Erfolgreiche Bewerbung mit
Business English statt Schulenglisch

... erlebe das Englisch-Training - mit dem DU im Beruf sicher Englisch sprichst.

Wer lernt schneller Business English zu sprechen?

Bewerbungen und Business English sind eins - in 2021.

Rechtsflüssige oder linksflüssige Berufstätige?

Welche Methode ist erfolgreicher, um schnell Business English sprechen zu lernen, fragen sich Bewerbende. Erlebe beide Gruppen im Wettstreit um das überzeugende Business English für die Bewerbung.

Sie sind bereits einzigartig. Aber: keiner weiß es.

Als Mensch und Individuum sind Sie sowieso einzigartig. Ziel ist es, als Bewerbender einzigartig zu sein. Selbstverständlich im positiven Sinn, bieten Sie dem neuen Arbeitgeber einen Nutzen,
den ihm nur wenige bieten können.

Der Nutzen liegt jenseits beruflicher Qualifikation. Fachwissen, Erfahrung haben andere Bewerbende ebenso. Mit der geschickten Kombination persönlicher Stärken, der soft skills, gelingt dies oft überraschend schnell. Mit Business English runden Sie Ihre überzeugenden Argumente ab.

... bekannt sind. Sie finden viele Ihrer Stärken normal. Sie kennen sich nicht anders. Haben Sie bereits alle ermittelt? Wie dies geht, lesen Sie an anderer Stelle. Dann kombinieren Sie diese geschickt mit den Fähigkeiten, die in der Stellenbeschreibung gewünscht sind und schon sind Sie einen Riesenschritt weiter. Auf dem Weg zum Wunsch-Job im Wunsch-Unternehmen.

Es ist so einfach wie es klingt. Erst durch das Bewusstmachen, einordnen, im richtigen Moment erinnern und aussprechen werden daraus Erfolgsfaktoren. Fällt nur einer dieser fünf Punkte weg, nützen Ihnen die jeweils anderen wenig bis nichts.

Seien Sie entspannt. Wir sind ein Englisch-Sprach-Trainings-Unternehmen, verkaufen keine Strategieberatung. Aber Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Beruf und Englisch-Sprech-Praxis gehören heute zusammen. Ohne Englisch kein Job. Und damit ist nicht Theorie-Schulenglisch gemeint.

Personalern, Personalberatern fällt auf: Keine Berufsanfänger, sondern erfahrene Führungskräfte, zeigen vermehrt Verhaltensweisen, die ihnen im Vorstellungsgespräch zum Stolperstein werden.

Gleiten wir zur Bewerbungs-Taktik. Eigentlich meine ich Strategie, jedoch verorten Menschen das Wort Strategie häufig als etwas Dramatisches, Fremdes, Militärisches, ein Wort für Politiker, Geschäftsleute oder Unternehmen. 

Nein, Strategie ist einfach nur der systematische Weg zum Ziel. Wache ich morgens auf, benötige ich eine Strategie, um tatsächlich JETZT aufzustehen. 
Ich möchte Sie ermutigen, Ihre eigene optimale Bewerbungs-Strategie zu entwickeln.

Zitat: "Wer immer das tut was er schon immer tat, bekommt das, was er schon immer bekam."

Wie wichtig sind neben Ihrer beruflichen Qualifikation und Ihrer Taktik Ihre soft skills?

Softskills, also charakterliche Eigenschaften und Verhaltensweisen sind mittlerweile für 53% aller Führungskräfte wichtiger als die berufliche Qualifikation. Huch!

Für die manche Berufstätige in der Bewerbungs-Situation unglaublich. Im Umgang mit "schwierigen" Kollegen wiederum nachvollziehbar. 

Was geschieht, wenn Bewerbungen nach dem "Gießkannen-Prinzip"

in der Personalabteilung, Human Resources ankommen? 

folgendes: Man muss sich vorstellen, dass auf eine Stellenausschreibung in einem mittelständischen Unternehmen hunderte, manchmal tausende von Bewerbungen eingehen. Viele Bewerbende sind der Meinung,  sie müssten ihre Bewerbungen breit streuen. Job-Center ermahnen ihre Kunden, also Bewerberinnen und Bewerber seit über zwanzig Jahren, sie müssten mindestens einhundert Bewerbungen schreiben. Unsinnig, klein gedacht, demotivierend.

Dies führt selbstverständlich zu einem Bewerbungs-Overkill: Ein extrem hoher Eingang an Bewerbungen blockiert alle Ressourcen in den Personalabteilungen. Eine irrwitzige Situation in Zeiten des Fachkräftemangels. Bewerbende multiplizieren Online-Bewerbungen einfach und schnell. Massen-Bewerbungsschreiben mit vergleichbaren Inhalten sind heute normal. Wer aber soll diesen Einheitsbrei lesen?

Selbstverständlich schützen Mitarbeitende in der Personalabteilung Ihre zeitliche Ressourcen, indem sie die Durchsicht vieler hundert Bewerbungen möglichst straff organisieren, an Hilfskräfte oder Software, künstliche Intelligenz, übertragen.

Wichtig zu wissen: Heute passen viele Bewerbungen in keiner Weise zur Stellenbeschreibung. Sie sind für das Unternehmen nicht relevant, werden vorab aussortiert. So ist unsere Bewerbung in Gesellschaft unzähliger weiterer Bewerbungsunterlagen. 

Personalleitende wissen bereits ohne  Bewerbungen und Vorstellungsgespräche nicht, welche Aufgaben sie im Unternehmen zuerst abarbeiten sollen. In vielen Personalabteilungen ist Chaos König, trotz vorbildlichen Zeit-Managements.

Was tun? Rationalisieren: Ihre Bewerbung wartet im PC, wird entweder mittels
Software und künstlicher Intelligenz gescannt und bewertet oder von Personal-Referenten in Ausbildung überflogen. Sind relevante Begriffe vorhanden, landet die Bewerbung in der Auswahl. So werden aus eintausend Bewerbungen 274.

In einem zweiten Verfahren werden weitere scheinbar ungeeignete Bewerbende ausgesiebt. Personaler lesen dann die letzten sechzig Bewerbungen, Lebensläufe oder sogar aussagekräftige handschriftliche Bewerbungsschreiben als PDF-Anlage. Sie zeigen: Da ist jemand engagiert, gibt sich Mühe - für uns.

Ein hervorragender Impuls der Wertschätzung. In welcher Situation fragen Sie sich als Mensch eher: Wer ist das? Sind Sie interessierter an jemandem, der Ihnen Achtung entgegenbringt? Möchten Sie jemanden eher kennen lernen, der für Sie eine handgeschriebene Bewerbung verfasst oder lieber denjenigen, der oberflächlich ein mehrfach verwendetes, beliebiges
Excel-Stylesheet anhängt?

Aktuelle tabellarische Lebensläufe sollen heutzutage für eine Bewerbung ausreichen. Es ist zwar zeitgemäß, nackte Informationen ohne Anschreiben zu senden. Papier-Bewerbungen sind sicherlich sowohl für Bewerbende als auch Personalabteilungen heute überflüssig.  Ein Anschreiben mit weiteren Informationen als im tabellarischen Lebenslauf genannt, eher sinnvoll.

Für Personalverantwortliche oder Führungskräfte, die eine Bewerbung lesen, muss der Inhalt nachvollziehbar, verständlich sein. Mehrere Jobwechsel innerhalb von ein bis zwei Jahren wecken leichten Argwohn. Warum das? Ist es ein komplizierter, problematischer Mensch? Fehlt ihm Ausdauer, Durchhaltevermögen? Oder ist ihm schnell langweilig? Fakten in einer Bewerbung, die Fragen nach sich ziehen.

Das neue Unternehmen muss, will, liebt es, in der Probezeit und hoffentlich weiterhin mit diesem Menschen als soziales Wesen zusammen zu arbeiten. Deshalb reichen cooler Lebenslauf und coole Profi-Ausbildung allein nicht für eine qualifizierte Vorauswahl. 

Selbst wenn Sie ein gesuchter Spezialist mit seltenen Fähigkeiten sind: Zuerst müssen diese besonderen Fähigkeiten auffallen, jemand muss sie erkennen. Im zweiten Schritt müssen verantwortliche Entscheider*innen nach Studium Ihrer Bewerbungsunterlagen den Wunsch verspüren, genau SIE kennen lernen zu wollen.

Heute oft als unbedeutend unterschätzt, verdrängt oder vergessen:  Sie schreiben nicht unpersönlichen Unternehmen, nicht an Automaten. Sie schreiben an Menschen. Schreiben Sie ungewöhnlich persönlich landet Ihre Bewerbung auf dem Schreibtisch und liegt dort.

Schreiben Bewerber achtlos Massen-Bewerbungen, wird ihre Bewerbung unter Umständen ebenso unpersönlich herausgefiltert. Sie müssen keine Pakete als Bewerbung senden, auch keine Plakate. Persönlich sein genügt, um aus der Masse hervorzustechen. 

Wer handelt wie andere, wird behandelt wie andere

Alle arbeiten in einem Team. Deshalb sind soft skills wichtig. Daher sollten sich Bewerbende
überlegen, ein Bewerbungsschreiben mit zusenden, das Details über sie verrät, die den neuen Bewerbenden UNVERWECHSELBAR macht.  Jeder Berufstätige sollte eine  eigenständige Marke sein. 

Niemand wird zur Marke, weil er aus Bequemlichkeit oder weil es zeitgemäß erscheint, mal schnell und oberflächlich seine Online-Bewerbung absendet, indem er seinen tabellarischen Lebenslauf mailt. 

Bei allen Verhältnissen zwischen Menschen wird immer wieder klar: Für eine Beziehung braucht es mehr als Fakten.  Im Restaurant entscheiden nicht Fakten, sondern Atmosphäre. In der privaten Partnerschaft entscheiden nicht Lebenslauf und Fähigkeiten, sondern der Mensch als soziale Person. Nicht anders ist es bei einer Bewerbung.

Unternehmen brauchen als Mitarbeitende Marken, Persönlichkeiten, kreative Problemlöser. Dafür brauchen sie Mitarbeitende: SIE.  Fühlen Sie sich als Arbeits-Erlediger? Diesen Job können Hardware, Software oder Roboter heute billiger, schneller, ohne Urlaub und Krankheitstage erledigen. Ihre Kreativität ist entscheidend, Ihre Persönlichkeit. Deshalb steuern Sie Ihre Bewerbung bitte nicht nach dem Gießkannen-Prinzip.

Besser, erfolgreicher und langfristig befriedigend:

Unternehmen nach persönlichen Kriterien auswählen und sich dann engagiert bewerben.
Konzentriert und pfeilgerade auf das Ziel hinarbeiten.

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Soziale Kompetenz wird bedeutender in Bewerbung, ... 

Sicheres Auftreten, Ausstrahlung und innere Haltung, das Mindset entscheiden darüber, wie wir von Personalverantwortlichen wahrgenommen werden. Von Bewerbenden teilweise nachlässig behandelt sind wertvolle Soft Skills der Turbo: In der Bewerbung, im anschließenden Interview glaubhaft darzustellen, in der Probezeit zu beweisen, nach Festanstellung im Unternehmen zu arbeiten.

...  sozialer Fähigkeiten, die eine wirkungsvolle Verständigung zwischen Menschen ermöglicht und dabei die Bedürfnisse der Beteiligten berücksichtigt.

Die Bedeutung hat sich innerhalb der letzten 10 Jahre deutlich erhöht. Bereits Anfang 2000 bedauerten Leiter der Fachhochschulen, dass Absolventen mit Abschluss 1.0 fachlich Spitze seien, jedoch dennoch zunehmend nach Vorstellungsgesprächen keine Zusage erhielten.

Trotz ihrer beruflichen Qualifizierung fehlten ihnen soft skills, die eine Einstellung für die jeweiligen Unternehmen unmöglich machten.

Dies bestätigt Michaela Wieandt, Associate Researcher am Berliner Talent Management Institut der ESCP Europe: Die Fachzeitschrift “MIT Sloan Management Review“ kam in ihrer Studie zu einem ähnlichen Ergebnis.                                                         

Warum Taktik oder Strategie Ihre Bewerbung befeuern?

So finden Sie den Job, der Ihren Stärken und Fähigkeiten am besten entspricht.

Verbessern Sie Ihre Chancen durch eine optimierte Bewerbung mit der für Sie richtigen Taktik.

Warum Taktik oder Strategie? Die meisten Bewerbenden sagen spontan: “Ich brauche keine Strategie. Viele Bewerbungen verlaufen dann nach dem Gießkannenprinzip. Bewerbungsscheiben senden - mal sehen, was dabei herauskommt. Ich bin gut, beruflich qualifiziert. In irgend einem Unternehmen werde ich schon etwas finden"

Arbeitssuchende, die sich nach dem Gießkannenprinzip bewerben, stellt kein Unternehmen, kein Personaler gerne ein. Bestenfalls aus Not bei niedriger beruflicher Qualifizierung.

Grund: Bewerbende, die sich bei vielen Unternehmen bewerben, sind meist nicht sonderlich engagiert in ihrem Job. Ist es ihnen vermutlich sogar gleichgültig, nach kurzer Zeit erneut in irgendeinem anderen Unternehmen zu arbeiten? Keine gute Basis aus Unternehmenssicht.

Berufliche und persönliche Entwicklung der Mitarbeitenden liegt im Interesse des neuen Mitarbeitenden ebenso wie in dem des Arbeitgebers. Deshalb oft die Frage an Führungskräfte: "Wo sehen Sie sich beruflich in 5 Jahren?"

Clevere, erfolgreiche Bewerberinnen und Bewerber wie Sie gehen sicher einen Schritt weiter: Sie wählen nur sehr wenige Unternehmen aus, bei denen sie sehr gerne arbeiten möchten. Dann bereiten Sie sich systematisch vor auf die Bewerbung bei genau diesen Unternehmen.

Durch diese Konzentration erhöhen sich die Chancen, auch genau dort zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Bereiten Sie sich auch darauf gezielt vor, haben Sie den Job. Sie minimieren dadurch die Risiken. Berufliche Qualifikation und erwünschte Fähigkeiten der Stellenbeschreibung selbstverständlich vorausgesetzt.

Wenn ich nicht weiß, wohin ich wirklich will, finde ich weder Richtung noch Weg. Ich bleibe Spielball anderer Menschen, des Glücks oder Schicksals, je nachdem, wen man verantwortlich machen möchte.

Die genannten Tipps und Strategien gelten nicht nur für Berufseinsteiger und Hochschulabsolventen, sie sind grundsätzlich erfolgreich anwendbar von jedem Menschen, der neue berufliche Perspektiven sucht.

Verfolgen Sie Ihr Ziel systematisch, mit der richtigen Strategie und mit der meist immer nötigen Ausdauer erreichen Sie es. 

Strategie-Punkte:

  • Welche Stärken, welche positive Eigenschaften habe ich?
  • Welche Tätigkeit macht mir besonders viel Spaß?
  • Welchen Nutzen bringen Sie mit Ihren Stärken anderen Menschen?
  • Die Zielgruppe.
  • Welche Institutionen, Firmen, sind für mein Arbeitsgebiet interessant?
  • Jede Zielgruppe lässt sich wiederum in Teil-Zielgruppen unterteilen?
  • Verfolge ich beruflich wirklich das für mich richtige Ziel?
  • Gemeinsam am Erfolg arbeiten.

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Diplom: 1,0 - 30 Bewerbungen und doch kein Job

soft skills - Verhaltensweisen - der Schlüssel zum Erfolg für Berufstätige.

Manchen Berufstätigen, Absolventen der Schulen und Hochschulen ist bewusst, dass sie nicht als “Wissens-Behälter” Geld verdienen. Nützlich, geldwert für Unternehmen sind sie ausschließlich, wenn sie dieses Wissen konstruktiv mit anderen teilen, vernetzen, mit diesem Wissen Probleme lösen, Nutzen bieten, Wünsche erfüllen. Wenn sie produktiv sind.

Dieses Wissen und Können nennen wir hard skills. Elternhaus, Schule, Universität stellen gute Ausbildung und Wissen in der Vordergrund der persönlichen Entwicklung der eigenen Kinder, Auszubildenden oder Studierenden.

Bemerkbar, täglich erlebbar: Unternehmen und Institutionen leiden unter negativen Veränderungen der soft skills. Das sind die sozialen Fähigkeiten: Wichtig dabei: Wie verhält sich ein Mensch, statt was kann ein Mensch.

Konzentrationsfähigkeit: Mehr und mehr Menschen verlieren beispielsweise die Fähigkeit, konzentriert zu arbeiten, lassen sich durch Nebensächlichkeiten ablenken. Die Fehlerhäufigkeit steigt. Ärger, Missverständnisse, Stress und höhere Kosten sind die Folge. Trend: nach oben.

Soft skills, vor Jahrzehnten noch selbstverständlicher Bestandteil bürgerlicher, häuslicher Erziehung, werden rar. Personalleitende beachten und honorieren sie bevorzugt bei einem Vorstellungsgespräch. Abhängig ist dies von der Stellenbeschreibung.

Aufgrund zunehmender Seltenheit entwickelt sich der Trend in Personalabteilungen, gute soft skills gegenüber guter beruflicher Qualifikation zu bevorzugen.

Einfacher Hintergrund: Wissen kann der engagierte Berufstätige verhältnismäßig schnell lernen. Soft skills, den Fächer wertvoller Verhaltensweisen jedoch nicht. In der Kindheit intuitiv antrainierte gute Charaktereigenschaften helfen dem Berufstätigen ein Leben lang. Wer daran nicht teilhaben konnte, optimiert Verhaltensweisen durch Training selbst.

Sind Sie selbstkritikfähig? Diese Frage beantworten Bewerbende während eines Vorstellungsgespräches unbedacht, oberflächlich und schnell mit einem überzeugten JA beantwortet.

Das selbstkritische Bewerten dessen was man tut. Die Worthülse Selbstkritik-Fähigkeit bezeichnet die Kunst, eigenes Handeln kritisch zu hinterfragen. So als ob man sich selbst beobachtet und objektiv einschätzt, ob es richtig ist, was ich tue. Optimiert man danach sein Handeln, optimiert man auch gleichzeitig eigene Fähigkeiten.

Der Trend entwickelt sich zur Selbstüberschätzung. Mangel an Kritik am eigenen Handeln, vor allem aber unpassende Reaktionen auf berechtigte Kritik der Kolleginnen und Kollegen.

Berechtigte und sachlich vorgetragene Kritik sollte akzeptiert und mit dem eigenen Denken und Handeln in Einklang gebracht werden. Ist die Kritik berechtigt und sinnvoll, ändere ich mein Verhalten. Falls nicht, sprechen wir mit Kollegen darüber. Wutausbrüche, Beleidigungen, selbst beleidigt sein, Weglaufen, Sachbeschädigung oder körperliche Gewalt als Reaktion auf berechtigte Kritik sind ein NoGo.

Dass vorhandene soft skills (Verhalten) für Berufstätige mindestens ebenso wichtig sind wie hard skills (Wissen/Können), macht folgendes Beispiel deutlich:

Was nützt einem Unternehmen ein hervorragend ausgebildeter Ingenieur, der unkonzentriert fehlerhaft arbeitet, anschließend weder die fatalen Auswirkungen anerkennt, seinen Fehler aufgrund mangelnder Selbstkritik-Fähigkeit nicht einsieht. 

Computer-Programme scannen Bewerbungen

Bisher sichteten Auszubildende in der Personalabteilung, Personalreferenten alle eingehenden Bewerbungen. Entsprechen Stellen-Bewerbungen nicht den erforderlichen Kriterien, rutschen sie - Tschüss - in die Endablage.  Jetzt steigt KI, künstliche Intelligenz in den Ring.

Zunehmende Attraktivität, Nutzen, Arbeitserleichterung, sowie Steigerung der Wirtschaftlichkeit für das Human Resources-Team. Nicht Personaler checken künftig Bewerbungen. Das übernehmen 
aktuell rund 250 HR-Software-Lösungen auf dem Markt. Sie erobern die Personalbüros. Noch nicht alle Programme sind jedoch bereits fit für den vollautomatischen Bewerber-Check mittels KI.                                                                                    

... Bewerbung. Meist lohnt sich frühzeitiges Umdenken. Wichtig: Begreifen Sie diese nicht umkehrbare Entwicklung nicht als Nachteil, sondern als Chance.

Entdecken und nutzen Sie die Vorteile. Legte oder klickte der heute schwach motivierte Junior-Resources-Manager die wertvolle Bewerbung während des Griffs zum Schoko-Riegel versehentlich in die Absagen-Box?  Aua, die Chance ist futsch. Dem professionellen, gerechten Recruiting-System passiert so etwas nicht.

Die meisten cloudbasierten Human-Resources-Anwendungen mögen statt Schoko-Riegel lieber Keywords. Vereinfachte Frage: Passen die Schlüsselwörter der Bewerbenden zu denen, die der Personalleiter ins System eingibt?

Die zeitoptimierte Auswertung ist eine hochkomplexe Aufgabe für Menschen wie für Software.  Weder sind alle in der Stellenbeschreibung gelisteten Ansprüche gleich relevant, noch sind alle von Bewerbenden genannten Fähigkeiten, Qualifikationen, Details gleich wichtig.

Nicht ales passt sofort erkennbar zusammen. Da passieren nach der dreihundertsten überflogenen Bewerbung schon mal Fehler. Ist die vollautomatische Auswertung nicht eine Chance? 

Selbst lernende Künstliche Intelligenz berechnet mittels Algorithmen, sagen wir vereinfacht Formeln, welchen Stellenwert Ihre Angaben haben. Wie sind die Fakten in Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Qualifikation, persönliche Fähigkeiten tatsächlich einzuschätzen, zu bewerten? Sind es überhaupt Fakten oder bloß Behauptungen? Passen Personaler-Erwartungen zu Bewerber-Angebot?

Knifflig: Personaler mögen meist keinen Bewerbungs-Einheitsbrei, keine Phrasen.
Dennoch nennen sie selbst nichtssagende Worthülsen wie Teamfähigkeit, Kompetenz in Stellenausschreibungen. Wie macht der Bewerbende es nun richtig?

Elementar wichtig ist es, die wichtigsten Keywords der Stellenbeschreibung herauszufiltern und sie entsprechend dem eigenen Profil in den Lebenslauf, in das Bewerbungsschreiben,  zu übernehmen.

Nutzen Sie Bewerbungs-Vorlagen, Lebenslauf-Vorlagen? Kommen Sie bei Ihrer Bewerbung tatsächlich nicht ohne diese professionell aussehenden Vorlagen aus? Stellen Sie sicher, dass Sie auch bei Lebenslauf-Vorlagen an diese Keywords denken. Nicht alle Bewerbungs- und Lebenslauf-Vorlagen werden ständig aktualisiert. Authentischer ist es ohnehin, Sie erstellen Ihre Bewerbung ohne Vorlage.

Hat die Position. auf die Sie sich bewerben, nur ansatzweise mit Kreativität, eigenen Problem-Lösungsvorschlägen oder konstruktivem Denken zu tun? Dann schließen sich die beliebt-bequemen Vorlagen von selbst aus. Wie kreativ ist wohl jemand, der Vorlagen für eine Bewerbung benötigt oder gar verwendet?

Haben Ihre genannten Begriffe eine grundlegende Bedeutung? Sind sie wesentlich, wichtig? Nicht die Anzahl der Schlüsselwörter allein sind wichtig, sondern deren Priorisierung. Künstliche Intelligenz unterscheidet nicht nur clever, sondern lernt dazu. Unterschätzen wir sie nicht.

Als erstes scannen Personaler und Software den Lebenslauf. Ist dieses Curriculum Vitae typisch gut strukturiert, fällt die Durchsicht leicht. Die Vorentscheidung fällt aufgrund des Lebenslaufs schnell. Eine Umfrage 2018 unter Personalern der Online-Stellenbörse des Axel Springer Verlags ergab: Personaler nehmen sich durchschnittlich exakt 48 Sekunden Zeit zur Sichtung einer Bewerbung.

Wenig Zeit, um schnell alle persönlichen Vorteile auf den Punkt zu bringen. Das bedeutet: Das Wichtigste, das Beeindruckendste muss an den Anfang. Auch deshalb sind Bewerbungs-Vorlagen oder Lebenslauf-Vorlagen nur sehr bedingt geeignet. Bewerbende müssen - ZACK - aus dem Stapel aller Bewerbungs-Unterlagen hervorstechen. Clever - einfallsreich, trotzdem ehrlich, authentisch, überzeugend. Kreativität ist Trumpf. Bei der Formulierung und Gestaltung der Bewerbungsunterlagen. Es gibt viele Beispiele für sogenannte "Cliffhager" am Anfang des Anschreibens: "Sie wollen wissen, wie ich unser Unternehmen kurz vor der Insolvenz mit einer kreativen Idee ....?" Dann lesen Sie bitte die anhängende Projektliste.

Der Mensch ist fähig, Aussagen, Texte zu deuten. Er kann erklären, wie er das Gehörte, Geschriebene mit seinem Verstand auffasst. Ja, Interpretieren ist fehleranfällig. Deshalb: Achten Sie bei allen Darstellungen in Bewerbung und Lebenslauf darauf, sich klar auszudrücken.

Überwinden Sie sich, Bewerbungs-Texte anderen Menschen, die Sie kennen und denen Sie vertrauen zur Durchsicht zu geben. Sehr oft ist der Bewerbende überrascht, wie sein Text verstanden, interpretiert wird. Völlig anders als geplant. Unterschiedliche Sichtweisen, Wahrnehmungen sollten wir nie unterschätzen.

Sind Ihre Texte verständlich, beziehungsweise maschinenlesbar? Sind alle wesentlichen Punkte enthalten, sind Sie in der Auswahl. Grünes Licht zum Vorstellungsgespräch.

Jetzt möchten Sie und die Personaler sehen, ob Sie zueinander passen. Vorher aber möchten sie wissen, ob das, was Sie im Bewerbungsschreiben, im Lebenslauf schrieben zu dem passt, was Sie sagen.

Ist alles realistisch, glaubhaft, authentisch? Ergibt das Gesamtbild einen Sinn? Können sich nicht nur Personalleitende, sondern auch Abteilungsleiter, Manager vorstellen, mit Ihnen zusammen zu arbeiten. Als Team. Passen Sie und das Team menschlich zusammen? 

Sind Ihnen diese 5 Punkte für Ihr Englisch-Training wichtig?

  • Trainer sind spezialisiert auf Englisch mit muttersprachlichen Trainer*innen.
  • Fokussiert auf Englisch-Sprech-Praxis im Beruf, statt Theorie mit Buch oder App.
  • Konzentriert auf Kommunikation für Ihren Beruf.
  • Hochintensiv mit nur 2-4 Berufstätigen pro Gruppe.
  • Beginn aller Trainings: JEDE Woche.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          Finden Sie bei Ihren Recherchen ein anderes Sprachtrainings-Unternehmen, das Ihnen alle fünf Vorteile zu den günstigen OK-Preisen oder günstiger bietet, trainieren Sie bei uns kostenlos.  Sind Ihnen unsere Angebote sympathisch und erfolgversprechend, melden Sie sich einfach hier an.

Fehlen banale soft skills, wie Pünktlichkeit

und Ordnungssinn, beginnen die Probleme im Berufsalltag.

Warten mehrere Personen in einem Meeting aufeinander, sind wichtige Dokumente nicht auffindbar, stört dies den Arbeitsablauf empfindlich.  So gesehen gibt es die “cloud” schon immer. Irgendwo - man blickt suchend gen Himmel - werden die wichtigen Unterlagen schon sein.

Im Jahr 2015 schätzten leitende Mitarbeiter bei Arbeitnehmern, die aus dem Ausland einwanderten, begeistert deren enorme Leistungsbereitschaft nach der Einstellung. Was nützt somit ein 1,0-Absolvent, der ständig mit angezogener Handbremse durchs Unternehmen irrt.  Im Hintergrund wartet bei der Jobsuche der engagierte Mitarbeitende, der trotz löchriger beruflicher Qualifikation bevorzugt wird. 

Die Entwicklung: Immer mehr Jobsuchenden und Berufstätigen fehlt es an sozialer Sensibilität. Das, und mangelnde Kommunikationsfähigkeit, wirkt negativ bei Kunden, Partnern und Kollegen. Konflikt-Lösungs-Fähigkeit und eine selbstkritische Denkweise sind immer seltener anzutreffen. Selbstverständlich gilt dies nicht für alle erwachsenen Berufstätige, jedoch leider für immer größer werdende Gruppierungen.

Was passiert, wenn die Bewerbung erschreckend ehrlich wäre ...

Krasser Gegensatz zum vorherigen Absatz: 

Die Expertin und Autorin Nina Jerzy veröffentlichte im April 2021 in der Zeitschrift Capital den Artikel:
"Könnte pünktlicher sein" Warum nicht mal brutal ehrlich bewerben?

Dabei geht es um einen New Yorker, Jeff Scardino. Jeff war auf Jobsuche und startete ein Experiment. Er wollte wissen: Wie erfolgreich ist man mit einer brutal ehrlichen Bewerbung? Er bewarb sich bei zehn Unternehmen unter zwei verschiedenen Namen.

Der Durchschnitts-Bewerber beschreibt sich in seinem Bewerbungsschreiben mit den besten Eigenschaften und traumhaften Fähigkeiten. Sowohl behauptete überragende soft skills als auch Fähigkeiten bleiben zumeist hinter der Wirklichkeit zurück. Bei objektiver Betrachtung.

Nicht so Jeff. Er bewarb sich einmal mit klassischer Schönfärberei und einmal, indem er in seinem Lebenslauf seine Stärken, jedoch auch sehr eindeutig seine  Schwächen darstellte. Er beschrieb amüsant, privat unvollendete Projekte oder die gescheiterte Laufbahn als Radio-DJ.

Interessant, bestimmt ist in den  U.S.A. vieles anders als bei uns. Sicher kommt es stets  auf die Ausführung im Detail an. Wie clever ist die Bewerbung aufgesetzt? Die Wirkung wird von Branche zu Branche unterschiedlich sein. Und es kommt auf den  Ansprech-Partner im jeweiligen Unternehmen an.

Jeff gab in seiner Bewerbung zu, pünktlicher sein zu können, in Meetings lieber zu kritzeln, statt wichtige Infos zu notieren. Schließlich gab er noch drei Referenzen an, die es interessierten Personalern ermöglichte, sich die schlechten Eigenschaften des Bewerbers bestätigen zu lassen. 

Das Experiment gelang, laut Jeff: Seine klassische Bewerbung führte zur Reaktion eines Unternehmens, auf die "ehrliche" mit einem Fächer schlechter Eigenschaften erhielt er acht Antworten.

Auffallend und entscheidend für den Erfolg war gemäß Scardino, dass die Human Resources Manager, die Personalleiter, den Witz des jobsuchenden Bewerbers selbstverständlich durchschaut hatten. Aber gerade deshalb wollten sie ihn kennen lernen. Die Neugierde wurde geweckt. Er hatte nur dadurch die Möglichkeit, allen Interessenten zu erklären, was er tut, was er kann, wer er ist

Auch dies ist ein Hinweis darauf, wie wichtig es ist, seine Bewerbung nicht an ein unpersönliches Unternehmen zu senden, sondern während des Schreibens Menschen vor Augen hat, an die man schreibt.

Das führt zu persönlicheren, spannenderen Texten. Es verführt Sie als Bewerbenden dazu, völlig anders, mitreißender zu schreiben. Wir schreiben dann nicht aus Sicht unserer Branche, nicht aus Sicht der Tätigkeit. "Ich bin Mathematiker." Ist das mitreißend? Werden dabei Glücks-Hormone ausgeschüttet? Nein! Natürlich nicht. Es ist langweilig.

Schreiben wir an Menschen, punkten wir an irgendeiner Stelle des internen Auswahl-Prozesses im Ziel-Unternehmen. Selbstverständlich sind Sie als Bewerbender kein Texter, sollen Sie auch nicht sein. Dennoch: Denken sie daran:  Menschen lieben Interessantes. Ja, auch Personalleitende sind Menschen.

Das Schlimmste und Langweiligste für Personalleiter*innen: 

Oberflächlich Phrasen aufzählen: "Ich bin teamfähig"

"Belastungsfähigkeit ergänzt mein Profil." Die Klaviatur möglicher Soft Skills, positiver Eigenschaften, wird lediglich aufgezählt  - behauptet.

Dabei drängt sich jedem Personalverantwortlichen die Frage auf: "Kennt der Bewerbende die volle Bedeutung der Begriffe, die er da nennt? Sagt er das nur so daher oder stimmt die Behauptung mit der Wirklichkeit überein?

Denn: Es gibt eine klar erkennbare Entwicklung. Noch vor 50 Jahren unterschätzten Menschen ihre eigenen Fähigkeiten überwiegend. Nach langer Entwicklung ist es seit einigen Jahren genau umgekehrt: Die Menschen überschätzen ihre Fähigkeiten.  Wirklichkeitsfremder, überzogener werden daher die Darstellungen in Bewerbungsschreiben.
 
So geht es besser, überzeugender, realistischer: Statt Teamfähigkeit platt zu behaupten, ist es inhaltsreicher, glaubhafter, authentischer, Situationen aus dem bisherigen Arbeitsleben bildhaft zu schildern.

Sie zeigen damit, wie Sie Teamfähigkeit im Detail lebten. Sie beweisen Teamfähigkeit aktiv in der Handlung. Personaler hören aus der erzählten Situation heraus, erkennen deutlich, dass Sie teamfähig sind, ohne dass Sie das Wort auch nur einmal erwähnten.

Soft skills: Priorität für Personalleiter im Vorstellungsgespräch 

Sei bei den Antworten ebenfalls kritikfähig, da ehrliche Antworten überzeugen. Übrigens: Selbst-Kritikfähig bedeutet NICHT, das Gastgeber-Unternehmen zu kritisieren. 

Selbstkritisch zu sein, signalisiert: Ich gehe sachlich, überlegt um mit Kritik an meinem eigenem Verhalten. Ich bin bereit, meine Fehler selbst zu erkennen, sie als eigenen Fehler zu akzeptieren. Ich bin bereit, diese Fehler künftig zu vermeiden. Personalleiter suchen Mitarbeitende, die in sozialer Hinsicht zu den Kollegen, zur Belegschaft passen.

Bewerbende trainieren im Intensiv-Vorstellungsgespräch-Training: Spontan und routiniert beschreibst Du Deine erfolgreichen Projekte auf Englisch. Du erläuterst nachvollziehbar Arbeits-Beispiele Deiner bisherigen Tätigkeiten, Deine Berufserfahrung, nennst Stärken, Schwächen und vollendest so Dein Erscheinungsbild. Bist Du Berufseinsteiger sind andere Faktoren bedeutend, die Du im Training erfährst.

Was geschieht, wenn diese wichtigsten Aussagen des Bewerbers nur mit „Ruckel-Englisch“ das Bewusstsein des entscheidenden Personalers, des Abteilungsleiters erreichen? Reicht dessen Eindruck, seine Sicht auf Dich für eine Zusage?

Genau diese sogenannten Soft Skills haben für Personalleiter, Fach-Abteilungsleiter neben Qualifikation und Berufserfahrung mittlerweile die höchste Bedeutung. Warum? Weil seit Jahrzehnten  gute Umgangsformen seltener werden.

Verunsichern Sie nicht sich selbst und Ihre Gesprächspartner mit geringer Englisch-Sprech-Praxis. Mangelndes Vokabular hindert uns, Zusammenhänge treffend und  flüssig auszudrücken. Zweifelnde Vorgesetzte stellen die Eignung eines jobsuchenden Bewerbenden dadurch unnötig in Frage.

Folge uns!

Was nützt es, viel zu wissen, hoch qualifiziert zu sein,

wenn ich nicht in der Lage bin, immer wieder entstehenden Probleme mit Kollegen, Kunden oder Partnern kreativ und konstruktiv zu lösen. Manche Menschen ticken heutzutage regelrecht aus, wenn sie nicht permanent gelobt werden.

Eine kritische Anmerkung, selbst wenn sie konstruktiv geäußert wurde, wird nicht selten mit Krankheit am nächsten Tag quittiert mit dem Gedanken: "Sollen die Kollegen doch mal sehen, wie sie ohne mich auskommen und sich Kritik das nächste Mal verkneifen".  Manchmal funktioniert das sogar eine Weile, bis die Kollegen gerne dauerhaft auf den Kollegen verzichten.

Bereits 2004 bat mich der Leiter einer Fachhochschule, einen Vortrag zu halten, um damit die Hochschulabsolventen für dieses Thema zu sensibilisieren. Bei der Betreuung seiner Absolventen fiel ihm immer häufiger auf, dass oftmals gerade die besten, mit sehr guten Abschlüssen, nach einigen Bewerbungs-Interviews noch immer keine Festanstellung fanden.

Wenn Sie an der Verbesserung Ihrer Soft skills arbeiten, werden Sie allein schon dadurch bessere Karriere-Chancen haben als Menschen mit guter Qualifikation und mangelhaft entwickelten soft-skills. Nicht umsonst gilt der Grundsatz: 

Menschen mit guter Sozialkompetenz, gutem Netzwerk, mit vergleichsweise wenig fachlicher Qualifikation  kommen schneller und leichter in Top-Positionen.  Rasanter als Menschen mit guter Qualifikation und schlechter Sozialkompetenz. Diese sind, vereinfacht gesagt,  zwar fachlich genial dafür aber oft aktiv oder passiv auf Konfrontationskurs und verbauen sich ihre Entwicklungschancen teilweise selbst.

Kommen wir zu wichtigen Punkten, die sehr oft bei der Jobsuche vernachlässigt werden: Weil Bewerbende noch nicht systematisch darüber nachdachten oder aber immer alles so machen wie immer.  Weitere Gründe sind Nachlässigkeit, nur das Nächstbeste zu suchen oder sich lediglich  treu auf den nächsten Fallmanager des Job-Centers zu verlassen, statt selbst aktiv zu werden. Die bequemste, jedoch meist nicht die optimale Variante.

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1. Erkennen Sie Ihre persönlichen Stärken? 

Fragen Sie andere Berufstätige: Welche Stärken erkennst du in mir? "Wie erkenne ich meine persönlichen Stärken?" Kennen wir diese, bauen wir sie geschickt in die Nutzen-Strategie für das neue Unternehmen ein.
2. Ihre Bewerbungs-Strategie: Nutzen + Soft-Skills + Qualifikation = Job

2. Ihre Bewerbungs-Strategie

Nutzen + Soft-Skills + Qualifikation = Job

3. Diplom 1! Soft-skills 5? Bitte warten ... 

Welcher Berufstätige unterschätzt die Bedeutung der Soft skills? Fast alle! Nur nicht die Personaler. Denn die und alle Kollegen im Unternehmen müssen täglich mit Menschen umgehen, die zu wenige oder schwach ausgeprägte soziale, charakterliche Fähigkeiten mitbringen.

Deshalb punkten Sie mit Alleinstellungsmerkmalen, wenn Sie gezielt an Ihren soft skills  arbeiten. Kenntnisse und Fähigkeiten bezüglich der Soft Skills und der limbische Instruktionen helfen uns, unsere Chancen wesentlich zu verbessern. Nicht nur bei der Einstellung sondern im Verlauf unserer gesamten beruflichen (Karriere) und persönlichen Entwicklung. Warum Intuition/Gefühl bei einer Entscheidung den Kampf gegen Verstand/Wissen gewinnen.

Was sind Soft skills? Laut wikipedia: Soft skills sind unter anderem eine Kombination aus menschlichen Fähigkeiten, sozialen Fähigkeiten, Kommunikationsfähigkeiten, Charakter- oder Persönlichkeitsmerkmalen, Einstellungen, Karriere-Attributen,

4. Personalleiter/in: Freund oder Feind? 

Wie erlebt und sieht  Personalchef Sie und wie sehen Sie ihn?
Wie und was können Sie aktiv und vor allem für Sie positiv gestalten?
Wie bestimmen meine Sichtweise, mein Handeln und mein Auftritt die Chancen?

Viele Bewerbende schreiben Bewerbungen an Unternehmen, nicht an Menschen. Den Unterschied erkennen wir direkt am Textstil.  Schreiben Sie immer an einen Menschen. Stellen Sie sich vor, wie Mitarbeitende des Unternehmens jetzt gerade Ihre Online-Bewerbung lesen. Sie erleben direkt, wie sich Ihre Sichtweise ändert und sie den einen oder anderen Satz ändern und neu formulieren.

5. Wer entscheidet über Ihre Einstellung? Gefühl oder Verstand? 

WANTED: Anpassungsfähig und trotzdem authentisch (Wer es nicht ist, kann es noch werden) Anpassungsfähig sein heißt nicht automatisch sich selbst und eigene Werte aufzugeben. Aber wir können Timing und Strategie optimieren, wann wir was wem sagen. Erkennen, wann wir widersprechen sollten und wann nicht.

Selbst lenken - statt gesteuert werden. Wie nutze ich das Unterbewusstsein anderer Menschen für Einstellung und Karriere? Know-how der limbischen Instruktionen erkennen und nutzen. Warum handeln andere und ich so wie sie handeln und nicht anders. Was kann ich voraussehen was nicht?

Möchten Sie Ihren Berufs-Einstieg erleichtern, vor allem aber erfolgreich und kurz gestalten? Dies ist das Ziel dieses Vortrages in den nächsten 45 Minuten.

Strategie – Stärken – Soft Skills

1. Ihre Stärken
Warum brauche ich persönliche Stärken, wenn ich intelligent und qualifiziert bin?
Sie, Ihre Persönlichkeit bestehen nicht nur aus Ihrer Qualifikation, sondern aus eigenen und ererbten Charaktereigenschaften - Gewohnheiten, Fähigkeiten, Stärken - und Schwächen.

Können Sie diese Eigenschaften ausprägen oder unterdrücken? Teilweise ja. Was Sie auf jeden Fall können: - Auf jeden Fall können Sie Ihre Stärken und Schwächen unterschiedlich intensiv darstellen und sich damit eindeutig von anderen unterscheiden – von denen, die farblos „nur“ ihre Qualifikation vorzuweisen haben. Was nützen Navigations-Kenntnisse wenn Sie nicht fliegen können?

Hier wirkt ein elementares Naturgesetz:  Nur was Ihren Stärken entspricht, tun Sie wirklich gern. Und nur was Sie wirklich gern tun, tun Sie wirklich gut. Nur auf diesen Gebieten werden Sie tatsächlich überdurchschnittlich kompetent und überzeugend. Sie sind interessierter, lernen schneller und intensiver. Sie sind überzeugender und erfolgreicher bei Bewerbung und im Job als die, die mit halber Kraft und wenig Überzeugung auftreten. - Personalentscheider bemerken dies in wenigen Minuten.

Nur wenn Ihre Stärken, Ihre Soft Skills - über die wir noch sprechen werden – und Ihre Qualifikation aus einem Guss sind, steigen Ihre Erfolgschancen. Überlegen Sie also vorher: Was - will - ich - wirklich?
Entspricht mein angestrebtes Berufsfeld mit all seinen Begleiterscheinungen, - tatsächlich meinen Stärken?

Können Sie mir mehr als 3 Ihrer persönlichen Stärken nennen?

Fallen Ihnen nur 2-4 Stärken ein?  Viele Ihrer Stärken sehen Sie wahrscheinlich als selbstverständlich an!? - Sie sind es aber nicht. Weil Ihr Nachbar garantiert nicht genau die gleichen Stärken hat wie Sie. Es wird hier im Saal keine zwei Menschen geben, die genau die gleichen Stärken und Schwächen in identischer Ausprägung haben. Somit ist jeder von Ihnen einzigartig. Und das sage ich Ihnen nicht als Pfarrer sondern als Unternehmer und Berater.

Suchen Sie deshalb sehr gezielt nach Ihren persönlichen Stärken, fragen Sie einfach andere danach. Diese Methode ist so einfach wie wirkungsvoll! Fragen Sie Freunde, Kollegen, Familie, Vereins- und Sportsfreunde. Jeder wird Ihnen bekannte aber – und das ist das Besondere - jeder wird Ihnen überraschende Stärken nennen.

Aber: Vergessen Sie Ihre Schwächen nicht. Der Aufwand, Schwächen wegzutrainieren ist oft riesig und ineffektiv. Teilweise sind sie auch Teil unserer Persönlichkeit. Machen Sie sich bewusst: Die Schwäche in der einen Branche – kann eine Stärke in einer anderen Branche sein. der korrekte Buchhalter in der Werbeagentur - der Kreative in der Buchhaltung

Einfacher und wirkungsvoller ist es, wenn Sie mit Ihren Stärken überzeugen und Ihre Schwächen akzeptieren – soweit möglich. Trotzdem sollten wir uns unserer Schwächen bewusst sein und sie ehrlich in unsere Strategie, zu der wir jetzt kommen, einfließen lassen. Schwächen zu akzeptieren bedeutet gleichzeitig, sie auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.


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Wie entwickelst du einen Attraktivitäts-Sog?

Ändere deine Sichtweise. Rollentausch ab jetzt ...

Vor dreißig Jahren entwickelten Marketing-Profis ständig neue PUSH-Strategien. Ausgefeilte Gesprächs-Leitfäden sollten mehr Waren und Dienstleistungen verkaufen. Heute arbeiten wir entspannter mit SOG-Strategien. Wir machen ein Produkt, eine Dienstleistung so attraktiv, so einfach, dass ein Nachfrage-Sog entsteht und das Angebot gekauft wird. 

Diese erfolgreiche Strategie wirkt überall. Auch im Vorstellungsgespräch. Wichtig ist die innere Einstellung. Weiß ich genau, was Personalleiter von mir erwarten, versuche ich mich einzupendeln. Ich gehe in Resonanz mit ihnen. Genau hier setzt nun Ihr persönlicher Personal-Coach an.

Sehe ich den Personaler dagegen schon vor dem Bewerbungsgespräch als meinen Feind, den ich austricksen, gegen den ich gewinnen will, kann keine Resonanz entstehen. Mein Gesprächs-Partner merkt dies sofort. Erfahrene Personalleitende sowieso. Es ist ihr Job. Einigen Sie sich mit Ihrem Ego, den  Personaler "gewaltfrei" zu überzeugen. 

Starten wir aber am Anfang des Bewerbungs-Prozesses:
Bei der Jobsuche ist es nicht allzu schwer, eine wirkungsvolle, perfekte Bewerbung zu schreiben.  Tausende im Internet angebotener Tipps sind gut, werden hier nicht wiederholt. Verliere dich nicht in sinnlosen Details Konzentriere dich als Bewerbungs-Taktiker auf wesentliche, entscheidende Punkte:

Ändere einfach eines: deine Perspektive. Tausche deine Sichtweise auf Bewerbung, Arbeitgeber, Bewerbungsschreiben, Vorstellungsgespräch. Um 180 Grad: Vom Jobsuchenden zum Personalleiter oder zum Abteilungsleiter. Schwupps, schon geschehen. Du bist Personalreferent*in, deine Bewerbung liegt vor dir. Du vergleichst die Stellenbeschreibung, die du als Personalreferent*in zusammenstelltest
mit der Bewerbung, die dir vorliegt. Du liest das Anschreiben, das dir dieser Bewerbende schickte.

Wesentlich ist, dass du deine Bewerbung aus Sicht eines Fremden siehst. Als Personalreferent willst du keinen Fehler machen. Sei kritisch mit dieser Bewerbung. Denkst du, andere sehen auch so aus. "Da muss ich doch gleich mal nachsehen, wie andere Bewerbungen aussehen", denkst du dir vielleicht.

Was fällt anderen Menschen auf, wenn sie deine Bewerbung lesen? Du wirst überrascht sein, was du zu hören bekommst. Sei selbstkritisch, höre dir alles geduldig an, schreib es auf. Wenn du allein bist, denke darüber nach. Lasse es, wie es ist oder ändere es. Du entscheidest. Bedeutend sind jedoch die Vorschläge, Kritiken an die du vorher gar nicht dachtest. Denn jeder Mensch nimmt die Welt anders wahr. Nichts ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden könnte. Vor allem: Das Wichtigste zuerst.

Sehe schon beim Schreiben deine eigene Bewerbung aus der Sicht des Mitarbeitenden. Der Personaler möchte deine Bewerbung nach ausgewählten Kriterien vorsortieren. Sehe die Person vor dir, dann fällt es dir leichter, gut und persönlich zu schreiben.

Vielleicht denkst du jetzt: 'SO EIN UNSINN!', was soll denn das?

Empathie, sich in andere Menschen hineinzuversetzen, ist eine der wichtigsten Fähigkeiten im Leben. 
Privat und beruflich. Je besser dir das gelingt, desto einfacher gelingt deine Verständigung mit anderen Menschen. Du hast mehr Freude am Privatleben und bei der Arbeit, weil du selbst Widerstände reduzierst. Auch bei der Bewerbung und dem - hoffentlich - folgenden Vorstellungsgespräch.

Gelingt es dir mit einiger Übung, dich in andere Menschen hineinzuversetzen, in ihre Situation hineinzuschlüpfen, denkst, schreibst, sprichst und handelst du anders. Du kommst in Resonanz
mit dem anderen Menschen. Er ist nicht irgendein Mensch, er wird dir vertraut. Findest du diesen Mensch in deiner Fantasie sympathisch, was du versuchen solltest, wird die Verständigung leicht.
Du bist Architekt deiner Fantasie. Gelingt es dir nicht sofort. Übe es. 

Schaue durch die Brille der Junior-Personalleiterin, höre deine Stimme über die Ohren der Personaler und Abteilungsleiter. Höre dich, wie du die letzten, wichtigen Stationen deines Lebenslaufes darstellst. Überlege, ob du das überzeugend findest. 

Höre heraus, wie du argumentierst, dass du die oder der richtige für genau diese Position bist. Hast du mehrere Gesprächs-Partner gleichzeitig, die dich kennen lernen möchten? Bedenke, dass jeder einzelne Beteiligte eine andere Sichtweise hat, mitunter weichen die Interessen, Absichten sogar voneinander ab. Das wirkt zuerst unübersichtlich, fördert die Nervosität. Aber auch dies ändert sich durch einen Wechsel der Perspektive. Du erleichterst dir dadurch das Gespräch, bist entspannter.

Sitzen dir im Vorstellungsgespräch mehrere Mitarbeitende des Unternehmens gegenüber, kann dies ein Vorteil sein, wenn du deine feinen Antennen auf die Mimik der Mitarbeitenden ausrichtest. Wie reagieren diese auf Fragen, die Kolleginnen und Kollegen an dich stellen?

Interessant auch, wie unterschiedlich sie auf deine Antworten reagieren. Von positiv über neutral, überrascht bis ablehnend. Wie bewertest du diese Reaktionen? Wie stufst du die Prioritäten ein? Wessen Eindruck von dir ist dir wichtiger? Wie handelst du?

Ergeben sich Widersprüche, was die Erwartungen an dich betrifft? Sind sich alle Anwesenden scheinbar einig oder sogar sehr harmonisch?

Betrachte deine eigene Bewerbung einmal kritisch, als ob der Bewerbende eine andere Person wäre. Stelle dir in deiner Fantasie  jemanden vor. Was sagst du ihm? Würdest du dein Bewerbungsschreiben als herausragend, bemerkenswert, gar wertvoll aus dem Stapel anderer Bewerbungen herausfischen?

Glaubst du persönlich, was du im Vorstellungsgespräch alles erzählen willst? Wärst du misstrauisch, wenn du deine genannten Stärken und geniale soft skills hörst. Erscheint dir, was du sagst, sehr vertraut. Dann wirkt alles harmonisch, wie aus einem Guss.

Oder wirken deine Aussagen fremd, selbst auf dich? Wenn du dir in Teilen des Gespräches nicht glaubst, glaubt dir auch kein anderer. Bist du kein routinierter Schwindler, bemerken es andere Menschen. Sofort.

Lesen Sie Ihre Texte und geplante Aussagen zwei bis drei Tage nach dem Entwurf nochmals. So fallen Ihnen wenig authentische Text-Passagen sofort auf. Heute sind Sie in einer anderen Gemütsverfassung als vor zwei Tagen.

Provozieren Ihre Sätze bei Ihnen selbst bereits Widerspruch? Liegen Ihnen kritische Antworten auf der Zunge, wenn Sie ihren gut durchdachten Behauptungen lauschen?

Personalleiter sind meist so erfahren wie clever. Bewerber*innen lassen sich oftmals vom Inspector-Columbo-Effekt beeindrucken. Vereinfacht dargestellt: Personaler gibt sich sehr freundlich, schafft gute Atmosphäre, wirkt naiv, damit sich Bewerber entspannt um Kopf und Kragen reden.

Bei noch so unglaubhaften Behauptungen, die der Bewerbende schon mit Mimik und Gestik selbst entlarvt, nickt er freundlich und verständnisvoll. Warum auch nicht? Der Bewerbende schießt sich gerade selbst ins AUS.

Interviewen Sie sich also stets selbst. Angefangen von der Online-Bewerbung, dem tabellarischen Lebenslauf über Ihre soft skills, persönliche Stärken und Schwächen, den Arbeitsbeispielen, Ihrer Berufserfahrung bis schlussendlich zum Assessment-Center.

Sind Sie begeistert, sich selbst im eigenen Unternehmen zu haben? Denken Sie, dass Sie Ihrem Arbeitgeber nützlich sein können, ihn voran bringen, erfolgreicher machen als vorher?

Und wenn ja: WIE werden Sie das erreichen? Mit Hoffnung, mit Absichten und Worten oder mit Taten. Sprühen Sie tatsächlich vor Energie, sind Sie ein Blender oder gerade in einer manischen Phase. Hat der Bewerbende ein gesundes, berechtigtes Selbstbewusstsein, ist er dummfrech oder einfach nur überheblich?

Sehen Sie sich in Gedanken, wie Sie sicher und flüssig Englisch sprechen. Am Telefon. In der Video-Konferenz verstehen Sie die europäischen Partner am Montag so gut wie die asiatischen am Mittwoch und die Amerikaner am Donnerstag. So sicher, dass Sie sich völlig auf die Gesprächsinhalte konzentrieren.

Möchten Sie mit sich selbst im assessment center Teamwork betreiben? Bemerken Sie dabei schnell, dass Sie weniger fähig zur Selbstkritik sind, als Sie im Bewerbungsschreiben angaben?

Sie erkennen dann auch, dass es im besten Fall suboptimal war, bei XING "sehr gute Englischkenntnisse" anzuklicken. "Das wirkt auf mein Ego immer toll, aber jetzt - vor dem Vorstellungsgespräch auf Englisch!? Nein, das macht mich jetzt nicht lockerer. Hoffentlich bemerkt es niemand, dass ich nur Level B1 habe. Englisch-Theorie. Hoffentlich sprechen wir nur kurz Englisch?"

Personalleiter im Vorstellungsgespräch ist ihr Freund! Warum? Weil Sie gemeinsam mit ihm herausfinden möchten, ob Sie zum Unternehmen passen und das Unternehmen zu Ihnen. Dass das Unternehmen zu Ihnen passt, haben Sie durch gründliche Recherche bereits herausgefunden. Deshalb wollen Sie unbedingt, dass die Mitarbeitenden dort sich für Sie entscheiden.

Manchen Menschen fällt es schwer, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Sie brauchen kein Schauspieler zu sein. Ändern Sie Ihre Sichtweise, wird das Vorstellungsgespräch angenehm und entspannt verlaufen. Trainieren Sie es zuhause oder mit uns in einem vertraut-entspannten Training.

2. Nutzen bieten

Sie haben schon in einigen Unternehmen gearbeitet und sicher haben Sie bereits eine Strategie, einen Plan entwickelt, wie Sie ihre gesetzten Berufsziele erreichen können und wollen.

Werden Sie in der Wirtschaft mit offenen Armen empfangen - prima. Oder haben Sie heißumkämpfte Wunschunternehmen oder – Branchen als Ziel. Es gibt genau eine Lösung um den harten Wettbewerb zu umgehen, aus der Masse aufzutauchen: Unterscheiden Sie sich klar und eindeutig von anderen. Leicht gesagt.

Wie unterscheiden wir uns nun aber von anderen?
Wir unterscheiden uns in unserer Darstellung, aber auch durch unsere individuelle Strategie. Ihre persönliche Strategie kann sich schon dadurch unterscheiden, dass Sie sich über Ihren eigenen Nutzen, den Sie diesem einen Unternehmen bieten wollen, konkrete Gedanken machen. Dr. Wolfgang Mewes der berühmte Kybernetiker und Erfolgs-Forscher formulierte das in etwa so:

Profis bewerben sich nicht nach dem Gießkannenprinzip. Erfolgreiche Bewerbende konzentrieren ihre Kräfte auf wenige oder ein Wunsch-Unternehmen.  Diese Jobsuchende wissen soviel wie möglich über das Unternehmen. Sie kennen Produkte, Produktion, Dienstleitung, Organisation, soziale Ausrichtung, Corporate Identity, Wirtschaftslage. Widerstehen Sie der Versuchung: Verzetteln Sie sich nicht nach dem Motto: Viele Bewerbungen, viele Chancen.

Bahnen Sie gezielt Kontakte an, nicht allein mit der Personalabteilung.  Fahnden Sie konkret dort, wo Bedarf entsteht. Der Bedarf entsteht nicht im Personalbüro, nicht beim Human Resources Manager. Sie wissen, dass die Nachfrage nach neuen Kollegen, Mitarbeitenden in den jeweiligen Unternehmensbereichen und Abteilungen entsteht.

Erfolgreiche Arbeitnehmer, die ich persönlich kenne, haben nie irgendwo Ihre Karriere begonnen, sondern immer dort, wo sie unbedingt hinwollten. Recherchieren Sie, analysieren Sie die Informationen und setzen die Ergebnisse in eine Strategie um.

Die wichtigste Frage: Warum will ich genau in diesem Unternehmen arbeiten? Die Antwort ist wichtig für uns Bewerbende selbst, für unsere Überzeugungskraft, für unsere Ausdauer. Sie entscheidet über unsere Bewerbung und den Ausgang unseres Einstellungsgespräches.

Je mehr Informationen Sie haben, desto gezielter kann Ihre Strategie sein, desto überzeugender treten Sie auf und desto klarer wird dem Personalleiter Ihr Nutzen.

3. Soft-Skills

Die Herausforderungen wachsen. Ihre fachliche Qualifikation wird vorausgesetzt. Künftig gelten vor allem Soft Skills – die sogenannten weichen Fähigkeiten - als die kritischsten Faktoren für Einstellung und späteren Erfolg.

Wo aber liegt das Problem? Soft Skills wurden bisher kaum und erst jetzt zaghaft in Hochschulen vermittelt. Schwachpunkt noch immer: Gelehrt heißt nicht gelebt. Soft Skills sind Fähigkeiten, die trainiert werden müssen, solange sie nicht ausgeprägt sind.

Ihre fachliche Qualifikation ist OK. Wie beurteilen Sie die Qualifikation Ihrer Persönlichkeit? Nach aktuellen Studien, die in Unternehmen durchgeführt wurden (z.B. LexisNexis) sind Soft Skills wie Kommunikationsbereitschaft, Eigenmotivation und Teamfähigkeit die Schlüsselqualifikation. Stärken also, die nicht auf dem Papier stehen.

Früher legten Personalchefs Wert auf fachliche Qualifikation, heute ist es die individuelle Persönlichkeit der Bewerber/innen – Ihre Persönlichkeit. 

Warum? Eine uralte Weisheit spricht sich auch bei Managern wieder herum: Nur wenn 100 Mitarbeiter an einem Strick ziehen, sind auch 100, nämlich das ganze Unternehmen erfolgreich. Arbeiten 100 hochqualifizierte Mitarbeiter aufgrund mangelnder sozialer Fähigkeiten gegeneinander oder ziehen nebeneinander an 100 verschiedenen Stricken – Bingo für den Misserfolg. Die vielen Knoten können Sie förmlich spüren. 

Sind Soft-skills oder auch “Heart Skills” für Sie leere Schlagworte?

Immer weniger wird der Intelligenzquotient (IQ), immer mehr der Grad der emotionalen Intelligenz (EQ) wesentlich. Warum? Weil mehr und mehr Menschen heute soziale Fähigkeiten fehlen. Grund: Die gesellschaftliche Entwicklung, Erziehung – oder auch keine - , Individualismus, das ICH-BIN-DER-MITTELPUNKT-Denken.

Was wir heute hochtrabend Soft skills nennen, praktizierte früher jeder Landwirt. Auf dem Feld mit anderen Arbeitern, in der Großfamilie, im Wirtshaus in der Kirche. Das selbstverständliche Schwätzchen wird heute in Small-talk-Seminaren trainiert. Warum? Weil einfachste Grund-Fähigkeiten in den letzten 30 Jahren zum Teil in den Familien nicht mehr vermittelt wurden. Trotzdem sind sie wichtige Grundlagen, unabdingbar im Beziehungsnetz Unternehmen.

Was zuhause, in Schule und Uni normal scheint, erschreckt 40-jährige Chefs und 50-jährige Kunden. Aber nur einmal - und das auch nur kurz. Der Wettbewerber ist nur einen Mausklick entfernt.

Tatort Bewerbungsgespräch: Beobachten Sie Bewerber/innen, die ihr Wissen, ihre Qualifikation unter Beweis gestellt haben. Fragen Sie sie nach ihren Soft skills lehnen diese sich entspannt zurück als ob das heikelste Thema bereits hinter ihnen läge. Tatsächlich liegt es aber vor ihnen – man geht davon aus, Fähigkeiten zu haben, über die man tatsächlich gar nicht verfügt. Das fällt erfahrenen Personalern an Hunderten Signalen, die Sie aussenden auf. Im Bewerbungsschreiben, im Telefongespräch, während des Vorstellungsgespräches.

Verloren gegangene emotionale Intelligenz, Soft Skills können wir lernen und trainieren. Im Gegensatz zu den Soft-Skills ist Wissen vergleichbar und bewertbar. Charakter oder Persönlichkeit zu haben und entsprechend zu präsentieren, ist für den Bewerber schwierig. Bewerber richtig einzuschätzen, ebenfalls. Es steht wenig Zeit zur Verfügung, es gibt eine Chance.

Haben Sie Sozialkompetenz? Da sagt man doch gerne und schnell mal JA! Gemeint ist aber, tatsächlich verstehen und verstanden zu werden - zu informieren, seine Meinung offen zu vertreten und dabei die Persönlichkeit des Gesprächspartners zu berücksichtigen. Aber: Um wirklich verstehen zu können, muss man auch zuhören können...

Fast jeder Mensch behauptet, über die soeben genannten Fähigkeiten zu verfügen.  Nur wenigen gelingt es tatsächlich - sich so in eine andere Person hinein zu versetzen und sich so auszudrücken, dass diese genau das versteht was ich meine

Jeder Mensch sieht die Welt durch seine persönliche Brille,

Jeder Mensch erlebt Situationen und Fakten anders. Abhängig von seinem sozialen Status, seinen persönlichen Lebenserfahrungen, seiner Bildung, Charakter, Genetik und Weltbild (Mindset).

Wann zeigt sich dies? In schwierigen und heiklen Gesprächsphasen zeigt sich, ob wir sozial sensibel sind, Einfühlungsvermögen haben. Bemängele ich beispielsweise das Verhalten eines Mitarbeiters, zähle nüchtern seine fehlenden Kenntnisse und Fähigkeiten auf, verfehle ich mein Ziel. Die Kritik wird überhört, der Mitarbeiter ist beleidigt. Die Möglichkeit auf Verbesserung habe ich verspielt.

Wie verpacke ich die Kritik also menschlich verträglich so,  dass sie positiv aufgenommen wird und somit produktiv wirken kann? Wichtig in der Alltagskommunikation ist also nicht so sehr WAS gesagt wird sondern, WIE es gesagt wird. (Ja, ich weiß, das ist ein alter Hut).

Beim „Wie“ entscheidet sich, ob mein Vorschlag, meine vielleicht geniale Idee, mein Wunsch vom Gesprächspartner akzeptiert wird. Sehr auffällig mittlerweile, dass Freundlichkeit oft mit Einschleimen verwechselt wird. Aus einem: Ja, gerne!“ wird dann schnell ein „Warum gerade ich?“ oder „Nicht mit mir!“

Wer unter dieser Einschleim-Psychose leidet, hat es natürlich schwerer als andere. Manche Menschen wundern sich bis ins hohe Alter, warum immer nur sie Probleme haben, obwohl sie immer ehrlich sind und deshalb zu jedem „Du Depp“ sagen. Ein „Hallo, wie geht´s!“ wäre ihm schon zu angepasst und heuchlerisch. 

Was hört der Mensch am liebsten?

 Lob! - Ja - er giert förmlich danach. Wie oft aber wird gelobt? Überlegen Sie einmal, wann Sie das letzte Mal gelobt wurden?! Oder – wann Sie selbst das letzte Mal jemanden gelobt haben? 

Menschen, die Sie loben, werden Sie immer willkommen sein. Sie freuen sich schon auf Sie. Klar - Positive Gefühle suchen wir auf, negative vermeiden wir. Genetisch einprogrammiert und niemand kann sich dem entziehen. Ehrlich sollte das Lob aber immer sein. Gibt es immer Anlässe? - Wenn Sie kreativ sind, JA. Dann loben Sie und sagen trotzdem immer die Wahrheit.

Selbst Chefs und sogar Akademiker freuen sich über ein offenes, spontanes Lob und sei es nur wegen der heute so chicen Krawatte, auch wenn sie es als „Kopfmenschen“ meist lieber nicht zugeben, verbessert es das Arbeitsklima.

Eine mir bekannte Projektleiterin sagte kürzlich nach Durchführung eines Projektes, das unter Zeitdruck und viel Mitarbeiter-Engagement beendet wurde zu Ihrem Vorgesetzten: „Jetzt müssen Sie die Leute aber auch mal richtig loben!“ Daraufhin ging dieser in das Großraumbüro bedankte sich, lobte alle und sagte dann zu meiner Bekannten: "Vielen Dank, dass Sie mich erinnerten, daran denke ich nie. Obwohl ich eigentlich weiß wie wichtig es ist."

Was Ihnen selbst unwichtig erscheint, kann für Ihren Gesprächspartner sehr wichtig sein und umgekehrt. Auch daran zu denken, bedeutet Einfühlungsvermögen, Sozialkompetenz.

Selbstreflexions-Bereitschaft

Denken Sie manchmal über Ihr Verhalten anderen gegenüber nach? Wir bekommen ständig Rückmeldungen von anderen Menschen, Freunden, Bekannten, im Beruf von Kollegen oder Vorgesetzten. Stimmt unser Selbstbild mit deren Wahrnehmungen überein? Ist das, was ich tue ok? Für mich vielleicht, aber wie empfinden es andere?

Auch wenn wir uns selbst nicht zu kritisch gegenüberstehen sollten, ist unser Verhalten nicht immer nur gut und richtig.  Mit anderen Worten: Es ist meist Luft nach oben, es gibt Entwicklungsmöglichkeiten. Potential, unser Verhalten zu überdenken und gegebenenfalls zu verbessern.

Seien Sie bereit, lassen Sie sich anregen, bleiben Sie fähig zur kritischen Selbstwahrnehmung und ggf. zur Kursänderung.  Meist besteht Handlungsbedarf bis ins hohe Alter.

Sich persönlich weiter zu entwickeln hat selbstverständlich nichts mit  "sich zu verbiegen" zu tun. Eine Einstellung und offenbare Befürchtung, die wir heute regelmäßig  hören. Die eigene Persönlichkeit nicht zu entwickeln, ist lediglich bequem, unsozial und zeugt von fragwürdigem Intellekt. Gut wenn bei dieser Denkweise der Entwicklungs-Stillstand nicht bereits vor der Pubertät entschieden wurde. Während eines Vorstellungsgesprächs ist diese Aussage ideal, wenn Bewerbende zwei Minuten später rechtzeitig im Café nebenan sitzen möchten.

Lösungen suchen, statt Probleme zu nennen? 

Neue Wege gehen, verschiedene Sichtweisen einnehmen! Probleme und Konflikte sind nicht von vornherein negativ. Statt Vorwürfe und Kritik auszusprechen ist es sinnvoller Konsens und Lösungen zu entwickeln. Das ist produktiv, nützlich, nach vorne gedacht.

Worin liegen die Ursachen des Konflikts?  Grundsätzlich vermutete oder tatsächlich vorhandene Probleme, Konflikte offen ansprechen. Auch unterschwellige, verborgene Ängste, Vermutungen und Neid führt zu unnötigen Reibungsverlusten, die Schäden in Milliardenhöhe verursachen.

Im Team, in der Zusammenarbeit mit erfahrenen Kollegen ist dies in der Praxis aber oft ein Drahtseilakt. Nichts fürchtet der Mensch im letzten Drittel seiner Karriere mehr als Veränderung. Jeder, der diesen Status Quo in Gefahr zu bringen versucht, muss mit Gegenmaßnahmen rechnen.

Was entscheidet zu mehr als 80% Ihre berufliche Entwicklung? Wie Sie sich auf andere Menschen einstellen können. Inwieweit ist es Ihnen möglich, mit Kollegen unterschiedlichen Alters die gleiche Wellenlänge zu finden? 
Kennen Sie intelligente, hochqualifizierte aber unter Wert verkaufte Spezialisten? Vielleicht einige. Kennen Sie Menschen mit weit geringerer Qualifikation in Top Positionen in Wirtschaft und Politik sind? Bestimmt viele. Mit fachlicher Mittelmäßigkeit in Spitzen-Positionen bedeutet: Gut kommunizieren, soziale Fähigkeiten also ausgeprägte Soft Skills besitzen und über ein gutes Netzwerk verfügen. 

Je besser Ihr persönlicher Informations-Ticker arbeitet ...

und – noch wichtiger – je besser Sie die Infos analysieren und umsetzen desto leichter und schneller werden Sie sich beruflich weiter entwickeln. Gerade als Unternehmer rate ich Ihnen: Entwickeln Sie Sozialkompetenz, entwickeln Sie die Fähigkeit, zuhören zu können. Sprechen ist leicht, zuhören sehr schwer. Wir lernen nur durch Zuhören, nicht indem wir selbst sprechen (Ja, gut, ich arbeite auch daran).

Wirtschaftlicher Erfolg wird immer mehr vom Sozialverhalten der Mitarbeiter gegenüber Kollegen, Chefs, Kunden und Geschäftspartner abhängen. Gerade als Außenstehender Berater erlebe ich oft, wie wenig über verschiedene Hierarchie-Ebenen kommuniziert wird. Informationen werden zurückgehalten, Projekte torpediert, weil es trotz oder wegen des Meeting-Manie häufig nicht zu sozialen Gesprächen kommt.

Was nützt der von Firmenleitung geplante neueste, tollste Service, wenn ihn der Verkäufer nicht anbietet, weil er persönlich den Service ablehnt?

Kontakt-Stärke ist heute gefragt, Fähigkeiten, Netzwerke und Beziehungen aufbauen und zu pflegen. Seien Sie offen, sprechen Sie mit anderen Menschen. Wem es schwer fällt – auch das können Sie gezielt trainieren. Wenn nicht bereits geschehen, fangen Sie jetzt an, bauen Sie sich ein Netzwerk auf. Pflegen sie diese Kontakte, gehen Sie in Vorleistung damit Sie, falls nötig, auf die Kooperation anderer zurückgreifen können. 

Teamfähigkeit

Worin erkennen wir Teamfähigkeit? Wir erkennen sie in gemeinsamen Zielen und Spieregeln, in gemeinsamen Werten und angemessenen Wir-Gefühlen. Wie gehen wir mit anderen in einem Team um? Können wir uns selbst und andere integrieren? Wie reagieren wir bei Konflikten? Wollen wir sie lösen, uns ängstlich zurückziehen oder sie emotional geladen ausfechten?

Konzentrieren Sie sich auf die Sache selbst, vermeiden Sie Vorwürfe, Vermutungen. Entwickeln Sie statt dessen alternative Lösungen. Kompromisse schließen heißt hier auch Interessen und Vorschläge anderer zu berücksichtigen.

Zeigen Sie Leistungsbereitschaft? Zeigen Sie, dass Sie kein Mensch sind, der Dinge passiv erledigt, sondern, dass Sie Aufgaben aktiv angehen? Merken andere, dass Sie bereit sind, Energie in den Job zu investieren. Eine unbedingte Voraussetzung für einen Job und für beruflichen Aufstieg. Damit punkten Sie klar.

Immer häufiger höre ich von Personalentscheidern: Warum ist dieser Bewerber eigentlich hier? Sein Engagement und seine Leistungsbereitschaft können wir ahnen, Ansprüche und Einschränkungen aber nennt er gleich heute beim Namen: Er ist kein 'Vormittags-Typ, abends aber möchte er pünktlich weg wegen des Sports, er sagt auch gleich was ihn nervt und mit welchen Menschen er gar nicht zusammen arbeiten kann. Er nennt das Offenheit. Wie Personalchefs das nennen, sage ich an einem so schönen Abend nicht.

Denken Sie wirtschaftlich? Unternehmer träumen gerne von unternehmerisch denkenden und handelnden Mitarbeitern - wünschen es sich auch schon mal zu Weihnachten.  

Wollen Sie sich positiv abheben, sich mit der Philosophie des Unternehmens identifizieren? Sind Sie bereit, sich für das Unternehmen einzusetzen und dessen Interessen möglichst "gewinnbringend" zu vertreten? Ja? - Toll: Kostensparend gedacht! Meist denken Mitarbeiter daran, wie sie möglichst viel aus dem Unternehmen herausholen können. Dass Sie mit umgekehrten Absichten positiv erlebt werden und damit auch unentbehrlicher werden liegt auf der Hand.

Ich habe einen fachlich mittelmäßigen Mitarbeiter, der einen positiven wirtschaftlichen Einfluss auf unser Unternehmen hat. Ihn behalte ich auch in wirtschaftlichen schlechten Zeiten. Selbst dann, wenn seine Arbeitsqualität einmal nicht topp sein sollte. Der wirkliche Nutzen dieses Mitarbeiters liegt so eindeutig bei dieser Eigenschaft und bietet einen eigenständigen Nutzen und Wert, weit weg von Qualifikation und seinem Wissen.

4. Personal-Chef. Freund oder Feind?

Frage ans Publikum: Warum wollen Sie arbeiten?“ - Manche antworten: Dumme Frage! Natürlich, weil ich Geld verdienen will – oder „arbeiten muss man wohl“ oder Karriere, Ziele erreichen, Wünsche erfüllen sind weitere Gründe.
Personalberater sagen, dass diese Gründe sogar in Vorstellungsgesprächen genannt werden. Ist es aber das Ziel eines Unternehmens, dass Sie persönlich dort Ihre Wünsche erfüllen?

Vorzeichenwechsel also: Ihr Grund und Ihr Ziel muss es sein, dem Unternehmen Nutzen und Vorteile bieten zu können. Wenn Sie diese Einstellung haben, erkennt man diese bei Ihrem Vorstellungsgespräch sofort genauso wie im umgekehrten Fall.

Inwieweit unterscheiden Sie sich aber tatsächlich bei gleicher Qualifikation von anderen Bewerber*innen? Warum sollen sich Personalchefin, Personalchef ausgerechnet für Sie entscheiden? Ganz einfach: Durch Ihre Persönlichkeit.

Stellen Sie an geeigneter Stelle die offene Frage: "Welche Eigenschaften erwarten Sie von mir? Dann kann ich Ihnen sagen, ob ich diese Wünsche erfüllen kann und will."  

Achtung: Personaler bieten meist eine angenehme, lockere Atmosphäre. Aus gutem Grund: Je offener, kumpelhafter das Gespräch, desto mehr plaudern Bewerbende  sehr vertraut aus dem Nähkästchen. Bleiben Sie sachlich: Nennen Sie nur Details, die sachlich zum momentanen Thema und zum Job passen. 

Sehen Sie Personalentscheider nicht als Ihren Feind, den Sie austricksen müssen, sondern als Partner. Gemeinsam möchten Sie eine gute Personal-Lösung für das Unternehmen finden - mit Ihnen als Mitarbeiter/in. Diese Sichtweise und Vorstellung hilft Ihnen, entspannter und lösungsorientiert mit der Vorstellungs-Situation umzugehen.

Gleichzeitig nehmen Sie die Position des Personalers ein,  berücksichtigen seine Absichten und Ziele, bringen diese mit Ihren Vorstellungen zusammen. So entsteht eine WIN-WIN-Situation.

Trotz Arbeitslosigkeit finden wir immer weniger geeignete Mitarbeiter. Vom Zahnarzt bis zum Unternehmer höre ich: Nein, ich habe noch keinen gefunden. „Nur Schrott!“ sagt der eine oder „Wie sich manche am Telefon melden“ Solche Leute kann ich doch nicht auf meine Kunden loslassen.“ Interessant - denn keiner dieser Bewerber kam überhaupt dazu, seine fachliche Qualifikation unter Beweis zu stellen.

Warum? Weil die soziale Kompetenz fehlte, die zumindest ebenso wichtig ist wie die berufliche Qualifikation.

Es ist also immer noch wichtig, sich gut zu benehmen. (Vor 50 Jahren lernte man dies von Großeltern und Eltern) Von Knigge, dem Benimm-Papst sprechen wir schon lange nicht mehr, aber zumindest Basiswissen ist angesagt. Immer mehr Menschen wissen immer weniger, wie man sich korrekt benimmt, vor allem generationsübergreifend und interkulturell ist dies bedeutend. Wie betrete ich einen Raum, wann und wie schüttele ich die fremde Hand, stehe ich auf, bleibe ich sitzen, um nur die banalsten Punkte anzusprechen. 

Prüfen Sie Ihr Know-how und Ihr Verhalten selbstkritisch, es wird früher oder später entscheidend wichtig sein. Denken Sie immer daran, so wie sie sich im Moment präsentieren setzt Sie die Phantasie der Personalchefin, zusammen mit Kollegen oder Vorgesetzten in Meetings, sieht und erlebt Sie in ihrer Vorstellung zusammen mit Kunden. Es ist immer schade, wenn begabte, qualifizierte Bewerber/innen an fehlenden sozialen Basics scheitern.  

So gestaltet Ihre Bewerbung den Fragen-Katalog des Personalleiters:  

Schrieben Sie in Ihrem Bewerbungsschreiben "gut in Wort und Schrift"? So setzen Personalleiter eindeutig voraus, dass Sie sowohl E-Mails und Dokumente in englischer Sprache verfassen, als auch sicher und flüssig Englisch sprechen.

Abhängig von den weiteren Angaben in Ihrem Anschreiben, der Bewerbung, des Lebenslaufes, sowie Ihrer Berufserfahrung ergeben sich für den Personaler eine Reihe von Fragen während des Vorstellungsgespräches.

Neben üblichen Standardfragen fordern Bewerber*innen durch ihre Aussagen Fragen geradezu heraus. Bewerber*innen steuern ein Vorstellungsgespräch unbewusst intensiver als ihnen bewusst ist. Mehr dazu erfahren Sie auf Wunsch von dem Personalberater während des Vorstellungsgespräch- Trainings.

Ist Ihre Ausbildung nach vielen Jahren Berufspraxis eher nebensächlich, da Ihre Berufserfahrung mit Arbeits-Beispielen im Vordergrund steht, spielen soziale soft skills eine immer größere Rolle:

Wie verhält sich der Bewerber voraussichtlich im Unternehmen? Mit schleppenden Kommunikations-Fähigkeiten hat hohe berufliche Qualifikation wenig Nutzen für den Arbeitgeber. Dazu zählen ebenso die sprachlichen Fähigkeiten auf Englisch.

Wie sollen englischsprachige Gesprächspartner die berufliche Qualifikation erkennen, wenn der Mitarbeitende hakelig Englisch spricht? Das sind heute nicht immer nur Kunden, Geschäftspartner und Vorgesetzte. Auch Kollegen in der Buchhaltungsabteilung in Polen (outsourcing) oder der neue, sehr sympathische Kollege am Schreibtisch mir gegenüber sprechen Englisch.

Bedenken Sie folgende Punkte, wenn Sie an einem Vorstellungsgespräch teilnehmen, beziehungsweise wenn Sie demnächst die Probezeit bei Ihrem neuen Arbeitgeber beginnen:

Zwischen Schul-Englischkenntnisse und flüssiger Sprech-Praxis und Hörverstehen liegen Verständnis-Welten. Ein lohnenswerter Job, herauszufinden, wie die englischsprachlichen Erwartungen nicht grundsätzlich im Unternehmen, sondern genau an meinem Arbeitsplatz detailliert definiert werden. Ideal, wenn man vorher live miterleben darf, was später selbst zu tun hat.

Anforderungs-Profile erfahren Sie von Ihrem künftigen Vorgesetzten aus dessen Perspektive detaillierter als vom Personalleiter. Dieser ist seinerseits auf präzise Stellenbeschreibungen angewiesen (Stille-Post-Problem), hat aktuelle jedoch schon lange nicht mehr erhalten.

Unter Umständen stützen sich Personalleiter- Informationen über die sprachlichen Anforderungen für Ihren künftigen Arbeitsplatz auf vagen Beschreibungen der Kollegen. Mitarbeitende, die vor mehreren Jahren dort arbeiteten. Oder die "job-descriptions" basieren gar auf Vermutungen, "was man so hört".

Nicht immer werden neue Personalleiter eingearbeitet. Sie arbeiten sich selbst ein, suchen sich alles
zusammen, rekonstruieren. Dabei gehen viele Informationen, die jahrelang Wissensbasis waren, verloren.

Anforderungen ändern sich ständig und immer schneller. Nicht immer gibt es Updates, nicht immer wird nachgefragt. Oftmals wissen Wettbewerber mehr über offizielle Veränderungen im Unternehmen als die Mitarbeitenden selbst.

Folgenden grotesken Dialog gab es 2019 tatsächlich zwischen zwei leitenden Mitarbeitenden zweier Unternehmen: "Weißt du schon: Euer Unternehmen wird verkauft?" "WAS?, davon weiß ich nichts, sagt der andere. Lacht dann: Eures wird aber auch verkauft!" "Was?, davon wusste ich auch nichts."

Der 1. Eindruck zählt nach wie vor

Ein einfaches, jahrtausendealtes Verhaltensmuster steuert uns, um in sekundenschnelle Freund von Feind zu unterscheiden und so unser Überleben zu sichern. Je mehr äußere Merkmale unseres Gegenübers mit unseren eigenen übereinstimmen, desto sympathischer finden wir ihn. Merkmale sind beispielsweise Kleidung, Sprache, Geruch, Aussehen, Hautfarbe, Sprache. 

Je weiter sie abweichen, desto größer wird die oft unbewusste Ablehnung. Bei Fremden hebeln Sie diese Freund-/Feind-Kennung unter anderem einfach und banal so aus: Sie tragen die gleiche Kleidung wie er! Je treffender Ihnen das gelingt, je mehr gaukeln Sie Ihrem Bewusstsein vor:

„Ich gehöre zu deiner Sippe!“; „Du kannst mir vertrauen!“; „ich bin wie du!“ So baut sich ein Vertrauensvorschuss auf, Sie vermeiden unangenehme Unsicherheit und sorgen statt dessen für schnelle Orientierung (Ja, ich weiß, Sie sind eine Persönlichkeit und passen sich nicht an).

Die Kleidungsfrage ist also nach wie vor aktuell. Optisch angepasst heißt noch lange nicht nicht angepasst zu denken. Wer´s nicht glaubt, bedenke trotzdem: Individualität ist teuer erkauft, wenn der Wunsch-Job an einen anderen geht. An den, dessen 1. Eindruck passt. Sie haben meist nur eine Chance sich zu präsentieren. Nur eine Chance hat übrigens auch der Personalchef. Eine Chance, Sie schnell und richtig einzuschätzen. 

Personalleiter: "Ich bewundere Ihre Charakterstärke, mit Flip-Flops hierher zum Vorstellungsgespräch zu kommen (gibt es tatsächlich) aber leider haben wir uns für einen anderen Bewerber entschieden (Der ist zwar nicht so qualifiziert aber er trägt Halbschuhe, so dass man ihn guten Gewissens zum Kunden schicken kann).

Handeln Sie nicht gegen Gewohnheiten Ihres Gesprächspartners.

Versuchen Sie darauf zu achten, dass wegen Ihnen niemand Gewohnheiten aufgeben oder unterbrechen muss, die Gesprächsbasis leidet darunter. Wartezeiten, unklare, komplizierte Bedienungen, Pläne, Umwege oder Mehrarbeit, Unbequemlichkeit. Bitte nicht, auch nicht wenn es Ihnen jemand anbietet. Sobald es real wird, fühlt der andere sich unwohl, verbindet das Unwohlsein intuitiv mit Ihnen.

Lassen Sie Ihren Gesprächspartner nie verlieren. Wenn wir auch nicht, wie in Fernost gleich „unser Gesicht verlieren“, so sind wir immer der Verlierer wenn wir aus einem Vorstellungsgespräch als “Gewinner” eines Streitgesprächs hervorgehen. Ein Vorstellungsgespräch ist grundsätzlich weder Zeit noch Ort, um fachliche, berufliche Details zu diskutieren. Verlieren Sie Ihr Ziel nicht aus den Augen.

Schön wenn es zu einer Win-Win-Situation kommt, wenn beide, Personalchef und Sie Gewinner sind – dann nämlich wenn es zu IHRER Einstellung kommt

5. Wer entscheidet über Einstellung? Gefühl oder Verstand?

Mein Verstand kann sagen: "Dieser Mensch ist qualifiziert". Wenn ich mir aber schwer vorstellen kann, mit ihm angenehm zu kommunizieren. Wenn ich ihn mir schlecht in bestehenden Mitarbeiterteams vorstellen kann. Wenn ich vor meinem geistigen Auge eben erlebte Eigenschaften als Problem für das Unternehmen sehe. Bei aller Qualifikation: Mein Bauch, mein Unterbewusstsein wird erst zweifeln und dann NEIN sagen. 

Es ist bekannt aber eine Fähigkeit ....
Freundlichkeit und Lachen. Ein lachendes Gesicht entspannt und baut Aggressionen ab. Einige Langzeit-Arbeitslose Damen vergangenen Herbst waren nicht einmal imstande, mir vor Seminar-Beginn ebenso freundlich Guten Tag zu sagen. Statt dessen wortloses Eintreten oder bestenfalls ein muffeliges „Morgen“. Über Qualifikation brauchten wir hier gar nicht mehr sprechen.

Welches Unternehmen möchte so negativ eingestellte, unfreundliche Menschen im Unternehmen sehen. Während des Trainings wundern sich die Damen, dass niemand Langzeitarbeitslosen eine Chance bietet. Lächeln bedeutete auch für sie, nach einhelliger Meinung, "sich zu verbiegen".

Wir wissen heute, dass die fürs Unternehmen so wichtige Kommunikation zwischen Menschen ausbleibt, wenn sich jeder Mitarbeiter überwinden muss, den anderen anzurufen, zu treffen, weil „die Chemie“ nicht stimmt.

Ein ernst gemeintes freundliches  Lächeln vermittelt unter anderem: Mit mir könnt Ihr tagtäglich gut zusammenarbeiten. Also: Gefühlsebene vor Sachebene. Helfen Sie mit, eine gute Atmosphäre zu schaffen, bzw. zu erhalten. Nicht selbstverständlich aber wirkungsvoll: konkrete Handlungen, wie zum Beispiel eine freundliche Begrüßung und die Zauberworte Bitte und Danke signalisieren:

Du bist mehr für mich als nur ein Rad im Getriebe, das zu funktionieren hat. Ich akzeptiere Dich als Persönlichkeit und bringe Dir Respekt entgegen. Wer diese Einstellung überzeugend lebt, kann auch ein Lob authentisch und glaubwürdig rüberbringen. Jeder Mensch möchte etwas Besonderes sein.

Neu im Unternehmen: Erkennen Sie Erfahrungen und Leistungen bereits langjähriger Kollegen an. Gehen Sie nicht von Anfang an, wie oft beobachtet auf Kollisionskurs. Grundsatzdiskussionen stellen bei Einstellung  oft eine Gefahr dar, wenn Sie Personalentwickler oder Chef noch nicht gut einschätzen können.

Auch er kennt Sie noch nicht und so haben selbst gute fachliche Argumente in Bezug auf das menschliche Empfinden einen negativen Beigeschmack. Empfinden: Er hat zwar recht, aber er ist mir unsympathisch.

Bedenken Sie, dass der Mensch evolutionsbedingt grundsätzlich bequem ist und deshalb vorhandene Denkmuster und Gewohnheiten beibehalten möchte. Aus dieser Sicht stellen neue Mitarbeiter mit zu abweichenden Grundsätzen und Denkweisen eine potentielle Gefahr für die bisherige Gemeinschaft (Personalchef, Firmenleitung, Kollegen) dar.

Diese Gemeinschaft muss sich bildhaft vorstellen können, wie sie mit Ihnen täglich als Mensch auskommt. Der Personalchef-Kopf kann sagen: Super-Qualifikation, den nehmen wir, letztendlich entscheidet aber sein Gefühl, seine jahrelangen Erfahrungswert, ohne dass der Verstand noch einbezogen wird. Neueste neuronale  Untersuchungen zeigen dies. Umgekehrt hilft natürlich bei einem hochdotierten Job das beste „Gefühl“ nichts, wenn die Fakten, die Qualifizierung nicht stimmen.

Finden Sie gute Gründe begeistert zu sein – und zeigen Sie es. Ihre Begeisterung springt über, denn sie verspricht, dass Sie Ihren Job engagiert und deshalb gut tun werden. Aber hüten Sie sich vor aufgesetzter Begeisterung und Aktionismus. Unternehmer und Personalchefs können zwischen ehrlicher, tiefer Begeisterung und oberflächlicher, kurzlebiger Euphorie recht gut unterscheiden.

6. WANTED: Anpassungsfähig und trotzdem authentisch

Ich bin wie Du - aber völlig anders. Eindringender Appell: Du sollst anpassungsfähig sein!!! Löst das bei Ihnen auch Alarmsignale aus? „Ja - Protest, ich bin ich. Ich bin ein Individuum, ich will authentisch bleiben, ehrlich zu mir selbst und zu anderen ...ich – äh - ich - ich -

Hören auch Sie immer nur ich?  Wenn wir in einer Gemeinschaft überleben wollen, ist es sinnvoll, uns an die Erwartungen anderer und an wechselnde Situationen und Anforderungen anzupassen. Das Dinosaurier-Beispiel will ich nicht wieder bemühen. Anpassen und trotzdem charakterstark und authentisch zu sein, müssen sich nicht ausschließen. Wir können auf unseren Einstellungen beharren, aber wir können auch erwägen, sie mal zu überdenken oder gar zu ändern. Dann, wenn dies unser „Gesamt-Lebensbild“ nicht völlig zerfließen lässt. 


7. Selbst lenken - statt gesteuert werden. 

Die Erkenntnisse, warum wir zu 70 Prozent tatsächlich und erkennbar noch immer so denken und handeln wie unsere Reptilien-Vorfahren, verdanken wir Hirnforschern, wie Herrn Dr. Hans-Georg Häusel (Hirnforscher und Erfolgsautor) .

Treffen wir Entscheidungen gilt: Intuition schlägt Ratio (Gefühl schlägt Verstand). Warum? Um überleben zu können, müssen wir zum Beispiel in Gefahren-Situationen schnell und intuitiv entscheiden können. Wir alle wissen: Wenn der Bär bereits im Unterholz knackt ist keine Zeit, lange und umständlich rational alle Fakten zu bedenken, das Für und Wider abzuschätzen. Es ist keine Zeit und Gelegenheit, im Internet zu recherchieren.

Bei dieser Begegnung aber auch bei einer Vollbremsung zum Beispiel. sind schnellste spontane Entscheidungen gefordert. Unser Gehirn speichert Millionen positive wie negative Erfahrungen und Empfindungen, Eindrücke als positive oder negative Marker. Steht eine Entscheidung an, simpel oder schwerwiegend, gleichen wir die Informationen mit unseren positiven oder negativen Markern ab und – entscheiden zu 70% - intuitiv.

Selbst rational gesehene Vorteile werden so meistens von der Intuition oder auch Angst überdeckt. Tatort Wirtschaftsleben: Beobachten Sie täglich, dass schlechte Entscheidungen im nachhinein künstlich mit Argumenten rechtfertigt werden. Warum? – Man glaubt es kaum - weil die Entscheidung eigentlich intuitiv getroffen wurde, während Hansi Müller glaubt, es hätten knallharte Fakten dazu geführt.

Nutzen Sie Ihre Kenntnisse aus dem nächsten Absatz gezielt.

Bei der Jobsuche, im Vorstellungsgespräch, bei der Firmengründung. Bei unseren Englischkursen “Sicher Englisch sprechen im Vorstellungs-Interview” bauen wir diese Punkte auf Wunsch in das Training ein.

Positive Gefühle suchen wir ...

Wissenschaftlich erwiesen,  nützlich zu wissen und einsetzbar im Vorstellungsgespräch: Unser Reptiliengehirn, eigentlich limbisches System genannt,  klammert sich an harte Zahlen, selbst wenn sie unsinnig sind. Tatort Banken: Wie oft wurden die Sicherheiten großer Unternehmen unverhältnismäßig hoch eingeschätzt, ohne Prüfung, nur weil die Zahlen gut wirkten

Unserer limbisches System, das uns überwiegend steuert - dies ist auch bei Atomphysikern und Akademikern so - reagiert auf Reize. Positive Reize, Lob, gutes Essen. Positive Gefühle suchen wir - negative dagegen vermeiden wir. Grundsätzlich gilt bei allen positiven Reizen: Mehr von allem! – das können Sie sicher bestätigen, Menschen kennen das von gutem Essen, Trinken, Bequemlichkeit und Sex.

Unsere Vererbung, unsere Erziehung unser Hormonhaushalt lässt uns einprogrammierte Bahnen fahren. Weichen wir etwas von diesem ab, bemerken wir Unlust. Weichen wir stark davon ab Ärger, Wut oder Angst.

Sind wir jünger, überwiegen die Dominanz-Instruktionen, das zeigt sich, wenn  Männer Auto fahren, im Tes-tos-tero-nessa-Stil überholen oder beim Bungee-Jumping. Spektakulär muss es sein, Reisen, Events, Veränderung, Fortschritt, der Wunsch nach Abwechslung, suche nach prickelnden Erlebnissen. Beides spielt, man glaubt es kaum - auch beim Vorstellungsgespräch eine Rolle. Denken Sie an erlebte Situation, wird Ihnen dies schnell klar.

Erwiesen ist auch umgekehrt – alles ist natürlich relativ – dass bei älteren Männern die Risikobereitschaft stark abnimmt und sogar unter die der Frauen sinkt. Auch das lässt sich täglich beobachten. Eine starke Kraft in uns lässt uns gerne neue Informationen ignorieren, - wenn Sie nicht in unser Konzept passen – sie lässt uns möglichst viele Gewohnheiten aufzubauen und diese beibehalten.  

Weitere Befehle: Vermeide jede Gefahr, jede Veränderung, Störung, Unsicherheit. Strebe nach Stabilität. Optimiere Energiehaushalt und vergeude nicht nutzlos Energie.- Bequemlichkeit - Auslöser für Furcht und Angst. Der Wunsch gesund zu bleiben. Alles was dient, Störungen, Probleme, verunsichernde Fragen zu vermeiden ist willkommen.

Erklärungen müssen nicht wissenschaftlich sein, sie müssen einleuchtend sein. All das zu wissen nutzt uns aber nichts, wenn wir dieses Wissen nicht gezielt anwenden. Das können Sie demnächst, wenn Sie einem jungen agilen Personalleiter Stabilität verkaufen und einem älteren Personalchef umwälzende Veränderungen androhen. Beide werden wenig begeistert reagieren.

Bei Frauen ist Balance-Instruktion wesentlich ausgeprägter als bei Männern. Sie streben eher nach Harmonie, Geborgenheit, sind weniger risikobereit, überlegter, und auf sozialer Ebene wesentlich aufgeschlossener als Männer, weshalb ihnen ja auch biologisch ein höheres Budget an gesprochenen Wörtern pro Tag zusteht. Selbstverständlich gibt es auch hier Ausnahmen.

Änderungsprozesse, gleichgültig wo und mit wem, führen Sie am besten in kleinen in sehr kleinen Schritten durch. Eine alte, scheinbar bewährte Idee also nie auf den Kopf stellen, revolutionieren wollen. Das weckt Widerstand. Cleverer und limbisch ist es, eingefahrene Ideen, Verfahren zu modifizieren. Faustregel: 10-15% Abweichung werden akzeptiert, da sie die Stimulanz ansprechen. Wenig Neues ist gut - ohne die Balance, Angst vor Veränderung, Verlust, Gewohnheits-Anderung negativ zu beeinflussen.

Lieber 100 kleine als 1 große Veränderung So unterlaufen Sie den typischen Widerstand. Missachtet wird dies so oft im EDV-Bereich, Beispiel CustomerRelationship (CRM). neue Projekten werden hier oft von Misserfolg gekrönt, da Änderungen zu groß und umfassend umgesetzt werden.
Männer streben nach Status. Wer braucht eher einen Mercedes oder Porsche? Wer braucht eher den neuesten, modernsten Kampfhubschrauber?

Was erwarten Personalleiter im Bewerbungsgespräch?


"Personalleiter erwarten unter anderem, dass Bewerbende spontan das wissen und sagen, was sie in ihrer Bewerbung auflisteten." Relevante, zum Thema wichtige Daten und Termine sind abrufbereit. 

Bewerbende sind Spezialist des eigenen Berufslebens. Wenn der Bewerbende seine wichtigen Projektdaten nicht auswendig kennt, wer dann? Der Hinweis auf die eigene Bewerbung hilft nicht weiter.

Das neue Unternehmen braucht Mitarbeitende mit Gedächtnis. Soft Skills, soziale Fähigkeiten oder Sozial-Kompetenzen sind keine leeren Phrasen. Die Erwartung ist, beispielsweise die selbst hochgelobte Teamfähigkeit mit Leben zu erfüllen.

Diese Sozialkompetenz nur zu nennen, genügt nicht: Vorher überlegen, wie die in der Bewerbung und in der Stellenbeschreibung genannten Fähigkeiten glaubhaft dargestellt und mit geeigneten Beispielen bewiesen werden.

Das allein nutzt dann jedoch auch nichts mehr, wer neun Minuten später seine Ex-Kollegen für fachlich unfähig erklärt. Negative Bewertungen anderer Menschen und Unternehmen sind grundsätzlich nicht relevant. Sie passen somit nie zum Thema.

Antworten Sie grundsätzlich nur relevant, das heißt: das Wichtigste mit Bezug zum augenblicklichen Thema. Wer abschweift, geschwätzig ist, wird sich auch im Job so verhalten, so die begründete Vermutung. Die berufliche Qualifikation ist dokumentiert.

Personaler halten es ist aber nie für schädlich, den Bewerbenden mit eigenen Worten darstellen zu lassen, welche Qualifikation vorhanden ist. Inhalt und Art der Darstellung geben aufschlussreiche Hinweise.

Bewerbende vermitteln und erklären Arbeits-Beispiele, besonders gelungene oder selbst erfolgreich abgeschlossene Projekte klar und verständlich. So, dass der Personaler sich darunter etwas Konkretes vorstellen kann.

Bewerbende, die dies vorher mit Freunden oder in einem Training üben, sind eindeutig im Vorteil. Versteht Ihr Freund nicht, was Sie beruflich tun, wie soll es dann dem Personalverantwortlichen gelingen.“

Airline-Einstellungs-Test: Flugbegleiter.

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Warum wird der 2. Teil des Vorstellungs-Interviews ...

Mangels ausreichender Teilnehmerzahl in einer Sprachschule ...

wurde mein Englischkurs 'Bildungsurlaub' kurzfristig abgesagt. Arbeitgeber bewilligte meinen Bildungsurlaub, da wäre es sehr aufwändig alles neu zu beantragen.  Kann ich kurzfristig bei euch einen Englischkurs für Bildungsurlaub nutzen?  

Hatten Sie bereits sehr gute Englisch-Sprech-Praxis? Sie sind jetzt aus der Übung, weil Sie im Beruf in den letzten Jahren wenig Englisch sprachen? Dann genügt statt eines mehrtägigen Intensiv-Englisch-Trainings oft auch ein zweitägiger Wochenend-Crashkurs.

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