Lernstrategie: Wie lerne und trainiere ich
Englisch wirkungsvoll? 

... erlebe das Englisch-Training, das Dich zum Sprechen bringt!

Viel lernen heißt nicht automatisch, viel zu wissen. 

Viel zu wissen, bedeutet nicht, viel zu KÖNNEN.  Englisch SPRECHEN können.

Ohne Strategie oder mit der falschen ...

lernt man unter Umständen zwar viel aber oftmals nicht das, was nützlich ist. Viel lernen, heißt außerdem nicht automatisch, sich auch an das Gelernte zu erinnern, wenn es an häufigen Wiederholungsmöglichkeiten, also an der praktischen Umsetzung, Englisch zu SPRECHEN, mangelt.  

Beim Sprachenlernen ist es in Schulen noch typisch, ...

(auch in Sprachschulen) je nach Level ausnahmslos alle Zeiten und die Grammatik zu pauken. Dabei zeigen Praxis und damit auch die Einwohner eines englischsprachigen Landes oder die Mitarbeiter*innen eines Unternehmens, dass man nicht alle Zeiten ständig benötigt. Manche oft, einige selten. Meist sind die selten genutzten die, welche am schwierigsten zu erlernen und zu trainieren sind.

Noch bedeutender ist neben dem Neulernen der zeit- und energiefressende Effekt: die Zeiten, die wir selten verwenden, trainieren und üben wir automatisch weniger. Unser Gedächtnis ruft als Folge diese Zeitformen nur gemächlich auf - vorausgesetzt Überreste sind noch vorhanden. Auf wenig Training, wenig Praxis folgt blasse, nebelverhangene Erinnerung.

Manche Zeiten sind auf Deutsch so störrisch wie auf Englisch. Verständliche Muster erkennen und merken: So macht man sich das Unterbewusstsein, das limbische System, nicht zum Freund. Die meisten derer, die Englisch lernen möchten oder müssen, behandeln diese ungeliebten Zeitformen wie Aussätzige.  Die naheliegende Frage lautet daher: 

Warum soll ich ungeliebte, selten genutzte Sprach-Bausteine lernen?

Warum soll ich etwas trainieren, was ich im Beruf selten bis nie nutze? Ziel ist doch, möglichst nur genau das sprachlich zu lernen, zu trainieren und damit zu KÖNNEN, was Muttersprachler ebenfalls zu 90% anwenden.

Dass Sie nach und nach sprachliche Sahnetupfer aufsetzen und sich perfektionieren, bleibt Ihnen unbenommen. Konzentrieren Sie sich jedoch - wie immer im Leben und im Job sinnvoll - zuerst auf das Wichtigste: Das brennende Problem: Spontan Englisch SPRECHEN zu können.
Erinnern Sie sich? Verzettelung beim Englischlernen vermeiden, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Englisch sprechen lernen ist, auch wenn man in Deutschland oft diesen Eindruck gewinnt, keine wissenschaftliche Hochschul-Disziplin. Erinnern wir uns: Es ist die natürlichste Sache der Welt. Millionen Zwei- bis Dreijährige in englischsprachigen Ländern sprechen diese Sprache und natürlich die älteren. Egal ob dumm oder intelligent, ob ungebildet oder mit Universitätsabschluss. Entscheidend ist nicht das Lernen, denn diese Zweijährigen sprechen Englisch ohne Englischbuch. Entscheidend ist das ständige Hören und Sprechen.

Wesentlich ist, und hier greift unsere Strategie, dass wir das einmal Gehörte ständig, immer und immer wieder sprechen. Die ersten Male erinnern wir uns nicht an das neue Wort. Wiederholung wirft es ins Gedächtnis zurück. Jetzt erinnern wir uns, sprechen es aber noch falsch aus. Nennen wir daraufhin dasselbe Wort erneut,  schleichen sich zuerst die groben, dann die leichten Fehler mehr und mehr aus.  Schließlich verschwinden sie völlig und uns schwindet die Vorstellung, warum dieser Begriff  jemals problematisch war. Alles, was wir können, ist einfach. Das kennen Sie.

Nach einiger Zeit der ständigen Wiederholungen gibt unser "träges" Gehirn auf und überführt die Wörter ins Langzeitgedächtnis, wie wir alle wissen. Statt also viel zu lernen, aus Heft und Buch, Theoretisches, bereits Gewusstes immer wieder zu lesen und damit dieses theoretische Wissen immer mehr zu perfektionieren, sollten wir diese Wörter und Sätze laut sprechen. So aktivieren Sie Ihre Sprechfähigkeit und vermeiden den Zustand des "Trägen Wissens".  Allein sprechen ist zum Einüben schwieriger Wörter und für das Merken ansatzweise gut.

Verständigung in der Gruppe bringt uns jedoch sprachlich schneller und gezielter voran. Kommunikation ist bekanntermaßen keine Einbahnstraße. Wir erfahren, ob wir für andere verständlich sind, wenn wir mit anderen sprechen, antworten, fragen, ihnen zuhören. Erst dann sind wir sprachlich fit für den Beruf.

Sprechen Sie sicher Englisch im Beruf.

Nicht, wenn Sie erneut Theorie lernen. Trainieren Sie diesmal Englisch Sprech-Praxis. Dann sprechen Sie Englisch. Entspannt, treffend, ohne zu stocken. 4-Tage-Intensiv-Training für Beruf und Vorstellungsgespräch. 

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Babbel-Gründer sieht Babbel als Kombination zu Sprachschulen

Wie  babbel Gründer,  Markus Witte, im Tagesspiegel-Interview erklärt:

"Während das Start-up und Sprachschulen sich anfangs als Konkurrenten betrachtet haben, hätten sie sich inzwischen gut arrangiert. „Beide Seiten haben verstanden, dass wir eine gute Kombination sind“, sagt Witte. Denn um eine Sprache wirklich zu lernen, muss man sie aktiv sprechen.

Oft beginnen Nutzer daher mit der App und machen anschließend einen traditionellen Sprachkurs. Oder frühere Absolventen nutzen den Dienst, um ihre Kenntnisse aufzufrischen. Mit dem neuen Reiseangebot will Babbel selbst dabei helfen, Nutzer an Sprachschulen zu vermitteln und daran auch ein wenig mitverdienen.

Unsere Strategie: Mehr SPRECHEN statt lernen, lesen oder schreiben.

Leicht verstehen wir meist, was andere Menschen schreiben oder uns sagen. Passiver Wortschatz ist größer als unser aktiver. Wir verstehen - passiv - also grundsätzlich meh, als wir selbst sprechen (aktiv). Wiedererkennen ist einfach als von null auf hundert das nötige englische Wort aus dem Gedächtnis zu angeln. 

Weniger klar: Um Sprachverstehen zu trainieren, sollte ich auch gesprochene Sätze hören, die meinen sprachlichen Horizont momentan - noch - übersteigen. Grundsätzlich eignen sich hierzu die täglichen NEWS auf Englisch. Kurze Videos auf Youtube sind ideal. Diese sehen und hören wir nicht einmal. Wir hören und sehen diese Videos mehrere Male. Warum? Weil sich nur so gehörte Wörter und Sätze von Mal zu Mal zu einem Verständnis-Mosaik zusammenfügen.

Vorzugsweise sollten es britische Nachrichten sein, da der Bezug zu Europa vorhanden ist. US-Nachrichten betreffen meist nur die USA, sind also recht einseitig und es scheint hier oft, als gäbe es andere Kontinente oder Staaten aus Sicht der USA gar nicht. Dadurch fehlt Ihnen meist die Möglichkeit, US-News mit deutschen Nachrichten zu vergleichen und Inhalte somit besser und leichter zu verstehen.

Machen Sie sich von vornherein IMMER WIEDER klar, dass alles nur Spaß und Training ist. Sie müssen nicht alles verstehen und werden auch nicht alles verstehen. Das tut aber nichts zur Sache. Sie trainieren, beschäftigen sich mit der Sprache. Der Inhalt ist kurzweiliger als manche Lektüre und interessanter als das Englischbuch. Ja, es mittlerweile sehr gute Lehrbücher. Trainieren Sie damit aber Sprechpraxis für den Beruf? Haben die Lehrbuchinhalte etwas mit Ihrem Job zu tun? Zielgerichtet trainieren Sie zeitsparend.

Nach Erich Kästners "Es gibt nichts Gutes: außer man tut es!" nützen die besten Bücher nichts, wenn sie nicht zum Lesen einladen. Das beste Online-Training hilft nicht, wenn Sie sich keinen Ruck geben und sagen: "Jetzt!" Deshalb sind Medien klar im Vorteil, die Sie einfach ins Lesen hineinziehen. Vor deren Nutzung Sie nicht lange überlegen: jetzt oder später, was meist in ein gar nicht mündet. Überlisten Sie sich selbst. Sagen Sie zu sich: Ich schaue nur mal kurz nach den Nachrichten oder dem Wetter - auf der englischen Website natürlich. Und plötzlich sind Sie mittendrin und lesen intuitiv und auf natürliche Weise. Ohne jeglichen selbst auferlegten Druck.

Sehen Sie täglich nur zwei Minuten Video-Englisch, ist das auch gut. Sind es einige mehr, besser. Das genügt vollkommen. Multipliziert mit jedem Tag eines Jahres ergibt sich ein riesiger freiwilliger Trainings-Pool.  Entscheidend für Sie, Ihre persönliche und berufliche Entwicklung.

Kürzlich traf ich meine Tante aus den USA bei einem Familientreffen. Wir unterhalten uns gerne miteinander, hatten lustige gemeinsame Erlebnisse in den USA. Wir freuen uns immer, wenn wir uns einmal unterhalten können - in Englisch natürlich. Sie spricht ein gutes Englisch, da sie eigentlich "Canadian" ist, wie sie immer sagt. Canadiens sprechen mit wenig Akzent und sind gut zu verstehen. 

Unsere Tipps, die wir unseren Teilnehmer*innen für eine leichtere Kommunikation auf Englisch geben, nutze ich auch selbst.  Intensiv nutze ich Umschreibungen, die wir als "Definitions" regelmäßig in unseren Kursen trainieren. Ich umschreibe Wörter klar, einfach, gezielt, wenn ein Wort unbekannt, beziehungsweise  mangels regelmäßiger Benutzung nicht abrufbar ist.

Die Kunst dabei: Flexibel und kreativ die Bedeutung des Wortes in knappen Worten zu umschreiben. So,  dass die Gesprächspartner schnell wissen, was ich meine. Diese Technik ist zweckmäßig und wichtig, da immer mal Vokabular fehlt. Definitions sind daher fester Bestandteil unseres OK-Trainings-Mix.

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Wenn Sie englische Texte lesen, stoppen Sie nicht bei jedem Wort,

... das Sie nicht verstehen. Quälen Sie sich nicht mit dem Anspruch, jedes unbekannte Wort nachschlagen zu wollen. Das wäre zwar vernünftig und sinnvoll, wird Sie aber das nächste Mal hemmen, spontan hineinlesen zu wollen. Besser etwas oberflächlicher, dafür aber motivierter und häufiger an englische Texte, besser Videos, herangehen.

Der Mensch entscheidet überwiegend intuitiv, aus dem Bauch heraus. Nicht grundsätzlich rational und vernünftig. Wissenschaftler, Controller und Juristen bilden hier keine Ausnahme. Und vor allem ist der Mensch eines: Bequem. Und das nicht erst seit vorgestern, sondern evolutionsbedingt schon sehr lange. Machen Sie sich den Einstieg also sehr leicht.

Der Inhalt weiterer Video-TV-Nachrichten erschließt sich Ihnen von Woche zu Woche in immer kürzerer Zeit. Ihr Gehirn arbeitet nach dem Try & Error-Prinzip. In Ihrem Unterbewusstsein lernt, merkt und verarbeitet es selbstständig Gehörtes, Gesehenes, Gelesenes und Erlebtes. Ohne Büffeln, ohne Disziplin. Aber:  Glauben Sie an sich, lassen Sie zu,  “es zu tun”, einschalten und hinein surfen. Kurz. Täglich kurz. 

Am Anfang merken Sie die Fortschritte deutlich,

dann, nach einigen Wochen und Monaten, erscheinen die Fortschritte immer geringer.  Sie glauben beinahe, die Entwicklung sei eingeschlafen.  Verständlicher Grund: Stellen Sie sich eine auf den Kopf gestellte Pyramide vor.

Anfangs füllt sich unten die Spitze  mit dem Grundwissen sehr schnell. Je mehr Wissen und aktive Sprech-Fähigkeiten von oben hinein prasseln, desto breiter wird die Pyramide nach oben.  Ihr Wissen wird auch immer breiter, die einzelnen "Wissen-Scheiben" immer jedoch dünner. Von Mal zu Mal werden Sie nicht nur Neues hören, verstehen, erinnern sondern auch all das abrufen, was Sie bereits in der Vergangenheit lernten. Es gibt immer mehr zu erinnern, zu wiederholen, im Training zu bleiben. Ihre Fähigkeiten nehmen zu. Wahrscheinlich werden Sie jedoch nicht bereit sein, Ihre Trainingszeit
dementsprechend ebenso zu erhöhen. Sie wissen: Freizeit-Fußballer trainieren einmal pro Woche,  Profis mehr Tage und Stunden.

Für die Wiederholung und das Training eines jeden einzelnen "Wissens-Schnipsels" oder Ihr KÖNNEN, bleibt immer weniger Zeit. Bis die bisher ausreichende Trainingszeit nicht ausreicht, alles bereits Bekannte aktiv zu trainieren. Immer mehr Trainingspunkte, fallen durchs Sieb, werden  mit Glück oder System das nächste Mal wiederholt oder sogar erst in 2-3 Wochen. So entwickeln Sie sich einerseits von Training zu Training. Andererseits werden Sie  immer wieder auf neu entstehende Lücken gestoßen, die bereits verschlossen waren. Theorie bleibt, Sprech-Praxis, ohne Training, flieht wie Gas.

Wissen baut sich also tatsächlich nicht so stark auf wie am Anfang,

weil Sie mit Erinnern und Wiederholen immer mehr Zeit verbringen. Absolut vergleichbar mit Menschen, die eine neue Sportart lernen. Man kann sie schnell lernen, systematisch verbessern, ein Spitzensportler wird man aber nie, wenn man nur 1-2 Stunden pro Woche trainiert. Will man wesentlich besser werden, bleibt nur der Weg, die Intensität zu erhöhen. So auch beim Englisch lernen und sprechen.

Es gibt zwei gute Alternativen. Die eine: Man freut sich, dass man kontinuierlich seine Sprachfähigkeiten aufbaut und - das Allerwichtigste - in Übung, im Training bleibt und somit weiter gegen den Strom der Vergessenheit schwimmt und nicht zurücktreibt. Die zweite, wenn man spürbare, erkennbare Fortschritte sucht: Ein zweites Training pro Woche oder unterstützendes Einzeltraining.

Aber auch hier gilt: Lieber regelmäßig einmal pro Woche trainiert als sich selbst und den ohnehin ausgebuchten Terminkalender zu überfordern und von den ursprünglich zweimal pro Woche gebuchten Trainings regelmäßig ein bis zwei sausen zu lassen und sich mit schlechtem Gewissen zu plagen.

OK-Englisch ohne Vokabelpauken.

Nutzen Sie englische Wörter, die Sie aus der deutschen Sprache kennen. Davon gibt es jede Menge. Englische Wörter, beinahe identisch mit den deutschen sind zum Beispiel: "spectrum - sporadic - spritzer - static - sterile - stoic - strike - strudel - subjective - superlative - symmetry - synchronize - synonym - synthesis - tactical - tirade".

Also: Einfach merken und - English is easy! Tipp: Kopieren Sie diese Wörter in eine Textdatei, damit Sie sie übersichtlich komplett haben.

Buch trainiert Theorie. Sprechen trainiert Sprechen.

Manche Menschen haben dreiundzwanzig davon: Englischbücher. Arbeitsbücher, Grammatik-Bücher. Können Sie deshalb Englisch sprechen? Nein!
Dazu noch Lektüren unterschiedlichster Art und Herkunft. Die Lesezeichen stecken meist fest zwischen Seite acht und neun. Manche Menschen kennen den Anfang aufgrund mehrfachen Neubeginns auswendig. Den Mittelteil und das Ende erfahren die wenigsten.

Ein mühsames Unterfangen, dieses Lesen auf Englisch. Manche erschrecken und sagen zu sich selbst: "ich muß mal wieder lernen!" Einige sehen es lockerer und sagen "ich muss mal wieder reinschauen". Beiden Varianten ist eines gemeinsam: Das MUSS. Man muss sich überwinden. Die Vernunft sagt du solltest - aber will das Bauchgefühl es ebenfalls? Nein!

Dabei mag der Deutsche an sich Bücher. Ein wohliger Schauer macht sich nach dem Erwerb eines Englischbuches breit. Da stehen so viele englische Wörter und Sätze und wenn ich wollte, könnte ich sie lesen, bei Bedarf eine Bedeutung nachsehen, vielleicht etwas lernen - auf alle Fälle aber sind alle Wörter da. Ein beruhigendes Gefühl.

Eine lange Einleitung zugegeben. Dafür ist das Ende kurz: Lesen und lernen unterstützen sicher Ihre Bemühungen Englisch zu lernen. Das Wichtigste ist aber, dass Sie jede Situation, jede Möglichkeit nutzen, Englisch zu SPRECHEN. 

Selbst mehrere Stunden Grammatik zu lernen, hilft wenig

bei Ihrem nächsten Gespräch oder Telefonat auf Englisch. Wenn Sie nicht gleichzeitig die Fähigkeit des spontanen, freien Sprechens trainieren. Nur durch SPRECHEN lernen und trainieren Sie sprechen. Nur so kommen Sie den steigenden sprachlichen Anforderungen im Job nach. Haben Sie zusätzlich zu Ihrem Sprech-Training Spaß an englischsprachiger Lektüre?

Englische Texte zu lesen ergänzt Ihr Praxis-Training. Lektüre kann es jedoch in keiner Weise ersetzen. Abhängig von Ihrem Sprach-Level empfehle ich Ihnen kleine Bücher, deren Texte auf der linken Buchseite auf Englisch, rechts auf Deutsch geschrieben sind. Das erspart Ihnen mühsames und demotivierendes Übersetzen online, per App oder Wörterbuch. Es gibt diese "Easy-Readers" für unterschiedliche Level: 500 Wörter, eintausend, oder zweitausend.

"Wie lange dauert es, bis ich Englisch so spreche wie ich es im Beruf brauche?", fragen sehr häufig Interessenten und Teilnehmerinnen. Der Trainingsfortschritt hängt von sehr vielen verschiedenen Faktoren ab. Gehen wir einmal von den Berufstätigen aus, die den dringend nötigen Englischkurs nicht Monat um Monat verschiebt, sondern tatsächlich jetzt beginnt. Nutzt diese das Training lediglich einmal wöchentlich, ist es extrem wichtig, dass sie regelmäßig jede Woche aktiv teilnimmt.

Wirkungsvoller sind selbstverständlich Intensiv-Englischkurse. Verständlich, da hier die vierfache Trainingszeit pro Tag für das Sprech-Training genutzt wird, das vier oder fünf Tage in einer Woche. Ein deutlich erkennbarer Schub sprachlicher Fähigkeiten. Ohne Unterbrechung, ohne Ablenkung. Voll konzentriert auf Ihr Trainingsziel: Sicher und flüssig Englisch sprechen.

Vierzehntägige "Besuche" bringen in der Regel wenig, es ist wirklich wichtig, alle Menschen, die "Zugriff" auf meine Freizeit haben zu informieren, dass das Englisch-Training für mich, meinen Beruf, mein Einkommen und damit für meine Familie sehr wichtig ist und Priorität hat.

Dann wird mein Englisch-Training von allen Beteiligten unterstützt statt oft - unbeabsichtigt - boykottiert. Abgesehen von Urlaub und Krankheit und wirklich wichtigen Gründen, wegen derer man nicht teilnehmen kann, sind nur durch möglichst unterbrechungsfreies Training sprachliche Fortschritte zu erzielen.

Es ist aber auch eine Frage des Anspruchs an mich selbst und den Perfektionsgrad, den ich erreichen möchte. Diesen sollte niemand zu hoch setzen, da es natürliche Grenzen gibt, an die beinahe jeder Mensch mit wenigen Englisch-Sprech-Möglichkeiten schnell stößt. Mit wem soll man wann Englisch sprechen? Können Sie Englisch mehrmals wöchentlich im Job nutzen, ist dies natürlich positiver, als wenn Sie nur wenige Male im Monat einen "Englisch-Überraschungsangriff" erleben 

Konzentrieren wir uns auf einfache, klare Sätze,

sind bei regelmäßigem Training schnell Fortschritte bemerkbar. Theoretische Schulkenntnisse aktivieren Sie dabei zu spontanem Sprechen,  verschüttete Kenntnisse holen Sie ans Tageslicht und ergänzen es.  Vergessen geglaubtes Knowhow erkennen Sie durch Übung wieder. Umständliche, verschachtelte Sätze in Bürokratendeutsch ins Englische übersetzen zu wollen, wirkt nur rührend. Dies zur Vollendung bringen zu wollen, dauert gefühlt mehr als einhundertundzehn Jahre und hilft Ihnen für das aktuelle Berufsleben wenig. Somit muss alles einige Takte schneller ablaufen. 

Sinnvoll: Anders, praktisch vorgehen. Sprechen und hören, verständigen, tun - statt erneut Theorie lernen. Keine Zeitverschwendung mit Zeitformen, die selbst gebildete Muttersprachler selten nutzen. Freundliche, sprachverliebte Lehrer geben diese Wissenschaft gerne an ihre Schüler weiter.  Warum aber soll ein Berufstätiger Inhalte  lernen, die er während der täglichen Kommunikation auf Englisch nie braucht? 

Englisch zu denken oder zu träumen gelingt aufgrund mangelnder täglicher Englisch-Sprech-Gelegenheiten: Wenn überhaupt, bestenfalls während sprechaktiver Auslandsaufenthalte. Die meisten Mitarbeitenden eines Unternehmens übersetzen 'einfach'  ihren deutschen Satz. Am liebsten Eins-zu- eins. 

Andere finden es anregend, englische Redewendungen zu verwenden. Das hört sich gleich so perfekt an, meinen sie. Aber Achtung: Wie auch in unserer Sprache: Redewendungen müssen auf den Punkt passen. Sprachliche Experimente haben im Berufs-Englisch sicherlich auch bei Ihnen wenig Raum. Wer seine deutschen Sätze optimiert, unnötige Wörter eindampft, übersetzt seine einfachen, klaren, kurzen Sätze leichter.

Klar: aus einem umständlichen, verschachtelten deutschen Satz wird ein umständlicher, verschachtelter englischer. Dazu meist sehr fehlerhaft,
da unzählige Grammatik-Fallen beinahe gleichzeitig zuschnappen. Kurzer einfacher deutscher Satz gleich guter englischer Satz. Fehlerfrei, verständlich, klar. Wie ein wolkenfreier Blick aufs Meer. In 3 Minuten haben Sie es wieder vergessen.

Wenn Ihnen diese Erkenntnis plausibel erscheint,  brauchen Sie nur noch ständig während des Sprechens daran zu denken. Und sich nur noch zwingen, es dann auch zu tun. Der überwiegenden Zahl der Berufstätigen in kaufmännischen Berufen fällt die Umstellung, sich einfach, klar, verständlich auszudrücken sehr schwer. Besonders in Führungspositionen.

Wer grundsätzlich an seiner Kommunikation feilt, wer strategisch vorgeht, braucht weniger zu lernen.  Das Sprechen fällt leichter, Die Verständigung ist entspannter.  Grund: Auch Ihren Gesprächspartnern fällt dadurch das Gespräch mit Ihnen leichter und sie sind entspannter. Verständlich: Wer sofort eindeutig versteht, um was es geht, muss nicht so viel interpretieren. Hoffen, dass das, was ich hörte, genau das ist, was der andere meinte, ist anstrengend.

Einfache Sätze benötigen weniger Vokabular. Es ist falsch zu glauben, ein riesiger theoretischer Wortschatz und umfangreiche Grammatikkenntnisse seien Lösung und Ziel. Nur wer umständlich denkt und formuliert, braucht einen gigantischen Wortschatz. Statt langer Monologe, bringen Sie Gespräche in den Ping-Pong-Modus. Kurze Sätze, schnelle Verständigung.

Fragen Sie oft. Kurze Zwischenfragen decken Missverständnisse auf, solange sie noch harmlos und klein sind. Mit Fragen führen und gestalten Sie das Gespräch grundsätzlich. Sie kennen: Wer fragt, der führt.  

Übermäßiges Wissen aufzubauen und durch ständiges Training andauernd spontan abrufbereit zu halten überfordert zeitlich und mental. Setzt die unter Druck, die Englisch nicht als Muttersprache und nicht als Hobby betreiben. Wer Englisch sprechen muss, weil er es im Beruf unbedingt braucht, trainiert sinnvollerweise mit wirtschaftlichen Methoden: So viel nötig, so wenig wie möglich.

So macht Lernen Spaß

Sehen, hören, ausprobieren

Niemand ist zu alt zum Lernen. Damit es leichter geht, sollte man wissen, wie man Lernstoff am besten aufnimmt. Denn: Je mehr Lust man am Lernen hat, desto größer ist der Erfolg.

Foto: Apotheken Umschau, Representative Umfrage bei 1332 Bundesbürgern (ü. 14 J.)

So macht Lernen Spaß - je mehr Lust amn am Lernen hat, desto größer ist der Erfolg

So macht Lernen Spaß

„Das ist doch ganz einfach. Die beiden langen Bretter sind die Seitenteile. An den gelben Markierungen montierst du die Haken, das dicke, helle Brett setzt du hier ein ... „

Endlich: Das neue Regal steht. Aber ohne Susanne hätte es Birgit nie geschafft. Die Anleitung zum Zusammenbau war für sie ein Buch mit sieben Siegeln, ein rätselhaftes Stück Papier. Kaum hatte sie einen Arbeitsschritt gelesen und wollte ihn umsetzen, hatte sie ihn schon wieder vergessen. Da hat sie Susanne angerufen. Die studierte kurz den Plan und sagte Schritt für Schritt vor, was zu tun war. Plötzlich ging der Aufbau reibungslos vonstatten. Susanne ist nicht klüger als Birgit. 

Der Unterschied zwischen den beiden besteht in der Art, wie sie die Dinge wahrnehmen. Susanne verkörpert den visuellen Typ, der die Umwelt vor allem über die Augen wahrnimmt (videre = lat. sehen). Birgit dagegen muss etwas hören, damit sie es begreift. Sie ist das Paradebeispiel für einen auditiven Lerntyp (audire = lat. hören).

Es gibt noch eine dritte Sorte Mensch: „Learning by doing“ ist deren Motto, lernen durch Handeln. Sie probieren lieber selbst aus, als Zeit mit Lesen (oder Zuhören} zu verschwenden. Und mit Erfolg. Die Wissenschaftler nennen ihn den haptischen Lerntyp (haptein = gr. greifen).
Heimwerker, denen Gebrauchsanweisungen nichts sagen, Studenten. die der Vorlesung des Professors nicht folgen können, Schulkinder, die ihre Vokabeln nur mit Karteikarten in den Kopf bekommen - mit mangelnder Intelligenz hat das alles nichts zu tun, sondern mit der Art und Weise, wie wir Informationen am besten aufnehmen, speichern und uns später wieder daran erinnern.

Die ideale Lernmethode ist eine Kombination aus auditiven, visuellen und haptischen Elementen. Denn auch wenn man eine der drei Methoden bevorzugt - man profitiert immer auch von den anderen. Ganz unabhängig vom Lerntyp gibt es Grundregeln, die Lernen effektiver machen: 

1. Alle Sinne einsetzen

Beteiligen Sie möglichst viele Sinne. Eine Sprache lernen Sie beispielsweise am besten in dem betreffenden Land. Dort sind Sie gezwungen, gelernte Wörter auch gleich anzuwenden. Vokabeln aus dem Lehrbuch bekommen Gestalt: Man kann sie anfassen, schmecken, riechen und so weiter.

Gleich ausprobieren, was Sie gelernt haben, geht auch im Alltag. Wollen Sie sich beispielsweise eine Telefonnummer merken, dann wählen Sie nicht Ziffer für Ziffer. sondern prägen Sie sich erst die Nummer als Ganzes ein. Dann wählen Sie in einem Zug durch. Vielen hilft es auch, wenn sie sich eine Ziffernfolge (Telefonnummer, Konto- oder Pinnummer) in einem bestimmten, eingängigen Rhythmus merken (zum Beispiel: drei- zweizweivier; dreizwei -zweivier; dreizweizwei und die Vier). 

2. Gelerntes wiederholen

Wissen, das im Gehirn ungenutzt „lagert“, geht mit der Zeit verloren. Nach 24 Stunden erinnern wir uns durchschnittlich nur noch an die Hälfte des Lernstoffs. nach einem Monat ist nur noch ein Fünftel hängengeblieben, wenn wir das Gelernte nicht aktiv nutzen. Also: Lernstoff regelmäßig wiederholen beziehungsweise Gelerntes in die Tat umsetzen.

3. Ohne Stress lernen

Zeitdruck („Morgen ist die Prüfung.“) Verursacht Stress. Stresshormone im Körper können Denkblockaden auslösen; dann geht gar nichts mehr. Um Zeitdruck zu vermeiden, sollten Sie sich einen genauen Zeitplan zurechtlegen und rechtzeitig anfangen. Auch bei psychischen Belastungen wie Ärger oder Trauer kann die Lernfähigkeit eingeschränkt sein, das Gehirn ist mit zuviel anderen Dingen beschäftigt. Mit gezielten Entspannungsübungen (zum Beispiel autogenes Training) lässt sich dagegen angehen.

4. Pausen einlegen

Ununterbrochen konzentriert arbeiten kann keiner. Wenn Sie alle paar Minuten für wenige Sekunden die
Gedanken schweifen lassen, lernen Sie mit dem größten Effekt. Stehen Sie zwischendurch auf und gehen ein paar Schritte. 
Ein gestresstes Gehirn lernt eindeutig schlechter, nimmt weniger Wissen auf, als ein ausgeruhtes.

5. Eselsbrücken bauen

„333, bei Issos Keilerei“ Eselsbrücken, und mögen sie noch so simpel sein, sind einprägsam. Die neue Kollegin heißt Tiefentaler - das Gegenteil von Hochberger. Die Telefonnummer der h Freundin endet mit 1946 - das Geburtsjahr Ihres Bruders. Es gibt Hunderte Möglichkeiten, lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf. 

6. Lernen Sie mit Motivation

Werden Sie sich darüber klar, warum Sie etwas lernen wollen: Spanisch, weil Sie sich in der Landessprache verständigen wollen. Computerkurs, weil Sie Ihre Buchführung am PC machen möchten und so weiter. Nur wer motiviert lernt, lernt auch erfolgreich. 

Mit freundlicher Genehmigung:  Aus "Apotheken Umschau", Wort & Bild Verlag, Baierbrunn

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