Was bedeutet, Englisch-Kenntnisse
in Wort und Schrift?

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Erklärung:

Englisch-Kenntnisse in Wort und Schrift bedeutet, dass Bewerbende und Mitarbeitende sowohl theoretische Englischkenntnisse als auch praktische Fähigkeiten haben.

Sichere, fließende Verständigung im persönlichen Gespräch, am Telefon, in der Video-Konferenz. Ohne Zuhilfenahme von Notizen, Buch, Dictionary, Smartphone, Leo ...

... von Mensch zu Mensch. Einfach, indem wir Englisch sprechen, verstehen, uns live verständigen. So lernt jedes Kind seine Muttersprache.

Fazit: Haben wir überwiegend gute theoretische Englisch-Schul-Kenntnisse sind wir sprachlich fit,  um Briefe, E-Mails und Dokumente zu bearbeiten. Würden Englisch-Kenntnisse in "Schrift"  gewünscht, wären die Kenntnisse ausreichend. 

Steht in der Stellenbeschreibung, auch job description genannt, "Englisch-Kenntnisse in Wort und Schrift", spielt auch das gesprochene Wort eine gewichtige Rolle. Eine von Bewerbern immer wieder unterschätzte Forderung der Unternehmen.

Hierbei ist tatsächlich wichtig, sich am Telefon, im persönlichen Gespräch, in der Telefon- oder Videokonferenz frei, spontan und sicher auf Englisch auszudrücken. Selbstverständlich gehört  dazu auch, dass wir Berufstätige aus allen möglichen Ländern sicher verstehen, wenn diese Englisch mit uns sprechen. 

Nicht jeder Berufstätige muss sich perfekt auf Englisch ausdrücken, um die Erwartungen im Job zu erfüllen, beziehungsweise schon zuvor im Vorstellungsgespräch oder spätestens beim zweiten Termin.

Dafür unterscheiden wir verschiedene Kurs-Level. Die Einstufung ist im "Europäischen Referenzrahmen für Sprachen", GER, definiert. Dieser wird auf Englisch "Common European Framework of Reference for Languages", CEF, genannt.

Mit folgenden Einstufungen ist eine gemeinsame Definition der theoretischen und praktischen Sprach-Fähigkeiten leicht möglich. Bewerber, Berufstätige, Personal-Verantwortliche in Unternehmen, Weiterbildungs-Unternehmen und Institutionen unterscheiden folgende Sprach-Level:

Berufstätige mit Englisch-Level A1 verstehen und verwenden vertraute, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze. Diese zielen auf die Befriedigung konkreter Bedürfnisse. Beispiel: Essen und Getränke bestellen, Zimmer reservieren. Sie stellen sich und andere namentlich vor und stellen Gesprächspartnern Fragen zu ihrer Person.

Zum Beispiel, wo sie wohnen, welche Leute sie kennen oder welche Dinge sie haben. Sie antworten auch auf Fragen dieser Art. Sie verständigen sich auf einfache Art. Voraussetzung dafür: Die Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner sprechen langsam und deutlich und sind bereit, sprachlich zu helfen.

Andere Bezeichnungen: Einstieg, Basic User, Beginner, Breakthrough. 

Berufstätige oder Bewerber verstehen häufig gebrauchte Ausdrücke und Sätze. Sätze, die mit Bereichen von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen. Zum Beispiel: Sie verstehen und nennen Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, die nähere Umgebung. Sie sind fähig, sich in einfachen, routinemäßigen Situationen zu verständigen. Hierbei geht es um einen einfachen und direkten Austausch von Informationen über vertraute und geläufige Dinge. Sie beschreiben mit einfachen Mitteln die eigene Herkunft und Ausbildung. Sie nennen, umschreiben die direkte Umgebung und Dinge im Zusammenhang mit unmittelbaren Bedürfnissen.

Typischer Level nach Abschluss der Hauptschule aber auch Realschule. Zur leichteren Verständigung werden diese Kenntnisse auch allgemein Grundkenntnisse genannt.

Andere Bezeichnungen: Grundlagen, Basic User, Elementary, Waystage. 

Berufstätige verstehen Hauptpunkte, wenn Gesprächspartner klare Standardsprache verwenden. Vor allem, wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit und so weiter geht. Sie bewältigen sprachlich die meisten Situationen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. Sie äußern sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete. Sie sind in der Lage, über Erfahrungen und Ereignisse zu berichten. Sie beschreiben Träume, Hoffnungen und Ziele, geben kurze Begründungen oder Erklärungen zu Plänen und Ansichten.

Andere Bezeichnungen: Mittelstufe, Independent User, Intermediate, Threshold.

Die meisten Berufstätigen, die Englisch beruflich benötigen, haben Level B1. Für Schriftenglisch reicht dies meist aus. Um ihre hohe berufliche Qualifikation jedoch auch sprachlich treffend zum Ausdruck zu bringen, benötigen Sie Sprech-Praxis. Diese entspricht meist Level B2.

Level B1 ist typischer Level nach Abschluss Mittlere Reife oder Abitur. Fließender Übergang, abhängig von Schule, Schüler, Lehrer.

Zur leichteren Verständigung werden diese Kenntnisse in Stellenbeschreibung oder job description Schulkenntnisse genannt.

B1-Level ist für Pauschal-Reisen ausreichend. Die häufig eher unterdurchschnittliche Sprech-Praxis ist für komplexere Gesprächsinhalte im Beruf, für Telefongespräche auf Englisch, Telefon- und Video-Konferenzen meist nicht ausreichend. Bewerber und Berufstätige schätzen ihre Sprach-Situation gewöhnlich recht realistisch ein und erkennen Handlungsbedarf. 

Bewerber oder Berufstätige verstehen die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen. Sie verstehen im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen. Mitarbeitende mit Level B2 verständigen sich spontan und fließend. So, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Detaillierte und klare Ausdrucksweise zu einem breiten Themenspektrum ist ihnen möglich. Diese Sprach-Praktiker erläutern einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage und nennen die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten.

In Stellenbeschreibung und job description ist die Einschätzung mit diesen B2-Fähigkeiten: Sehr gute Kenntnisse oder Fließend in Wort und Schrift.

Andere Bezeichnungen: Gute Mittelstufe, Independent User, Vantage, Upper Intermediate. 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Level C1 verstehen ein breites Spektrum anspruchsvoller, längerer Texte und erfassen auch implizite, in Wort und Satz eingeschlossene Bedeutungen. Sie drücken sich spontan und fließend aus, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten zu suchen. Sie gebrauchen die Sprache im gesellschaftlichen und beruflichen Leben wirksam und flexibel. Sie äußern sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten. Verschiedene Mittel zur Textverknüpfung verwenden sie angemessen.

Fließend in Wort und Schrift oder Verhandlungssicher sind die Beschreibungen, je nach Position und Anforderung in job description, beziehungsweise Stellenbeschreibung.

Andere Bezeichnungen: Fortgeschrittene Kenntnisse, Proficient User, Advanced, Effective Operational Proficiency. 

Englisch-High-Performer verstehen mühelos praktisch alles, was sie lesen oder hören. Sie fassen Informationen aus verschiedenen schriftlichen und mündlichen Quellen zusammen. Dabei geben sie Begründungen und Erklärungen in einer zusammenhängenden Darstellung wieder. Mitarbeitende mit Level C2 drücken sich spontan, sehr flüssig und treffend aus. Feinere Bedeutungs-Nuancen machen sie auch bei kompfexeren Sachverhalten deutlich.

Diese Vorkenntnisse tendieren in den Bereich Muttersprache, je nach Definition. Auf jeden Fall, wie schon in C1, gilt auch hier: Fließend in Wort und Schrift, je nach Fach-Vokabular Verhandlungssicher. Nicht jeder deutsche Muttersprachler ist ohne Fachvokabular verhandlungssicher, obwohl sie/er sehr gut Deutsch spricht. Notwendig zu wissen ist hierfür zusätzliches Fachvokabular, kombiniert mit Verhandlungs-Techniken.

Andere Bezeichnungen: Exzellente Kenntnisse, Proficient User, Proficiency, Mastery.

Bewerber sollten sowohl spontan Englisch sprechen als auch Schriftenglisch ...

sicher verstehen, lesen und schreiben. Berufstätige ergänzen ihre Englischkenntnisse durch Fachvokabular, passend zu ihrem persönlichen Aufgabengebiet und Sachbereich. Unternehmen und leitende Mitarbeiter achten zunehmend darauf, dass Mitarbeitende fähig sind, mit ihren Gesprächspartnern Englisch zu sprechen und zu telefonieren.

Englischkenntnisse sind im Sprachgebrauch meist gleichbedeutend mit theoretischem Wissen. Sprech-Praxis dagegen heißt: Berufstätige nutzen Sprach-Wissen auch aktiv. Sie sprechen Englisch. Spontan, sicher, treffend. Verstehen und verstanden werden.

Berufstätige unterscheiden verschiedene Englisch-Vorkenntniss-Stufen. Manche Bewerber kennen nur ihren passiven Theorie-Level. Theoretisch gewonnen durch Lernen, Schreiben, Lesen. Andere trainierten bereits aktive Sprech-Fähigkeiten. Routiniert durch häufiges Sprechen, Hören, Verstehen. Erlebt durch aktives Tun, Verständigung mit anderen Menschen. Am Telefon oder im persönlichen Gespräch.

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Englischsprachliche Einstufung im Beruf

Manche Unternehmen nutzen andere Bezeichnungen für unterschiedliche Sprach-Level

Diese Einstufung entspricht dem Level A1, GER/CEF, siehe Einstufung oben. Dabei wird erwartet, dass Sie ganz einfache englische Sätze verstehen und alltägliche Ausdrücke sagen.

Sie können einfache Bedürfnisse darstellen. Sie stellen sich oder andere Personen mit Namen vor und stellen einfache Fragen zu einer Person.

Unkomplizierte Situationen können Sie mit einfachen Worten und mit Hilfe der Gesprächspartner auf Englisch schildern.

Diesen allgemein auch als Schulkenntnisse bezeichneten Level haben meist Berufstätige mit dem Schulabschluss Mittlere Reife und Abitur.

Er entspricht B1, Selbstständige Sprachverwendung, siehe Europäischer Referenzrahmen für Sprachen, auch GER, Englisch CEF genannt.

Berufstätige mit diesem Level verstehen Gesprächspunkte, wenn klare Standardsprache verwenden wird. Vertraute Themen aus dem Arbeitsbereich, der Freizeit sind möglich.

Die meisten Situationen, denen man sprachlich begegnet, können einfach dargestellt werden. Ebenso Berichte, Erfahrungen und Ereignisse. Auch kurze Begründungen oder Erklärungen zu Plänen und Ansichten sind möglich.

Für Schriftenglisch reichen diese Vorkenntnisse meist aus. Um höhere berufliche Qualifikation auch sprachlich treffend zum Ausdruck zu bringen, benötigen Berufstätige heute meist Sprech-Praxis. Flüssigere Sprech-Praxis entspricht meist Level B2

Personalberater und Personalverantwortliche nennen diese Englisch-Sprachkenntnisse in Stellenbeschreibung, beziehungsweise job description auch Fließend in Wort und Schrift oder Verhandlungssicher.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Level C1 verstehen eine große Bandbreite anspruchsvoller, längerer Texte , erfassen auch implizite Bedeutungen.

Sie drücken sich fließend und spontan aus, ohne erkennbar nach Worten zu suchen. Sie nutzen Englisch im beruflichen Leben wirksam und flexibel. Ausführlich, strukturiert und eindeutig äußern sie sich zu komplexen Sachverhalten. Sie verwenden sinnvoll verschiedene Mittel zur Textverknüpfung.

Diese Einstufung entspricht dem Level A2, GER/CEF, siehe Einstufung oben. Unternehmen erwarten, dass Bewerber und Mitarbeitende englische Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit verstehen und nennen. Sie sollten sich in einfachen, routinemäßigen Situationen auf Englisch verständigen können.

Standard: Einfacher, direkter Informations-Austausch über vertraute und geläufige Dinge. Die Beschreibung der eigenen Herkunft und Ausbildung sollte mit einfachen Mitteln möglich sein. Diesen auch als Grundkenntnisse bezeichneten Sprachlevel haben Hauptschulabsolventen oder manche Berufstätige mit Mittlerer Reife.

Entspricht auch der Einschätzung "Gute Mittelstufe" oder B2.
Dabei verstehen Bewerber oder Berufstätige die Hauptinhalte komplexer Texte. Themen mit konkreten und abstrakten Inhalten. Im eigenen Spezialgebiet verstehen Sie auch Fachdiskussionen.

Sie verständigen sich spontan und fließend. Ein durchschnittliches Gespräch mit Muttersprachlern ist auf beiden Seiten problemlos möglich. Möglich ist eine detaillierte, klare, treffende Ausdrucksweise zu einem breiten Themenspektrum. Mitarbeiter mit Englisch-Level B2 erläutern

Standpunkte zu aktuellen Fragen und nennen Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten.

Stellenbeschreibung und job description benennt diese Fähigkeiten: Sehr gute Kenntnisse oder Fließend in Wort und Schrift.

Berufstätige mit diesem Sprach-Level, der C2 entspricht, verstehen mühelos praktisch alles, was sie lesen oder hören.

Aus verschiedenen schriftlichen und mündlichen Quellen fassen sie Informationen zusammen, geben Begründungen und Erklärungen in einer zusammenhängenden Darstellung wieder.

Mit Level C2 drücken sich Bewerber und Mitarbeitende spontan, sehr flüssig und treffend aus. Auch bei komplexeren Sachverhalten machen sie feinere Bedeutungs-Nuancen deutlich.

Diese Vorkenntnisse haben muttersprachliche Züge. Wie auch in C1 gilt auch hier: Fließend in Wort und Schrift, abhängig vom Fach-Vokabular "Verhandlungssicher". 

Englisch-Kenntnisse "in Wort und Schrift" ...

So geht´s:
Die Personalleitung unterscheidet pauschal in einzelne Stufen. Zum Beispiel in standardisierte Level des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Das CEF, Common European Framework, auf Deutsch GER, Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen stuft ein in A0, A1, A2, B1, B2, C1, C2.

A0 ist die Anfänger-Ebene, ohne jeglich Vorkenntnisse. A1-A2, Elementare Sprachverwendung, erreichen die meisten mit wenigen Jahren Schulenglisch, unter anderem in der Hauptschule. Level B1, Fortgeschrittene Sprachverwendung, erreichen Absolventen der Realschule oder Abiturienten. Übergänge sind dabei fließend, von A2-B2, abhängig von Schule, Lehrer und am wichtigsten: Das persönliche Engagement.

Jeder Mensch, der Englisch sprechen will, kann es. Wirklich jeder lernt es durch Training. Siehe Engländer und Amerikaner. Übrigens unabhängig von Intelligenz, Bildung und Alter. Wissenschaftlich erwiesen: Es gibt keine Sprachunbegabten. Die Ausrede "Ich bin sprachunbegabt", ist inzwischen wirkungslos. Sie gilt als Vorwand für Bequeme.

Clever, wenn Bewerber Englisch-Sprech-Praxis nicht mehr als exotisches Sahnehäubchen begreifen, sondern als das, was es heute im 21. Jahrhundert ist: Schlüsselkompetenz. Berufliche Qualifikation nützt wenig, wenn Mitarbeitende eines Unternehmens eingeschränkt fähig sind, sich mit Kollegen, Partnern, Kunden oder der Geschäftsführung zu verständigen.

Spontan und sicher Englisch sprechen ist möglich ab dem fortgeschrittenen Level B1 bis B2, Selbstständige Sprachverwendung. Flüssiger und routinierter sprechen, sicherer, entspannter verstehen, gelingt dann mit Level C1, Kompetente oder fachkundige Sprachverwendung.

Bei Level C2 sind wir annähernd im Bereich des Muttersprachlers. Wobei es selbstverständlich in allen Ländern Muttersprachler gibt, die sich unterdurchschnittlich ausdrücken, mit furchtbarer Grammatik. Beispiele kennen Sie aus der deutschen Sprache mit deutschen Muttersprachlern.
In Jobbeschreibungen, oft auch Englisch "job description" genannt, wird beschreibend eingestuft: 

  •  'Schulkenntnisse“ oder „Grundkenntnisse'
  • 'Gute Kenntnisse, in Wort und Schrift'
  • 'Sehr gute Kenntnisse' oder 'Fließend in Wort und Schrift'
  • Verhandlungssicher (Leider eine etwas wachsweich Beschreibung. Heißt das: Verhandlungssicher beim Pferdehandel mit Handschlag? Oder verhandlungssicher bei der sprachlichen Darstellung hochkomplexer Vertrags-Inhalte?
  • Muttersprache (Qualität auch abhängig von Kontinent, Land, persönlicher Herkunft, soziales Umfeld).

Missverständnis: "Wort und Schrift" in der Stellenbeschreibung

Personalleiter sprechen immer wieder davon: Bewerber nehmen die in der Stellenbeschreibung gelesenen Angaben und Voraussetzungen für die zu übernehmende Tätigkeit nicht ernst oder idealisieren ihren eigenen sprachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten.

Ist in der Stellenbeschreibung “Englisch in Wort und Schrift” als Voraussetzung genannt, zeigt sich der überwiegende Anteil der Bewerber/innen auch heute noch überrascht bis unfähig, wenn Personaler während des Vorstellungsgespräches spontan die Sprache von Deutsch auf Englisch wechseln.

Selbstverständlich hatten die meisten Bewerber/innen Englisch in der Schule. Aber Schulenglisch ist für den Einsatz im Beruf zu theoretisch, zu allgemein. Mitarbeitende in ihren bisherigen Positionen sind gewohnt, E-Mails, Briefe und Dokumente auf Englisch zu bearbeiten. Nicht aber Englisch zu sprechen, sicher auf Englisch zu telefonieren.

Im anderen Unternehmen ist es "plötzlich" wichtig mit Kollegen nebenan, Partnern, Kunden, der Geschäftsleitung oder “outgesourcten” Unternehmens-Mitarbeitern Englisch zu sprechen. Reden diese Englisch mit Dialekt, sollte Verständigung durch gezielte Fragestellung möglich sein.

Schnell erlernbare Techniken für den Einsatz im Beruf sind hierbei hilfreich. Business mit anderen Nationalitäten ermöglichen uns einen höheren Lebensstandard. Jetzt und in Zukunft verständigen wir uns neben Deutsch auch auf Englisch. Was nützt die beste berufliche Qualifikation, wenn uns englischsprachliche Gesprächspartner nur hakelig, unklar verstehen? Warum? Weil wir mit Schulenglisch-Krücken durchs sprachliche Berufsleben humpeln.

Bewerber/innen, die bislang entweder nicht Englisch sprechen mussten oder aber mit theoretischen Schulkenntnissen auskamen, unterschätzen die Anforderungen oft völlig. Nach Aussagen von Personalverantwortlichen gehen sie davon aus, dass ihr Schulenglisch, etwas aufgepeppt mit etwas Businessenglish wahrscheinlich ausreiche.

Im Vorstellungsgespräch möchten Personalleiter deshalb mit den Bewerber/innen, die in die engere Auswahl kommen, Englisch sprechen. Einfach um zu erkennen, inwieweit sie fähig sind, ihre neuen Aufgaben zu 100% zufrieden stellend zu erfüllen. Immer mehr Mitarbeiter/innen vom Lagerarbeiter bis zum Sachbearbeiter, sprechen heute nicht mehr, wie noch vor wenigen Jahren, ein bis zwei Mal pro Monat Englisch, sondern mehrmals jeden Tag.

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Der Kollege in meinem Büro spricht Englisch.

Aufgrund des anhaltenden Fachkräftemangels arbeiten Spezialisten, vom Buchhaltungs-Experten aus Russland bis zum Programmierer oder Techniker aus Indien, Hand in Hand mit deutschsprachigen Mitarbeiter/innen. Problem für diese: Sie sind oft nicht in der Lage, sich mit Englisch sprechenden Kollegen so zu verständigen, dass sie ihre Arbeit reibungslos und effizient erledigen. Hakeliges, fehlerhaftes Englisch führt regelmäßig zu Missverständnissen und kostet Unternehmen in Deutschland Zeit (ineffektive und mehrfache Ausführung) und Geld in Milliardenhöhe.

Da die Fähigkeit, gut Englisch zu sprechen, erhob sich in den letzten 30 Jahren vom “nice to have” zur Schlüsselqualifikation. So stellt sich nicht mehr die Frage:  “kann ich Englisch sprechen”, sondern “wie gut oder schlecht spreche ich Englisch”? Konsequente Anschluss-Frage: “Reichen meine Englischkenntnisse für den Beruf? Kann ich meinen Job mit meinen sprachlichen Fähigkeiten jetzt und in Zukunft ausreichend ausführen? Wenn nein, bin ich bereit, an dieser für mich, meine Kollegen und beruflichen Gesprächspartner unbefriedigenden Situation etwas zu ändern.

Die Schere zwischen dem, wie gut qualifizierte Mitarbeitende Englisch sprechen sollten und wie sie tatsächlich Englisch sprechen, geht immer weiter auseinander. Zwar sind viele Berufstätige bereit, mehr für ihre Weiterbildung zu tun, sehen sich aber durch immer längere Arbeitszeiten, durch Überstunden und lange Fahrtzeiten immer weniger in der Lage, abends an Englischtrainings teilzunehmen.

So ändert sich bei einem Großteil der berufstätigen Bevölkerung sprachlich wenig. Wie gelähmt beobachten manche Berufstätige, dass rundherum die sprachlichen Anforderungen steigen. Häufiger, intensiver, umfassender werden die Englischkontakte.

Sie erkennen, Englischtrainings nur zu planen, immer wieder aufzuschieben, genügt nicht. Es gibt die bekannte Kluft zwischen Englisch sprechen und Schulenglisch, das für den Job zu theoretisch ist. So wird mageres Schulenglisch ausgequetscht wie eine schrumpelige Zitrone. So wird aus einem Floh dennoch nie ein Löwe.

Spontan auf Englisch telefonieren und sprechen kann nur, wer dies regelmäßig trainiert. Und wer es aktiv - sprechend - trainiert.
Berufstätige, die Englisch in der Schule lernten, sind es gewohnt, immer wieder nur Englisch zu LERNEN. Theoretisch, statt das Sprechen zu üben. Beim Thema “Englisch lernen”, fällt ihnen meist nur Englischbuch, PC und E-Learning ein. Der Weg muss aber sein: Englisch zu sprechen.

Warum? Weil die mündliche Kommunikation durch weltweite Telefonkontakten und das Internet mit seinen Diensten wie Skype und viele Konferenz-Portale stetig zunimmt. Vor allem ist es dadurch zwischenzeitlich nicht mehr exotisch, wie vor 30 Jahren, sondern zur Normalität geworden.

Damals erwarteten Unternehmen überwiegend von Mitarbeitenden aus Exportabteilungen und von Führungskräfte Englisch sprechen zu können. Heute sind es nahezu alle Mitarbeitende bis in die Produktions- Lager- und Logistik-Abteilungen hinein.

Englisch eindampfen - leichter als gedacht!

Englisch “eindampfen” hört sich einfach an und ist es auch. Statt langatmig die gesamte Grammatik zu lernen, einfach das Wesentliche aktiv trainieren.

Wir benötigen nicht 17 verschiedene Zeiten, um uns wirkungsvoll auszudrücken. Schule möchte Perfektion vermitteln, Ihr Beruf fordert schnell umsetzbare Ergebnisse. Klare, eindeutige Sprache, freundlich aber treffend. Einfache Ausdrucksweise wie ein durchschnittlicher Muttersprachler mit Fachvokabular.

Shaking-Schäfer oder Shakespeare? Entscheiden Sie.  Wenn Sie mehr Englisch-Sprech-Praxis benötigen und im Beruf alles haben, aber keine Zeit. Gewinnen Sie jetzt Zeit? Trainieren Sie effektiv. Lernen Sie nicht erneut jedes Sprach-Detail, sei es noch so unwichtig.

Über 90% der englischsprachlichen Bevölkerung eines Landes spricht nicht grammatikalisch perfekt. Gründe sind vielfältig: Dialekte, Sprachgewohnheiten, landestypische Besonderheiten. Warum also sollten Sie in der englischen Sprache eine Perfektion erreichen, die nicht einmal in der Muttersprache angestrebt wird? Meist genügt es im Beruf, sicher, flüssig und ohne Missverständnisse zu kommunizieren.

Sprechen Sie sicher Englisch im Beruf.

Nicht, wenn Sie erneut Theorie lernen. Trainieren Sie diesmal Englisch Sprech-Praxis. Dann sprechen Sie Englisch. Entspannt, treffend, ohne zu stocken. 4-Tage-Intensiv-Training für Beruf und Vorstellungsgespräch. 

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Untrainiert Englisch zu sprechen, bedeutet Unsicherheit.

Englischsprachige Berufstätige erwarten, dass Kollegen Englisch sprechen. Tatsächlich ist Englisch in der Schule schon so lange Pflichtfach, dass mittlerweile jeder Berufstätige zumindest theoretische Schulenglisch-Kenntnisse haben müsste. Mit Sprech-Praxis die Theorie zu ergänzen, gehört zum Job. Englisch ist Schlüsselkompetenz. 

Realität: Die Praxis fehlt. Theoretische Basiskenntnisse sind da, immer wieder mit einem weiteren Theorie-Englischkurs aufgefrischt. Alles schon mal gehört, bekannt. Wissen vorhanden, Können fehlt.

Kommen zur bisherigen E-Mail-Kommunikation, Briefwechsel, kurze Telefongespräche und gelegentliche Gespräche auf Englisch nun noch Video- und Telefonkonferenz hinzu, haben Berufstätige ein Problem. 

Der Sprach-Stress erhöht sich seit einigen Jahren. 

Outsourcing verschiebt komplette Abteilungen. In andere Unternehmen, meist ins Ausland. Personalkosten sinken, Fehler und Verständigungs-Stress steigen, Missverständnisse nehmen rasant zu.

Die neue Alternative zu meiner Deutsch sprechenden Kollegin aus der Buchhaltung nebenan sitzt jetzt in Polen und spricht glücklicherweise Englisch. Buchhaltung weg-gezappt von Freitag auf Montag.

Warum glücklicherweise? Mein Polnisch, Türkisch , Rumänisch und Indisch ist nicht vom Feinsten. Gut also, dass die netten und lustigen indischen EDV-Kollegen und ich unser gemeinsames Software-Problem einigermaßen auf Englisch abarbeiten können.

Seit heute spricht auch mein Kollege im Büro, mir gegenüber, eine Zweitsprache. Ebenfalls Englisch. Aber alles bleibt sprachlich hakelig. All inclusive: Zeitaufwändige, nervige und teure Missverständnisse.

Statistiken zeigen, welche Zeit-Formen in einer Sprache am wichtigsten sind. Gegenwart, Vergangenheit, dann noch drei, vier andere. Diese trainieren Sie wirkungsvoll und effizient mit 2-3 anderen Personen. Nicht theoretisch mit Buch oder App, sondern aktiv, indem Sie Englisch sprechen.

Gut trainiert, versteht uns jeder englischsprachliche Kollege, Kunde, Geschäftspartner oder auch Vorgesetzte im nächsten Telefongespräch. Wir verstehen ihn auf Englisch. So gewinnen wir die Chance, mit wenig Aufwand viel zu erreichen. Spaß macht es auch.

In Schule und Sprachschule zählen sprachliche Perfektion, Detailwissen. Im Job punktet sichere, schnelle Verständigung, wenig Missverständnisse. Missverständnisse bedeuten Ärger, zusätzliche Arbeit, Kosten. Aufwand und Ziel: Fehler allein, meist und notfalls mit Hilfe von Kollegen  zu überdecken. Einfacher und leichter ist es, Englisch live zu trainieren. Statt Englisch pauken - Englisch erleben. Schwerpunkt Sprech-Praxis.

Grammatik "eindampfen" bedeutet: Einfache, kurze, eindeutige Sätze sprechen. Berufstätige sprechen überwiegend sehr missverständlich Englisch. Falsche Zeiten, chaotische Satzstellung, allgemeines Schul-Englisch-Vokabular. Sonst qualifizierter Profi, gilt hier die Philosophie: Irgendwie verständigen wir uns auf Englisch.

Die Sprach-Schere geht auseinander: Mitarbeitende, die beruflich mehrmals pro Woche schriftlich auf Englisch kommunizieren, sagen Sätze, die sie in einem E-Mail überarbeiten würden. Theoretisch wissen sie viel, Unsicherheiten klären sie mit Leo im Internet. 

Ein unübersichtliches Wirrwarr verschiedenster Zeiten im Kopf, mixen sie mangels Praxis und Training abenteuerliche Satz-Cocktails: In ihnen ertrinkt gleich das ungute Gefühl. "So richtig Englisch hörte sich das nicht an!" Egal: Im Albatros-Tempo geht der Satz schrumpelig an den Start und hebt .... hebt .... hebt ab, verlässt den Mund. Geschafft! Gleich zur nächsten Herausforderung. Die Challenge: Ist das, was der andere sagt, das was ich verstehe, das was er auch meint?

Wie präsentiert sich ein Master- oder Bachelor-Absolvent mit Top-Noten überzeugend im englischsprachigen Teil eines Vorstellungsgespräches? Dann, wenn er nur hakelig Englisch spricht? Noch überraschender und härter trifft es oft Abiturienten mit Abschlussnote "2" in Englisch oder sogar nach einem Leistungskurs. Wer nicht vor dem Abschluss privat Sprach-Kontakte suchte und fand, ein Jahr im englischsprachlichen Ausland arbeitete, hat dasselbe Problem. Viel Theorie, Wissen, jedoch wenig Sprech-Praxis.

Streben wir Konzentration auf das Wesentlich an, statt Verzettelung, gibt es weniger Missverständnisse in der wichtigsten Handelssprache. Dies erspart Unternehmen Milliardenbeträge an Kosten. Berufstätigen bringt vitale Englisch-Sprech-Praxis mehr Freude und Erfolg im Beruf.
Englisch-Sprech-Praxis zu erreichen, gelingt kaum mit den falschen Mitteln: Zum Thema Englisch lernen fällt den meisten Menschen nur Englischunterricht, Buch, App, E-Learning, PC-Programm ein.

Den wenigsten Berufstätigen ist bewusst: Englisch sprechen ist eine praktische Fähigkeit. Diese trainieren wir grundsätzlich wirkungsvoll, ebenso wie Sportarten, Musikinstrumente, Handwerk, Kunst: Durch TUN. Durch aktives Training.

Kollegen in Unternehmen wundern sich immer wieder: Sie sprechen nicht besser Englisch, obwohl sie viel und oft Englisch lernen. Richtig ist: Sie sprechen Englisch nicht, obwohl sie lernen, sondern weil sie falsch lernen. Englisch ist kein Lern-, sondern ein Trainingsfach. Die Sprech-Praxis entscheidet. Praxis bedeutet sprechen, verstehen, erleben. NICHT allein: lesen, schreiben, sehen, hören. Deshalb lesen und schreiben Schulabgänger leichter E-Mails, als spontan und sicher Englisch zu sprechen.

Das alles nach 6-9 Jahren Schulenglisch. Trost: Theoriekenntnisse sind eine wertvolle Grundlage, eine theoretische Vorbereitung. Für den Job, in dem wir auf Englisch telefonieren, in Skype- oder Telefongesprächen, Englisch sprechen und verstehen. Nachholbedarf gibt es in persönlichen Gesprächen, in Meetings. Keinen theoretischen Nachholbedarf. Praktischen, in Form von Sprechpraxis. KÖNNEN statt KENNEN. Sprechen statt Wissen. Praxis statt Theorie.

Aktiv kommunizieren, statt bequem im stillen Kämmerlein mit Buch oder E-Learning liebgewonnene Theorie zum 148. Mail "durchkauen".
Wer immer so Englisch lernt, wie in der Schule, wird immer so Englisch sprechen wie in der Schule: Wenig, unsicher, holprig, oft peinlich.
So wie Fußballtraining nicht Fußballregeln lernen bedeutet, sondern Training auf dem Platz. 

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wir vor uns oder in unserer Vorstellung zur Auswahl ausbreiten, desto ratloser und unentschlossener werden wir.
Notieren Sie alle wichtigen Informationen vor Ihrem Vorstellungsgespräch und erarbeiten Sie systematisch eine Strategie, nach der Sie zielgerichtet vorgehen. Gegenüber den meisten Bewerbern ohne klares Konzept, gewinnen Sie dadurch eindeutige Vorteile. So erkennen und bekommen Sie Ihren Ideal-Job