Lernstrategie - Wie lerne und trainiere ich Englisch effektiv?

 

in unserem letzten Newsletter ging es um Lernstrategie. Ohne Strategie oder mit der falschen lernt man unter Umständen zwar viel aber oftmals nicht das, was nützlich ist. Viel lernen, heißt außerdem nicht automatisch, sich auch an das Gelernte zu erinnern, da es meist an Wiederholungsmöglichkeit an der praktischen Umsetzung, Englisch zu SPRECHEN, mangelt.

 

Beim Sprachenlernen war und ist es in Schulen typisch

(auch in Sprachschulen),  je nach Level, ausnahmslos alle Zeiten und die Grammatik zu pauken. Dabei zeigen Praxis und damit auch die Einwohner eines englischsprachigen Landes oder die Mitarbeiter(innen) eines Unternehmens dort, dass man natürlich nicht alle Zeiten ständig benötigt. Manche oft,  einige selten. Meist sind die selten genutzten sogar die, welche am schwierigsten zu erlernen sind.
Noch bedeutender ist neben dem Neulernen jedoch die zeit- und energiefressende Tatsache, dass diese Zeiten, da sie seltener verwendet somit auch automatisch weniger trainiert und geübt werden. Sie lassen sich, wenn überhaupt, zu langsam aus dem Gedächtnis abrufen, also weniger spontan sprechen. Weniger Training lässt sie schwierig erscheinen. Manche Zeiten sind so unangenehm, dass sie von denen, die die Sprache trainieren möchten, wie Aussätzige behandelt werden. Ein Teufelskreis. Die strategische Frage lautet nun:


Warum soll man diese sprachlichen Elemente lernen

UND trainieren, wenn sie relativ selten benötigt werden? Ziel ist es also, möglichst nur genau das sprachlich zu lernen, zu trainieren und damit zu KÖNNEN, was Muttersprachler ebenfalls zu 90% anwenden.

Dass Sie nach und nach sprachliche Sahnetupfer aufsetzen und sich perfektionieren, bleibt Ihnen unbenommen. Konzentrieren Sie sich jedoch - wie immer im Leben und im Job sinnvoll - zuerst auf das Wichtigste: Das brennende Problem zu lösen. Spontan Englisch SPRECHEN zu können.

Erinnern Sie sich? Verzettelung beim Englischlernen vermeiden, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Englisch sprechen lernen ist, auch wenn man in Deutschland oft diesen Eindruck gewinnt, keine wissenschaftliche Hochschuldisziplin, sondern die natürlichste Sache der Welt. Millionen Zwei- bis Dreijährige in englischsprachigen Ländern sprechen diese Sprache und natürlich die älteren. Egal ob dumm oder intelligent, ob ungebildet oder mit Universitätsabschluss. Entscheidend ist nicht das Lernen, denn diese Zweijährigen sprechen Englisch ohne Englischbuch und ohne - man glaubt es kaum - Lehrer/in.

Wesentlich ist, und hier greift unsere Strategie, dass das einmal Gehörte ständig, immer und immer wieder gesprochen wird. Die ersten Male erinnert man sich nicht an das Wort. Die Wiederholung bringt es ins Gedächtnis zurück. Erinnert man sich, wird es noch falsch ausgesprochen. Spreche ich das Wort wieder und wieder (die ständige Wiederholung von wieder ist beabsichtigt) schleichen sich zuerst die groben dann die leichten Fehler mehr und mehr aus und verschwinden.

Nach einiger Zeit der ständigen Wiederholungen gibt unser "träges" Gehirn auf und überführt die Wörter ins Langzeitgedächtnis, wie wir alle wissen. Statt also viel zu lernen, aus Heft und Buch, Theoretisches, bereits Gewußtes immer wieder zu lesen und damit dieses theoretische Wissen immer mehr zu perfektionieren, sollten Sie diese Wörter und Sätze laut sprechen. So aktivieren Sie Ihre Sprechfähigkeit und vermeiden den Zustand des "Trägen Wissens".
 

 "Träges Wissen" ein Begriff aus der Kognitions- und der Lernpsychologie

bezeichnet laut Wikipedia theoretisch vorhandenes Wissen, das in der Praxis jedoch nicht angewendet werden
kann. Träges Wissen ist zwar abstrakt verstanden worden, kann jedoch nicht auf neue Situationen übertragen und nicht konstruktiv (z. B. zu einer Problemlösung) eingesetzt werden. Es besteht eine Kluft zwischen Wissen und Handeln. Ein bekanntes Beispiel ist die mangelnde Fähigkeit, Vokabular einer Fremdsprache, das für die Abfrage im Unterricht
erlernt wurde, in der konkreten Kommunikationssituation abzurufen."
 


Unsere Strategie:

Mehr SPRECHEN statt lernen, lesen oder schreiben.

Gerne versteht man, was andere Menschen schreiben oder uns sagen, das ist klar. Weniger klar ist, dass ich, um das Sprachverstehen zu trainieren, ebenso Texte lesen kann und sollte, die meinen sprachlichen Horizont übersteigen. Grundsätzlich eignen sich hierzu die täglichen NEWS, deren Inhalt man manchmal mit den deutschen Nachrichten abgleichen kann.

Vorzugsweise sollten es britische Nachrichten sein, da der Bezug zu Europa vorhanden ist. US-Nachrichten
betreffen meist nur die USA und es scheint hier oft, als gäbe es andere Kontinente oder Staaten gar nicht.  So fehlt Ihnen meist die Möglichkeit, US-News mit deutschen Nachrichten vergleichen und damit besser und
leichter verstehen zu können.

Machen Sie sich von vornherein IMMER WIEDER klar, dass alles nur Spaß und Training ist. Sie müssen nicht alles verstehen und werden auch nicht alles verstehen. Das tut aber nichts zur Sache. Sie trainieren, beschäftigen sich mit der Sprache, der Inhalt ist kurzweiliger als manche Lektüre und interessanter als das Englischbuch, obwohl es auch hier mittlerweile sehr gute gibt.

Nach Erich Kästners "Es gibt nichts Gutes: außer man tut es!" nützen die besten Bücher nichts, wenn sie nicht zum Lesen einladen, das beste Online-Training hilft nicht wenn Sie sich keinen Ruck geben und sagen: "Jetzt!" Deshalb sind alle Medien klar im Vorteil, die Sie einfach ins Lesen hineinziehen.

Vor deren Nutzung Sie nicht lange überlegen: jetzt oder später, was meist in ein gar nicht mündet. Überlisten Sie sich selbst. Sagen Sie zu sich: Ich schaue nur mal kurz nach den Nachrichten oder dem Wetter - auf der englischen Website natürlich. Und plötzlich sind Sie mittendrin und lesen intuitiv und auf natürliche Weise, ohne jeglichen selbst auferlegten Druck.

Wenn es nur zwei Minuten sind, ist es gut, sind es mehr, besser. Das genügt. Multipliziert mit jedem Tag eines Jahres ergibt sich riesiges freiwilliges Trainingspotential, das für Sie, Ihre persönliche Entwicklung und Ihr berufliches Fortkommen entscheidend ist.



Wenn Sie etwas lesen, stoppen Sie nicht bei jedem einzelnen Wort,

das Sie nicht verstehen, quälen Sie sich nicht mit dem Anspruch, jedes unbekannte Wort nachsehen zu wollen. Das wäre zwar vernünftig und sinnvoll, wird Sie aber das nächste Mal hemmen, spontan hineinlesen zu wollen.

 Denn der Mensch entscheidet überwiegend intuitiv, aus dem Bauch heraus und nicht rational und vernünftig. Und vor allem ist der Mensch eines: Bequem. Und das nicht erst seit vorgestern so,  sondern evolutionsbedingt schon sehr lange. Machen Sie sich den Einstieg also sehr leicht.

Der Inhalt weiterer Nachrichten wird sich Ihnen von Woche zu Woche in immer kürzerer Zeit erschließen. Ihr Gehirn arbeit auch nach  dem Try & Error-Prinzip. In Ihrem Unterbewußtsein lernt, merkt und verarbeitet es selbstständig Gehörtes, Gesehenes, Gelesenes und Erlebtes, auch ohne Büffeln und Disziplin. Aber Sie müssen daran glauben, es zulassen sowie “es tun”, einschalten und hinein surfen - regelmäßig. Lange Rede - kurzer Sinn, hier ist der Link:
 

Kürzlich traf ich meine Tante aus den USA bei einem Familientreffen. Wir unterhalten uns gerne miteinander, hatten lustige gemeinsame Erlebnisse in den USA und freuen uns immer, wenn wir uns einmal unterhalten können - in Englisch natürlich. Sie spricht ein gutes Englisch, da sie eigentlich "Canadian" ist, wie sie immer sagt.

Canadiens sprechen mit wenig Akzent und sind gut zu verstehen. Unsere Tipps, die wir unseren Teilnehmerinnen geben, kann ich, soweit sie mir während des Gesprächs einfallen, intensiv nutzen. Extensiv nutze ich die Fähigkeit der Umschreibungen, die wir als "Definitions" regelmäßig in unseren Kursen trainieren. Immer wenn mir ein Wort unbekannt oder, mangels regelmäßiger Benutzung, wieder entfallen ist, umschreibe ich das Wort.

Die Kunst dabei ist, flexibel und kreativ zu sein, die Bedeutung des Wortes in knappen, klaren Worten so zu umschreiben, dass die Gesprächspartner wissen, was ich meine. So zweckmäßig und wichtig diese Technik ist, da immer mal Vokabular fehlt, so unangenehm ist es für manche unserer TeilnehmerInnen, diese zu trainieren.



"Ich habe zu wenig Vokabular!" sagen viele,

was oft nicht zutrifft und selbst diejenigen, die wirklich wesentlich weniger Wörter kennen als die eben Genannten, sind oft wesentlich besser, können mit wenigen Worten einen Begriff umschreiben. Sie haben einfach die bessere Idee und sie haben eine für Deutsche seltene Gabe: Sie können vereinfachen. Sie brechen die Bedeutung auf den wesentlichen Kern herunter, so wie wir es unserem Kind erklären würden. Das machen sie in Englisch und  - es funktioniert!

Dass ein großes Vokabular kein Garant für eine gute Definition sein muss, bewiesen nicht nur bereits viele muttersprachliche Trainer bei uns sondern diesmal auch meine Tante. Sie benutzte das Wort awesome, das ich zwar schon einige Male gehört hatte, es aber weder zuordnen noch mich daran erinnern konnte, was es bedeuten könnte. Sie erklärte und erklärte - ohne Erfolg. Selbst ihr deutschsprachiger Ehemann, mein Onkel, konnte nicht weiterhelfen. Vielleicht lag es auch an meiner Begriffsstutzigkeit - meist zweifelt man irgendwann an sich selbst - jedenfalls konnte ich erst 2 Tage später zuhause auf meinem elektronischen Übersetzer nachlesen was awesome bedeutet: Ehrfürchtig oder großartig.

Hätte meine Tante einen OK-Kurs besucht, wäre das besser gelaufen. Sie hätte diesen simplen Begriff einfach umschrieben oder noch einfacher, in diesem Fall, durch ähnliche Wörter ersetzt. Impressive für das naheliegende Wort eindrucksvoll oder great hätte ich verstanden. Machen Sie ihr Wort, dessen Übersetzung Sie nicht kennen, unverwechselbar und eindeutig. Dann kommen Sie mit weniger Vokabular aus.

Kreativität schlägt Pauken.

Dabei  unterstützen wir Sie gerne bei OK-Englisch-Training. Ist es wirklich so schwer, statt 5 Sätze im Englischbuch oder im Arbeitsheft zu lesen - oder zu lernen, 5 Sätze frei zu sprechen? Natürlich ist freies, spontanes Sprechen in Englisch viel schwerer als etwas abzulesen, fehlende Wörter in Texte einzusetzen, Übungen in einem Buch durchzuexerzieren.
 
Aber kaum jemand versucht, freies Sprechen gezielt zu trainieren! Immer wieder werden die Menschen, TeilnehmerInnen genauso wir Lehrer immer und wieder wieder zur Bucharbeit oder Massen von Textkopien zurückgezogen, wie durch einen unsichtbaren Magnet, so wie Ebbe das Wasser ins offene Meer zurück zu saugen scheint.

Der Magnet ist die Bequemlichkeit, die Ebbe unsere schulische Vergangenheit.

Da Lesen, Lernen und schriftliche Übungen für den Teilnehmer einfach zu praktizieren sind, genauso einfach, wie für den Lehrer das bequeme Abarbeiten einer Lektion nach der anderen.

Er arbeitet mit dem Lehrbuch seit Jahren, er hat eine Lehrerhandreichung (ein weiteres Buch, das ihm zeigt, was er Sinnvolles mit dem Buch bewirken kann), er weiß genau, was auf der nächsten Seite steht, welcher Gag an welcher Stelle zum kleinen Lacher führt, welche Hilfe an welcher Stelle hilfreich ist.

Ist das im Leben genauso? Im Beruf? Im Meeting, auf der Messe, beim Telefonat? Wissen Sie dort auch, was später oder am nächsten Tag passiert, welche unvorhergesehenen Aufgaben oder Dialoge in Englisch Sie erwarten? Sicher nicht. Deshalb ist Bucharbeit nicht nur zur Erlangung der Sprechpraxis ungeeignet, sondern auch inhaltlich. Der Text eines Telefonats gaukelt uns vor, jetzt gewappnet zu sein. Das Gegenteil ist der Fall. Mein nächstes Gespräch verläuft völlig anders und weil das so ist, werde ich noch unsicherer.

Vor einigen Tagen sah ich eine Website mit einer Hoffnung erweckenden Headline: Englisch sprechen! Das darunter befindliche Bild zeigte jedoch das Gegenteil: Einen jungen Mann der an einem Tisch sitzt und - in ein Englischbuch blickt. Was hat das mit sprechen zu tun?

Typisch: "Heute lernen wir sprechen, please open your book, page 57."

Dieses und viele tausend andere Beispiele zeigen immer wieder, wie schwer sich Verschulte und Pädagogen mit der Praxis tun. Auf Schritt und Schritt laufen sie Gefahr in den Theorieabgrund zu stürzen. Wenn der Schüler zum Studenten und dann zum Lehrer wird, schließt sich der Kreis der Theorie und des geschriebenen Wortes.

Kein Wunder, dass ca. 95% aller Bundesbürger, die Englisch als Schulfach hatten, dem geopferten Zeitaufwand in Relation gesetzt, aber kaum Englisch sprechen können. Genau das, worauf es im Berufsalltag heute aber ankommt. Persönliche Gespräche, Telefonate, Präsentationen, Reports an die Geschäftsleitungen rund um den Globus und meist alles unter Zeitdruck. Das erfordert Sprechpraxis und nicht, ein englisches Buch lesen zu können.

Gut für OK-Englisch-Teilnehmer/innen, die grundsätzlich und konsequent das freie, spontane Sprechen trainieren, grundsätzlich ohne Buch und ohne schriftliche Hilfsmittel. Darauf haben wir uns spezialisiert und das ist weiterhin unser Ziel, für das ich mich persönlich einsetze.
 

Die Globalisierung wartet gerne auf mich

es ist immer wieder interessant, wie viele Menschen im Umgang mit einer lebendigen Sprache gefangen sind in Schubladendenken und Schul-Schablonen. Englisch "lernen" wird gedanklich wohl grundsätzlich mit einem Stuhl verbunden, auf den man sich setzt. Ein Tisch ist auch wichtig, denn auf dem liegt das Buch. Wir lernen Vokabeln und Grammatik und  denken, das sei Sprache. So möchten wir kreatives Sprechen lernen, am liebsten, ohne es zu sprechen. OK-TeilnehmerInnen sind davon natürlich ausgenommen, sie wissen es besser.

In einem Anschluss-Kurs sehen viele Menschen nicht die Möglichkeit, flüssiger, klarer, direkter, verbindlicher, freundlicher Englisch sprechen zu lernen als im letzten Kurs oder dass sie reibungsloser, leichter, freudiger und entspannter kommunizieren können. Die meisten Menschen erwarten dabei das Anhängen weiteren Wissens, mehr Lektionen, Theorieergänzungen.

Dass in einem klassischen Englischkurs mit Buch oder PC Vieles nur gehört, manches verstanden und wenig aktiv gesprochen wurde, bemerken dabei nur wenige. Klar. Wir wurden in Schule und Uni programmiert und wie eine Eisenbahn auf gedankliche Schienen gesetzt. Selbst Erwachsene bezeichnen sich deshalb als Schüler, den Trainer als Lehrer und den Ort wo sie Englisch sprechen  als Schule. 90 Minuten sind nicht 90 Minuten sondern 2 Schulstunden. Schulassoziationen auf Schritt und Schritt von Menschen, die schon 30 oder 40 Jahre keine Schüler mehr sind.
 


Das Theorie- und Schuldenken zeigt sich im Gespräch mit

Interessenten auch oft genau so: OK: "Sie trainieren bei OK, Englisch zu sprechen."  Interessent: "Das ist gut, das brauche ich für meinen Beruf!" Plötzlich mit bedenklicher, hoffnungsloser Stimmlage: "Aber ich brauche doch auch Vokabular und Grammatik!" 

Natürlich brauche ich, um Englisch sprechen zu können, auch Vokabular UND Grammatik. Warum trennen dies viele Menschen so rigoros? Wörter, Vokabular und Grammatik sind doch ein lebendiger Bestandteil der Sprache. Und all das kann ich doch auch lernen, indem ich SPRECHE, wie ich das als Kind in meiner Muttersprache tat.

Sportarten lerne ich doch auch, indem ich sie praktisch trainiere und nicht indem ich Sportbücher lese. Der Verschulte trennt wohl: Englisch quatschen ohne Sinn und Verstand auf der einen Seite und Vokabular und Grammatik nach Windsor-Art auf der anderen. Und wenn ich 70 bin, fange ich mit dem Englischsprechen an. Die Globalisierung wartet gerne auf mich ...
 

Vielleicht kennen Sie das schon über hundert Jahre alte Pareto-Prinzip!?

Es besagt, dass 80 Prozent unseres Erfolgs aus 20 Prozent unseres Einsatzes resultieren.

Diese 80/20-Regel bewahrheitet sich in vielen Bereichen des Lebens und so ist sie natürlich auch auf das Englisch-Training übertragbar. Leider berücksichtigen die wenigsten Menschen diese Regel, selbst wenn sie sie kennen.

Teilnehmer/innen wie Trainer könnten sie konsequenter anwenden und so schnellere und wirkungsvollere Erfolge erzielen. Das alles hat nichts mit Zauberei zu tun, sondern ist banale Realität.



So funktioniert es in der Praxis:

Wir können diese Regel auch noch vereinfachen: Konzentriere Dich auf das Wesentliche der Sprache. Ein konkretes Beispiel:

Wir nutzen nur 20% der Grammatik, die wir in der Schule zu 80% zwar aufwändig und lange lernten aber nie oder selten Gelegenheit hatten, all das in dieser Tiefe zu trainieren.  Schon gar nicht in der Schule.


Umgekehrt genügen 20% der Grammatik

und des wichtigsten Vokabulars um 80% der  täglichen Büro-Kommunikation zu bewältigen. Anspruchsvolle Jobs sind davon ausdrücklich nicht ausgenommen.

Beinahe jeder kennt Menschen, die mit schwachen bis mittleren Englisch-Kenntnissen erstaunliche Leistungen und ERGEBNISSE mit der Sprache erzielen. Warum? Weil sie unnötigen Schnick-Schnack weglassen und sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Manche Menschen haben das Problem, ihre Erwartungen an sich selbst diesbezüglich zu hoch zu setzen. "Ich habe hohe Ansprüche an mich!", hören wir manchmal von unseren Kunden. Diese Einstellung hemmt in vielen Fällen den Fortschritt eher, als dass sie ihn beschleunigt. Warum? Von 500 Menschen haben 50 hohe Ansprüche an sich selbst, aber nur ein EINZIGER (wenn überhaupt) hat erstens die ENERGIE, zweitens die ZEIT, drittens die GELEGENHEIT, Englisch soooo sprechen zu lernen, wie erhofft oder erträumt. Schade, wenn manche deshalb das Training sogar abbrechen und resignieren.

Da Englisch SPRECHEN kein reiner Lernprozess ist, sondern vor allem auch ein kreativer, sind hier eher sprachliche Verhaltensänderungen wirkungsvoller als intensives Lernen, das oft nur den passiven Wortschatz fördert, nicht aber den aktiven. Das fängt damit an, dass man sich statt umständlich und langatmig auf klare, kurze Sätze konzentriert. Am besten Deutsch wie Englisch.

Erleichtern sie sich das Leben und Ihr Training. OK hilft Ihnen auch weiterhin dabei. Denn wir sind keine Wissensvermittler sondern bringen Sie dazu, aktiv, spontan und flüssig Englisch zu SPRECHEN.

Schwingen Sie sich auf, vom Theorie-Wissens-Inhaber zum spontanen Englisch-Sprecher. Ihr

 

Sind Sie Englisch-Wissen-Inhaber oder schon Speaki?

Was das ist? Ein Speaki kann mit dem, was er weiß, sprachlich jonglieren und das egal, wo auf der Welt er sich gerade befindet. Noch immer trennen viele Menschen British English von American English. Ein wirklicher Speaki aber kommt mit allen Nationalitäten sprachlich zurecht. Sehen Sie Englisch also lieber als Spielball und nicht als starres Gebilde. Alles ist in ständiger Veränderung. Auch hier erkennen Sie, dass ein Buch mit Oxford-Lehrer im Schlepptau das nicht leisten kann.

Es kommt somit auf die Technik an, auf die Strategie, nicht auf die Menge des gelernten Vokabulars. Wichtig ist, wie meistens im Leben, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Filtern Sie! Neue Wörter summieren sich schnell, alles müsste oft trainiert werden, damit es auch spontan abrufbar bleibt. Konzentrieren Sie sich auf Vokabular, das Sie universell einsetzen können, gehen Sie flexibel damit um, achten Sie mehr auf die Signale, die Ihr Gesprächspartner sendet. Verstanden oder nicht?

Fragen Sie, haken Sie nach, Ihr Garant für wirkliche Verständigung. Bedenken Sie, dass Sie viele Wörter lernen könnten, jedoch ein und dasselbe Wort in unterschiedlichen englischsprachigen Ländern verschiedene Bedeutungen hat. Unmöglich und zu aufwändig, dies alles lernen zu wollen. Wenn Sie dem Englisch-Lern-Hamsterrad entkommen wollen, trainieren Sie nach dem Pareto-Prinzip: 80 zu 20. Erinnern Sie sich (s. Februar-Newsletter)?

 

Wer oder was ist während eines Englischtrainings wichtiger?

Der Mensch oder die englische Sprache? Ist es denn wirklich wichtig und notwendig, dass ich die Sprache aufwändig perfekt und bis ins letzte Detail beherrsche, genau so wie jeder Muttersprachler, der selbst gut Englisch spricht.

Oder ist nicht vielmehr jeder Einzelne wichtig, der Englisch nur lernt, um seinen persönlichen Leidensdruck im Beruf herabzusetzen? Der sich nur deshalb zu einem Englischkurs anmeldete, weil er eingesehen hat, dass es ohne nicht mehr geht oder weil er von einer höheren Instanz (Arbeitgeber, Partner, Arbeitsagentur o.ä.) zum Training beordert wurde, weil er selbst die Notwendigkeit noch nicht erkannte oder weil man in unregelmäßigen Abständen bei der Arbeit seine eigenen sprachlichen Unzulänglichkeiten entdeckt.

Sicher startet er aber doch jetzt nicht mehr, weil Englisch seine große Leidenschaft ist? Wäre es DIE Leidenschaft, hätte man sich doch schon früher darum gekümmert, freiwillig, mit Begeisterung. Man hätte englische Bücher gelesen, sich englische Filme angeschaut, englischsprachige Begegnungen zu Freunden oder zumindest zu guten Bekannten gemacht.

 

So treffen in traditionellen Englischkursen Welten aufeinander.

Die Lehrer, Englischfreaks, die ihre Begeisterung zügeln müssen, kollidieren mit den Leidensdruck-Weggefährten. Keiner versteht die Gedankenwelt des anderen. Und so richtig ernst genommen haben sich Schüler-Lehrer-Konstellationen gegenseitig auch noch nie wirklich. Weder die Schüler die Lehrer, noch umgekehrt.

Nun sollen OK-Trainer natürlich auch eine gewisse Begeisterung für die Sprache mitbringen, viel wichtiger aber ist, dass sie sich in ihre Teilnehmer/innen hinein fühlen können und vor allem wissen, welche sprachlichen Elemente, welche Wörter für den Einzelnen am wichtigsten sind. Was brauchen Sie und was ist für Sie persönlich mit dem geringst möglichen Aufwand erlern- und trainierbar, neben den vielen Verpflichtungen, die Sie sonst noch haben.

Denn nicht jeder Mensch benötigt das gesamte Spektrum, das eine Sprache bietet. Immer nach dem Motto: Machen Sie es sich so leicht wie möglich. Nicht die englische Sprache ist wichtig, sondern Sie.

 

Die Anderen sprechen bessere Englisch als ich!

Denken Sie das auch manchmal? Sie haben Recht! Ein kleiner Teil der deutschen Bevölkerung spricht besser Englisch als Sie.

Die meisten aber haben das selbe Problem. Trotz Schulenglisch können sie nicht
Englisch SPRECHEN. Denkt man nicht weiter darüber nach, glaubt man naiverweise wer Englisch in der Schule gelernt hätte, könnte es auch sprechen.

Die Wahrheit ist: Kaum jemand der Englisch in der Schule lernte, traut sich frei und
spontan Englisch zu sprechen, bzw. kann es (Schüler im Leistungskurs Englisch an Gymnasien  natürlich ausgenommen).

Glücklicherweise ist es aber so, dass Sie die Basics durch die Schule schon kennen. Grammatik, Wörter, Regeln. Sie müssen alles jetzt nur noch sprechen können. Und dabei helfen wir Ihnen gerne. Sehen Sie es doch einmal so.

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