theorie lerne, werde ich immer gut in der Theorie sein. Ich kann Englisch lesen, schreiben und verstehen. Wenn ich nur das will, ist das völlig ok. Möchte ich aber besser und sicher Englisch sprechen, benötige ich aktives Sprech-Training das mich zum Sprechen bringt.

 

Die meisten Menschen unterscheiden dies nicht.

Sie glauben, sobald sie sich mit Englisch beschäftigen, also Englisch lesen, hören und auch englische Videos sehen, würde ihnen das grundsätzlich helfen, irgendwann glauben   besser zu sprechen.

Dies, obwohl sie genau diese Fähigkeit mit den Medien gar nicht trainierten. Wie aber soll sich genau diese Fähigkeit, besser zu sprechen,  entwickeln wenn man sie gar nicht trainiert?

 

Professioneller wäre es,

festzustellen, für welchen Zweck man Englisch trainieren möchte. So bringt es wenig , Englisch-Literatur-Kenntnisse mit einem Englisch-Kommunikations-Training voranbringen zu wollen.

Umgekehrt bringt es keinen Erfolg, das Sprechen in Englisch mit Buch, PC und App zu trainieren. Warum? Weil dabei der im Beruf so wichtige Faktor Mensch komplett ausgeblendet wird.

Sollen wir uns mit anderen Menschen im Beruf mündlich verständigen, müssen wir auch genau das zur Vorbereitung und zum Training dafür tun.

In einem praxisnahen Beispiel würde kein Comedian seine neuesten Gags vor 10 Kühlschränken präsentieren. Das wäre zwar bequem, es würde ihn vor  Enttäuschung bewahren, wenn die Gags schlecht wären. Nein, auch er muss vor Menschen treten und sich dort bewähren. Dasselbe gilt für Englisch -Kommunikationstraining.

 

 

Warum brauchen wir Menschen als Sparringspartner für Sprachtraining?

Sprechhemmungen haben wir nur in Gegenwart

anderer Menschen,  wir bauen Sie aber nur ab, indem wir mit anderen Menschen sprechen. So gewinnen wir Selbstbewußtsein. Es geht dabei nicht um allgemeines Selbstbewußtsein, das Ihre sonstigen Fähigkeiten, Ihr Wissen, Ihre Wesensart oder Ihre Person selbst betrifft.

Es geht nur um das Selbstbewußtsein direkt in Bezug auf Ihre Fähigkeit, Englisch sprechen zu können. So können Sie in einer Situation entspannt mit einem US-Amerikaner Englisch sprechen oder mit einem Briten. Es funktioniert gut, denn Sie haben das Gefühl. Ich kann Englisch, er kann nicht Deutsch. Wir verständigen uns. Ich bin gut.

 

Ganz anders ist die Situation,

wenn Sie mit einem US-Amerikaner persönlich sprechen, telefonieren oder in einer Videokonferenz sind. Zusammen mit anderen. Zusammen mit anderen Deutschen. Intuitiv fühlen Sie sich unter zusätzlicher Beobachtung. In einer angespannten Situation. Stress, der oft dazu führt, dass Sie schlechter und stotternd Englisch sprechen, obwohl Sie es - theoretisch - eigentlich besser könnten. Wenn Sie mehr Sprechpraxis hätten, wenn Sie ein besseres Sprach-Selbstbewußtsein hätten.

In dieser Situation fühlt man sich in einem Wettbewerb in einer Vergleichssituation. Wer spricht besser Englisch, wer weniger gut? In kaum einer anderen Situation gibt man soviel von sich selbst und seinen Fähigkeiten preis.

Dagegen haben Mitarbeiter/innen in verschiedenen Abteilungen unterschiedliche Fähigkeiten, sind zuständig für unterschiedliche Aufgaben und Probleme. Hier gibt es weniger Vergleichbarkeit, deshalb tritt das Problem hier in den Hintergrund und tritt meist nur bei Nutzung der Fremdsprache unangenehm in den Vordergrund.

Sie sehen, es lohnt sich, dauerhaft etwas für mehr das Sprach-Selbstbewußtsein zu tun. Fühlen Sie sich sicher beim Englisch sprechen, steigert dies nicht nur Ihr Sprach-Selbstbewußtsein, sondern vor allem deutlich Ihre Lebensqualität. Zumindest im Beruf.

Sie arbeiten entspannter, haben weniger Stress in diesen typischen Gesprächssituationen und am Telefon.

 

Die Fähigkeit spontan und sicher zu sprechen

kann man theoretisch, am “grünen Tisch”, praxisfern nicht trainieren. Lesen Sie zum Beispiel während eines Trainings auf dem Bildschirm oder auf der App eine Frage, haben Sie minutenlang Zeit, die Frage zu beantworten.

Okay, Sie überlegen gründlich, vergleichen die zur Auswahl stehenden Antworten, überlegen nochmals, Sie wollen ja nichts falsch machen und antworten nach 20 Sekunden.

Bitten Sie doch einmal Ihren Partner oder Freund, Ihnen eine Frage stellen. Dann warten Sie 20 Sekunden und geben erst dann eine Antwort. Wiederholen Sie das nochmals.  Es wird Ihnen wie eine Ewigkeit vorkommen. Manche finden das so lustig, dass sie einen Running Gag daraus machen, also diese spezielle Situation zur Belustigung immer wieder einmal wiederholen.

Man merkt, diese theoretische Vorgehensweise hat nichts mit realen Trainingszielen zu tun. Sprechen bedeutet, spontan zu reagieren. Im Sozialverhalten gilt zu langes Zögern, warten, bis man zu einer Antwort kommt, als etwas Zweifelhaftes. Manche legen es gar als Lüge aus. Sie gehen davon aus, wer zu lange wartet, braucht eine gute Ausrede oder verwendet gar eine Lüge. Zu langsames Sprechen gilt als langweilig, besonders in Industriegesellschaften.

Braucht man zur Beantwortung der Frage: “Sieht Mary heute nicht entzückend/cool aus?” 20 Sekunden, ist das eindeutig zu lang. Manche werden grinsen, mindestens eine Person beleidigt sein, Einige werden scherzhaft sagen: “Zu lange überlegt, um noch als Lob zu gelten” Aha, die Antwortzeit, die Art wie wir etwas sagen, verrät also etwas darüber, was wir sagen. Egal, ob beabsichtigt oder nicht.

Darüber hinaus ist der Denkprozess während des Englisch sprechens um ein Vielfaches schwerer, als wenn wir “nur” Englisch lesen, schreiben oder hören.

Stellen Sie sich das Lesen von vier Antworten aus denen wir die richtige auswählen sollen als eindimensionale Tätigkeit vor. Sie ist eindimensional, weil Sie dabei weitgehend nur passiv sind und nachdenken - in Ruhe - und sich dann entscheiden.

Stellen Sie sich nun vor, ein Brite stellt Ihnen dieselbe Frage, welche Antwort richtig ist, und nennt Ihnen vier mögliche Antworten. Nun haben Sie ein Problem, das bis zur Denkblockade führen kann. Plötzlich ist Ihr Gehirn - ungeübt - gezwungen, viele Aufgaben gleichzeitig abzuarbeiten. Wie bei verketteten Rechenaufgaben muss es nun mehrdimensional denken und - es muss sehr schnell denken:

  1. Verstehen: Was hat der Brite gefragt? Soll ich etwas tun? Was soll ich tun?
  2. Verstehen: Er hat Wörter gesagt, die ich vielleicht wüßte, wenn ich sie lesen könnte. Schade, dass er es mir nicht schreiben kann.
  3. Merken: Wie war das nochmal? Die Frage ist nun klar, aber ich muss mich daran erinnern. Ich muss mir auch die 4 Antworten merken. Wie war nochmal die dritte der vier Antworten?
  4. Welche Antwort ist richtig?
  5. Wie drücke ich mich aus, damit mich der Brite versteht? Genügt ein Wort “four” oder antworte ich “Answer number 4 is right” oder sage ich etwas völlig anderes.

 

Hätten wir einen Dialog geführt, wären weitere Ebenen hinzugekommen.

  1. Welche Zeit ist richtig?
  2. Welche Wörter verwende ich?
  3. Ist die Satzstellung richtig?
  4. Ist klar, dass es sich um eine Frage handelt?
  5. Habe ich die richtigen Endungen gewählt?
  6. Sind die verwendeten Hilfsverben richtig?
  7. Ist die Aussprache bei diesem schwierigen Wort ok und verständlich?

 

Eine weitere Ebene kommt hinzu

wenn sich zum Sprachproblem gleichzeitig ein Entscheidungs-Problem hinzugesellt . Beispielsweise müssen Sie während eines Telefongesprächs in englischer Sprache gleichzeitig ein Sach-Problem lösen. Eine Reklamation, Lieferprobleme, Differenzen in der Buchhaltung, Vertriebs- oder Marketingprobleme, Komplikationen gibt es in jeder Abteilung und mit Jedem. Mit Kunden, Partnern, Lieferanten, der Geschäftsleitung  oder Kollegen im Ausland.

Sie merken, wie schwierig das frei spontane Sprechen ist und wie einfach dagegen die Arbeit mit dem Buch, wie in der Schule. Deshalb schreiben wir alle auch besser Englisch als wir es sprechen. Und weil das so ist, vermeiden wir es, Englisch zu sprechen, wann immer möglich.

Ich erzähle Ihnen damit nichts Neues. Aber die Erkenntnis sollte dazu führen, dass Sie den Weg zu Ihrem Ziel neu bewerten. Dass Sie sensibilisiert werden. Es ist nicht egal, welche Art von Training Sie nutzen. Es ist nicht egal, wo Sie Englisch trainieren, Hauptsache es ist bequem um die Ecke. Es nicht egal, wie der Lehrer arbeitet. Es ist nicht egal, ob 5, 8 oder 12 Personen an einem Training teilnehmen und es ist auch nicht egal, ob und welche Medien Sie nutzen.

 Alles hat seinen Sinn und sollte vor Beginn des Trainings intelligent eingeordnet werden. Ihre Zeit ist sicherlich auch knapp bemessen, das Budget soll sinnvoll angelegt werden. Also sollten Zeit und Budget nicht mit sinnlosen Maßnahmen verbraucht, sondern möglichst effektiv eingesetzt werden.

Man kann und soll  alle Medien nutzen. Sie alle helfen uns, unserem Ziel näher zu kommen. Da sie uns aber jeweils nur in Teilbereichen helfen, müssen wir klar Prioritäten setzen.

Wenn wir Energie und Aufwand einsparen wollen, wenn wir clever und effektiv trainieren möchten, wenn das Training zeitgemäß, leicht und mit möglichst wenig Arbeit verbunden sein soll,  entstehen die Fragen:

  • "Welches Ziel haben Sie?
  • "Worauf setzen Sie den Fokus?
  • "Wie verwenden Sie Ihre knapp bemessene Zeit möglichst effektiv?"

 

Diese Fragen zwingen Sie dazu, Prioriäten zu setzen.

Möchten Sie Texte von Hemingway lesen und besprechen, ist ein spezialisierter Englischkurs bei der VHS ideal. Möchten Sie überwiegend Videos auf YouTube verstehen, sollten Sie dies mit YouTube-Videos, Apps und PC für das Verständnis perfektionieren.

Möchten Sie mit Menschen sprechen und telefonieren, haben Sie die Möglichkeit dies in Englisch-Kommunikations-Trainings zu realisieren.

Möglichst viele Sprech-Chancen, möglichst kleine Gruppen mit nicht mehr als 5-6 Personen pro Gruppe, damit Sie oft und viel Gelegenheit haben, Englisch zu sprechen. Diese Sprechpraxis macht Sie sicher, hebt Ihr Sprach-Selbstbewußtsein, senkt Ihre Angst vor einem Telefonanruf in Englisch. Sie werden besser und bleiben bei einem Gespräch entspannter.

Haben Sie Englisch-Sprechpraxis für den Beruf als Ziel definiert, also gut Englisch sprechen zu können, werden Sie mit Medien (Buch, Video, App) ebenso erfolgreich sein wie ein Fußballer, der mit genau diesen Medien versucht Fußball spielen zu lernen, ohne jemals den Ball berührt zu haben.

 

Es gibt ein einfaches Naturgesetz:

Theorie hilft bei Theorie, Praxis hilft bei Praxis.

 

Haben Sie Fragen, möchten Sie wissen, ob ein Platz zu Ihrem Wunschtermin frei ist, rufen Sie mich bitte jetzt an. Ich freue mich darauf.

 

                                        Telefon: 0 67 21 - 99 47 41.

 

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